17.03.2019
Zugemailt von / gefunden bei: Erste Group Research (BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)
Die Raiffeisen Bank Int. (RBI ) präsentierte diese Woche ihren Geschäftsbericht 2018 nachdem bereits Anfang Februar vorläufige Kennzahlen veröffentlicht wurden. Ergänzt wurden nun der Ausblick für 2019 und die Folgejahre. Für heuer rechnet die RBI mit einem Anstieg der Risikokosten, die Neubildungsquote soll sich auf rund 45 Basispunkte erhöhen (2018: 21 bps, 2017: 41 bps). Für die nächsten Jahren erwartet der Finanzkonzern ein durchschnittliches Kreditwachstum im mittleren einstelligen Prozentbereich, eine sinkende NPL Ratio und einen Konzern- RoE von etwa 11%. Die Kapitalquoten (CET1 Ratio) sollen stabil bei rund 13% gehalten werden, während das Kosten-Ertrags-Verhältnis bis 2021 auf etwa 55% sinken soll. Die Bandbreite für die Ausschüttungsquote blieb unverändert zwischen 20-50% des Konzernergebnisses.
Ausblick. Wichtiger als die Veröffentlichung der finalen Zahlen waren diesmal die Aussagen von CEO Strobl zu den Geldwäschevorwürfen. Dieser ist überzeugt, dass die RBI kein Strafvergehen begangen hat und rechnet daher auch mit keinen Strafzahlungen. Eine interne Task Force bei der RBI prüft derzeit die fraglichen Vorgänge. Trotz dieser Aussagen von CEO Strobl, erwarten wir, dass der Markt eine abwartende Haltung zu den Vorwürfen einnehmen wird. Wie bereits letzte Woche dargelegt, ist die Aktie fundamental deutlich unterbewertet.
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Aktien auf dem Radar:Austriacard Holdings AG, Mayr-Melnhof, Bajaj Mobility AG, Zumtobel, Amag, Agrana, Porr, Semperit, Polytec Group, Kapsch TrafficCom, Verbund, DO&CO, FACC, Frauenthal, Frequentis, Reploid Group AG, CPI Europe AG, Linz Textil Holding, RBI, Uniqa, VIG, EuroTeleSites AG, Österreichische Post, Telekom Austria.
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BNP Paribas
BNP Paribas ist eine führende europäische Bank mit internationaler Reichweite. Sie ist mit mehr als 190.000 Mitarbeitern in 74 Ländern vertreten, davon über 146.000 in Europa. BNP Paribas ist in vielen Bereichen Marktführer oder besetzt Schlüsselpositionen am Markt und gehört weltweit zu den kapitalstärksten Banken.
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17.03.2019, 2666 Zeichen
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Die Raiffeisen Bank Int. (RBI ) präsentierte diese Woche ihren Geschäftsbericht 2018 nachdem bereits Anfang Februar vorläufige Kennzahlen veröffentlicht wurden. Ergänzt wurden nun der Ausblick für 2019 und die Folgejahre. Für heuer rechnet die RBI mit einem Anstieg der Risikokosten, die Neubildungsquote soll sich auf rund 45 Basispunkte erhöhen (2018: 21 bps, 2017: 41 bps). Für die nächsten Jahren erwartet der Finanzkonzern ein durchschnittliches Kreditwachstum im mittleren einstelligen Prozentbereich, eine sinkende NPL Ratio und einen Konzern- RoE von etwa 11%. Die Kapitalquoten (CET1 Ratio) sollen stabil bei rund 13% gehalten werden, während das Kosten-Ertrags-Verhältnis bis 2021 auf etwa 55% sinken soll. Die Bandbreite für die Ausschüttungsquote blieb unverändert zwischen 20-50% des Konzernergebnisses.
Ausblick. Wichtiger als die Veröffentlichung der finalen Zahlen waren diesmal die Aussagen von CEO Strobl zu den Geldwäschevorwürfen. Dieser ist überzeugt, dass die RBI kein Strafvergehen begangen hat und rechnet daher auch mit keinen Strafzahlungen. Eine interne Task Force bei der RBI prüft derzeit die fraglichen Vorgänge. Trotz dieser Aussagen von CEO Strobl, erwarten wir, dass der Markt eine abwartende Haltung zu den Vorwürfen einnehmen wird. Wie bereits letzte Woche dargelegt, ist die Aktie fundamental deutlich unterbewertet.
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Raiffeisen Bank International, RBI
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