07.12.2018, 3760 Zeichen
Heimlich still und leise hat sich Microsoft in den Kampf um den Titel des wertvollsten börsennotierten Unternehmens eingeschaltet. Apple, Amazon, Alphabet & Co müssen sich warm anziehen. Es ist jedoch alles andere als sicher, dass Microsoft bis zum Ende durchhält.
Wenn in den vergangenen Jahren von den großen US-Technologietiteln, die die langfristige Börsenrallye anführten, die Rede war, schien Microsoft nicht so recht dazuzugehören. Zu den „coolen“ kids gehörten eher Amazon, Apple, Facebook, Google oder Netflix. Amazon hat seinen riesigen Online-Handelsplatz, Apple die iPhones, Facebook ist das beherrschende Soziale Netzwerk, Google trumpft mit der gleichnamigen Suchmaschine, YouTube oder Android auf, während Serien- und Film-Fans an dem Video-on-Demand-Anbieter Netflix nicht vorbeikommen. Microsoft stand dagegen eher für den berühmten blauen Bildschirm, abgestürzte PCs und damit viel Frust bei den Computerbesitzern. Dieses Bild führt jedoch in die Irre. Schließlich hat der Software-Riese in den vergangenen Jahren beeindruckende Erfolge gefeiert.
Der Kurs der Microsoft-Aktie hat in den vergangenen Jahren einen steilen Anstieg hingelegt. Zwar litt das Papier zuletzt ebenfalls unter den allgemeinen Börsenturbulenzen, allerdings nicht in dem gleichen Maße wie einige andere große US-Technologietitel. So war es auch möglich, dass sich Microsoft in den vergangenen Wochen mit Apple einen Kampf um den Titel des wertvollsten börsennotierten Unternehmens liefern und diesen Kampf auch immer wieder für sich entscheiden konnte.
Unter Konzernchef Satya Nadella, der das Amt des CEO am 4. Februar 2014 von Steve Ballmer übernommen hatte, schaffte Microsoft den erfolgreichen Sprung in das Cloud-Zeitalter. Dabei entpuppte sich zuletzt vor allem die Azure-Plattform als Wachstumstreiber. Auch beim übernommenen Karriere-Netzwerk LinkedIn konnte das Wachstum überzeugen. Die Investitionen zahlen sich nun aus, während man sich von Fehlschlägen wie der Übernahme der Nokia-Handy-Sparte auch dank eines rigorosen Schlussstriches in Form von milliardenschweren Abschreibungen schnell erholte.
So konnte Microsoft auch mit den jüngsten Geschäftszahlen überzeugen. Laut Unternehmensangaben vom 24. Oktober stiegen die Umsatzerlöse im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2018/19 (Ende September) um 19 Prozent auf 29,1 Mrd. US-Dollar. Der Nettogewinn kletterte um 34 Prozent auf 8,8 Mrd. US-Dollar. Zudem wartete Microsoft auch zu Beginn seines Geschäftsjahres im Gegensatz zu einigen anderen Technologiewerten mit weiteren Aktienrückkäufen und Dividendenzahlungen auf.
Trotz der zuletzt starken Performance dürfte es auch Microsoft in Zukunft mit einigen Herausforderungen zu tun bekommen. Neue, leistungsfähige Geräte wie Smartphones oder Tablets, auf denen Microsoft mit seinen Betriebssystemen nur schwach vertreten ist, könnten die PC-Verkäufe weiter unter Druck bringen. Zudem hat es der Konzern im Cloud-Bereich mit einer schlagkräftigen Konkurrenz zu tun, was in Microsofts jahrelanger Domäne, dem Bereich Unternehmenssoftware, nicht immer der Fall war. Darüber hinaus kann sich auch Microsoft dem chinesisch-amerikanischen Handelsstreit, einem stärkeren US-Dollar oder der Aussicht auf eine Konjunkturabkühlung nicht entziehen.
Spekulative Anleger, die steigende Kurse der Microsoft-Aktie erwarten, könnten mit einem klassischen Optionsschein Call der Deutschen Bank (WKN DS72G0, Laufzeit bis zum 18.09.2019) auf ein solches Szenario setzen. Der Hebel dieses Optionsscheins liegt derzeit bei 11,48. Wer aber als spekulativer Anleger eher short-orientiert ist, könnte mit einem klassischen Optionsschein Put der Deutschen Bank (WKN DS57F8, aktueller Hebel 8,08; Laufzeit bis zum 18.09.2019) auf fallende Kurse der Microsoft-Aktie setzen.
Stand: 06.12.2018
© Deutsche Bank AG -
Bei dem vorliegenden Dokument handelt es sich um eine Werbemitteilung.
Die in diesem Dokument enthaltenen Angaben stellen keine Anlageberatung dar. Weitere, ausführlichere Angaben zu den Wertpapieren einschließlich der Risiken sind den jeweiligen Basisprospekten, nebst etwaiger Nachträge („Basisprospekte“) sowie den jeweiligen Endgültigen Bedingungen zu entnehmen. Der Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen stellen das allein verbindliche Verkaufsdokument der Wertpapiere dar. Anleger können die Basisprospekte nebst den jeweiligen Endgültigen Bedingungen bei der Deutsche Bank AG, Mainzer Landstraße 11-17, 60329 Frankfurt am Main (Deutschland) kostenlos in Papierform und deutscher Sprache erhalten und unter www.xmarkets.de herunterladen.
Alle Meinungsäußerungen geben die aktuelle Einschätzung der Deutsche Bank AG wieder, die sich ohne vorherige Ankündigung ändern kann.
Zertifikate Party Österreich: ZFA-Kommunikator und Filmstar Bernhard Grabmayr (noch 11 Tage bis zum 20. Zertifikate Award 2026)
Bildnachweis
1.
Microsoft
>> Öffnen auf photaq.com
Aktien auf dem Radar:Austriacard Holdings AG, Mayr-Melnhof, Bajaj Mobility AG, Zumtobel, Amag, Agrana, Porr, Semperit, Polytec Group, Kapsch TrafficCom, Verbund, DO&CO, FACC, Frauenthal, Frequentis, Reploid Group AG, CPI Europe AG, Linz Textil Holding, RBI, Uniqa, VIG, EuroTeleSites AG, Österreichische Post, Telekom Austria, Zalando, Microsoft, IBM, salesforce.com, Fresenius Medical Care, Merck KGaA, Airbus Group.
Random Partner
WEB Windenergie AG
Die WEB Windenergie AG projektiert und betreibt Kraftwerke auf Basis Erneuerbarer Energien mit besonderem Schwerpunkt auf Windkraft. Die derzeit 339 Kraftwerke haben eine Gesamtleistung von 781 MW (Stand: 12.08.2025). Neben Österreich ist das Unternehmen in Deutschland, Frankreich, Italien, der Slowakei, Tschechien, Kanada und den USA tätig.
>> Besuchen Sie 55 weitere Partner auf boerse-social.com/partner
Latest Blogs
» Bernhard Grabmayr: Der Mann hinter 20 Jahren Zertifikate-Kommunikation i...
» LinkedIn-NL: Monthly Main Event #2 und 10x ZFA-Countdown
» Vom Punk-Rock zum Fondsmanagement: Bernhard Haas und die Kunst des öster...
» Börsepeople im Podcast S25/06: Bernhard Haas
» AT&S: Wie Glass Core und KI-Substrate den österreichischen Technologiefü...
» 20 Jahre Zertifikate-Forum Austria: Wie Vontobel den österreichischen Ma...
» Österreich-Depots: Beide auf Rekord (Depot Kommentar)
» Börsegeschichte 29.5.: CPI Europe, VIG (Börse Geschichte) (BörseGeschichte)
» Nachlese: Marianne Kögel Raiffeisen Zertifikate, Jason Turner, Alex Schü...
» PIR-News: Zahlen von Uniqa, CPI Europe, News zu Strabag, BKS, Research z...
Useletter
Die Useletter "Morning Xpresso" und "Evening Xtrakt" heben sich deutlich von den gängigen Newslettern ab.
Beispiele ansehen bzw. kostenfrei anmelden. Wichtige Börse-Infos garantiert.
Newsletter abonnieren
Runplugged
Infos über neue Financial Literacy Audio Files für die Runplugged App
(kostenfrei downloaden über http://runplugged.com/spreadit)
per Newsletter erhalten
- Bernhard Grabmayr: Der Mann hinter 20 Jahren Zert...
- LinkedIn-NL: Monthly Main Event #2 und 10x ZFA-Co...
- 21st Austria weekly - Uniqa, CPI (29/05/2026)
- 21st Austria weekly - Andritz, Vienna Insurance G...
- 21st Austria weekly - Porr (27/05/2026)
- 21st Austria weekly - Andritz (26/05/2026)
Featured Partner Video
Börsepeople im Podcast S25/02: Elke Vlach
Elke Vlach ist CFO bei Gebauer & Griller (GG Group), einer internationalen Unternehmensgruppe in Familienbesitz, die technologisch anspruchsvolle Kabel und Leitungssys...
Books josefchladek.com
Fabrizio Strada
Strada
2025
89books
Daido Moriyama
Ligh and Shadow (English Version
2019
Getsuyosha, bookshop M
Yusuf Sevinçli
Tumult
2024
Galerist & Galerie Filles du Calvaire
Jack Davison
13–15 November. Portraits: London
2026
Helions
Pierre Bost
Photographies Modernes Présentées par Pierre Bost
1927
Librairie des arts Décoratifs
