25.03.2019, 2662 Zeichen
Konjunkturelle Sorgen haben die Aktienmärkte in der letzten Woche gedrückt. So fürchtet man mittlerweile, dass die Wirtschaftsentwicklung in eine Rezession abgleiten könnte. In China hingegen sorgte die Konkretisierung der Steuersenkungspläne seitens der chinesischen Regierung für eine freundliche Stimmung. Doch auch dies stellt letztendlich eine Reaktion auf die Furcht vor einer weiter absinkenden Wirtschaftsleistung dar.
Reagieren Notenbanken bald mit wieder mit billigem Geld?
Mario Draghi, Präsident der Europäischen Zentralbank, hatte jüngst bemerkt, dass man die Zinsen in diesem Jahr nicht mehr anheben wolle. Auch sein Kollege aus den USA, Jerome Powell, könnte von dem Zyklus steigender Zinsen abweichen und in Kürze den Geldhahn wieder aufdrehen. In diesen Fällen spielt ebenfalls die Befürchtung eines Rückgangs in eine Rezession eine Rolle. Daher ist es nicht verwunderlich, wenn die Anleger zurückhaltend reagieren und die Kurse entsprechend gepurzelt sind. Nun wäre ein positiver Impuls von Nöten, um den aktuell etwas abgewürgten Aufschwung am Aktienmarkt wieder anzufachen.
Brexit-Chaos ohne Ende?
Ob dieser aus Großbritannien kommen wird, darf zumindest mit einem Fragezeichen versehen werden. Allerdings scheinen Theresa Mays Tage als Premierministerin gezählt. Gerüchten zufolge soll sie freiwillig oder im Notfall auch unfreiwillig ihr Amt verlassen. Dann darf man gespannt sein, was nachfolgen wird. Sollte das Hauen und Stechen im britischen Parlament weitergehen, würde dies als alles andere als ein positiver Impuls wahrgenommen werden. Nach den letzten Wochen, in denen sich die britische Politik der Lächerlichkeit preisgegeben hat, wäre eine einheitliche Linie und eine etwas professionellere Haltung aus vielerlei Hinsicht als Gewinn zu betrachten.
Und was macht Trump?
Um den US-Präsidenten ist es zuletzt etwas ruhiger geworden. Da auch der Muller-Bericht für ihn offenbar keine wirkliche Belastung darstellt, dürfte Trump bald wieder Oberwasser bekommen. Dann bleibt abzuwarten, welches Thema er wieder aufgreifen wird. Sollten es die Steuern auf Kraftfahrzeuge sein, würde dies sicherlich ebenfalls keinen positiven Impuls darstellen. Eine zufriedenstellende Einigung im Handelsstreit mit China wäre hingegen als wünschenswert zu betrachten. Dieses Szenario preisen die Märkte momentan allerdings bereits ein. Sollte die Einigung allerdings doch nicht so wie erwartet ausfallen, würden die positiven Erwartungen rasch wieder ausgepreist werden. In diesem Fall wäre dann mit einem weiteren Rücksetzer zu rechnen.
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