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ATX-Trends: Andritz ...

02.05.2019, 5836 Zeichen

An den meisten europäischen Börsen wurde gestern feiertagsbedingt nicht gehandelt, lediglich London hatte geöffnet, wo der Footsie auf Grund eines erstarkenden Pfunds schlussendlich mit einem kleinen Minus endete. Sainsbury konnte mit Umsatz und Gewinn positiv überraschen, die Supermarktkette beendet den Tag mit einem Aufschlag von knapp 4,0%. Auch die Londoner Stock Exchange lieferte erfreuliche Ergebnisse, die von den Investoren mit einem Zuwachs von 3,4% belohnt wurden. Just Eat litt unter einer Abstufung von „Overweight“ auf „Underweight“ durch JPMorgan, wodurch der Online-Essenslieferant mit einem Minus von 2,7% den Handel beenden musste. Am Dienstag konnten die meisten europäischen Börsen Zuwächse verzeichnen, vor allem in der letzten Handelsstunde machten sich die guten Vorgaben aus den USA bemerkbar und brachten die Märkte nach oben. Rohstoffunternehmen standen unter Druck, der Sektor verzeichnete ein Minus von 1,3%.

In den USA stand gestern die Fed-Sitzung im Mittelpunkt des Interesses. Insgeheim hatten viele Investoren auf eine mögliche Ankündigung von Zinssenkungen gehofft, diese Erwartungen wurden durch die Aussagen des Fed-Chefs enttäuscht. Die Fed betonte die gute Verfassung der Wirtschaft, allerdings wurde auch die Zufriedenheit mit der bisherigen Geldpolitik und ein Festhalten am geplanten Kurs betont. Diese Bekanntgabe liess die zuvor positiven Indices in ein Minus drehen. Der ADP-Beschäftigtenbericht war überraschend gut ausgefallen, es wurden deutlich mehr Stellen in der Privatwirtschaft geschaffen als angenommen, was die Hoffnungen für den offiziellen Arbeitsmarktbericht am Freitag gehoben hat. Überraschend schwach wurde hingegen der ISM für das verarbeitende Gewerbe gemeldet, dieser war auf den tiefsten Stand seit Oktober 2016 abgesackt. Bei den Einzelwerten galt besonderes Augenmerk Apple , der iPhone Hersteller hatte am Vorabend mehr Umsatz und Gewinn als erwartet gemeldet, da fiel auch ein weiter rückläufiger iPhone-Verkauf wenig ins Gewicht, der Titel endete mit einem Aufschlag von 4,9%. AMD konnte nach der Präsentation der Quartalszahlen zunächst einmal zulegen, dann drehte sich aber die Stimmung und der Börsentag endete für den Chiphersteller mit einem Minus von 3,0%. Umsatz und Gewinn hatten den Erwartungen entsprochen, auch der Ausblick blieb unverändert, anscheinend hatten hier viele Investoren mit einem besseren Resultat gerechnet. Das weltgrößte Biotech-Unternehmen Amgen lieferte ebenfalls ein Ergebnis im Rahmen der Erwartungen, allerdings wurde der schlechte Ausblick nicht angehoben, was zu einem Abschlag von 1,8% für den Titel führte. Von schwachen Absatzzahlen belastet wurde der Autobauer FiatChrysler und musste dadurch eine 2,0% schwächere Notierung hinnehmen. Die Anteilscheine des Arbeitsmarktdienstleisters Automatic Data Processing, von dem die Beschäftigungsdaten aus der Privatwirtschaft stammen, büßten etwas mehr als 4,0% ein. Zwar war der Quartalsbericht des Unternehmens stark ausgefallen, doch die Aktien hatten erst vor wenigen Tagen ein Rekordhoch erreicht. Anleger nahmen die guten Zahlen offenbar nun zum Anlass, Gewinne einzustreichen.

Weiter nach unten tendierten die Ölpreise, Brent beendete den gestrigen Handel mit einem Abschlag von 0,9%, bei WTI stand ein Minus von 0,5% zu Buche. Gold musste in einem bewegungsarmen Handel ebenfalls leichte Abgaben hinnehmen und wurde gegen Abend bei einem Kurs von rund 1.276 US-Dollar gehandelt. Der Euro konnte vor dem Ergebnis der Fed-Sitzung ständig dazugewinnen, dass eine Zinssenkung in diesem Jahr sehr unwahrscheinlich wird verlieh aber dem US-Dollar einiges an Stärke, das Währungspaar pendelte sich bei einem Kurs von knapp unter 1,12 ein.

Die asiatischen Märkte präsentieren sich heute uneinheitlich. Die Börseneröffnung in Europa wird unverändert in den Tag starten.

UNTERNEHMENSNACHRICHTEN

Andritz

Der heimische Maschinenproduzent Andritz veröffentlichte heute seine Ergebnisse für das 1. Quartal 2019. Der Umsatz lag mit €1.489,2 Mio. um 15,4% YoY über dem Vorjahreswert. Der Umsatzanstieg ist vor allem auf die Geschäftsbereiche Pulp & Paper (+31,1% YoY) aufgrund eines starkes Servicegeschäfts und Separation (+18,8% YoY) aufgrund der positiven Entwicklung des Auftragseingangs im Bereich Fest-Flüssig-Trennung zurückzuführen. Der Umsatz im Geschäftsbereich Metals verbessert sich auf Quartalsbasis (+11,6% YoY), während der Erlös im Geschäftsbereich Hydro (-3,2%) hingegen an Boden verlor. Der Auftragseingang stieg um 8,2% auf €1.658,1 Mio. an, wobei nur Segmente Pulp & Paper und Separation zulegen konnten. Die Divisionen Hydro (-27,8%), sowie Metals (-25,6%) trugen negativ dazu bei. Das EBITDA erhöhte sich um 34,9% im Jahresvergleich, während das EBIT 17,9% unter dem Vorjahresvergleichswert lag. Diese Entwicklung ist zum einen auf die Abarbeitung von margenschwachen Aufträgen im Segment Metals sowie zum anderen auf eine Unterauslastung im Bereich Metals Forming (Schuler) zurückzuführen. Das Konzernergebnis ist um 23,6% auf €33,6 Mio. gesunken. Für das Geschäftsjahr 2019 erwartet ANDRITZ unverändert einen deutlichen Anstieg des Umsatzes gegenüber dem Vorjahr. Hauptgründe dafür sind die anhaltend gute Auftragsentwicklung und der damit verbundene hohe Auftragsstand per ultimo März 2019 sowie die Umsatzbeiträge der 2018 erworbenen Unternehmen. Hinsichtlich der Rentabilität erwartet das Unternehmen nunmehr nur eine gegenüber dem Vorjahr weitgehend unveränderte operative EBITA-Marge (EBITA-Marge 2018 vor a.o. Sondereffekten: 6,9%). Der Grund dafür sind nicht eingetretene Verbesserungen im Bereich Metals Forming sowie eine gegenüber dem außerordentlich hohen Vorjahresvergleichswert geringfügig niedrigere Rentabilität im Bereich Pulp & Paper.
Q1/19: Umsatz €1.489,2 Mio. (1.464e), EBITDA €126,5 Mio. (131,5e), EBIT €52,9 Mio. (91,8e), Nettogewinn €33,6 Mio. (48,0e)



(02.05.2019)

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Andritz
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Veränderung zu letztem SK:  1.67%
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Apple
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Gold Letzter SK:  265.45 ( -1.30%)


 

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Verbund ist Österreichs führendes Stromunternehmen und einer der größten Stromerzeuger aus Wasserkraft in Europa. Mit Tochterunternehmen und Partnern ist Verbund von der Stromerzeugung über den Transport bis zum internationalen Handel und Vertrieb aktiv. Seit 1988 ist Verbund an der Börse.

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    In den USA stand gestern die Fed-Sitzung im Mittelpunkt des Interesses. Insgeheim hatten viele Investoren auf eine mögliche Ankündigung von Zinssenkungen gehofft, diese Erwartungen wurden durch die Aussagen des Fed-Chefs enttäuscht. Die Fed betonte die gute Verfassung der Wirtschaft, allerdings wurde auch die Zufriedenheit mit der bisherigen Geldpolitik und ein Festhalten am geplanten Kurs betont. Diese Bekanntgabe liess die zuvor positiven Indices in ein Minus drehen. Der ADP-Beschäftigtenbericht war überraschend gut ausgefallen, es wurden deutlich mehr Stellen in der Privatwirtschaft geschaffen als angenommen, was die Hoffnungen für den offiziellen Arbeitsmarktbericht am Freitag gehoben hat. Überraschend schwach wurde hingegen der ISM für das verarbeitende Gewerbe gemeldet, dieser war auf den tiefsten Stand seit Oktober 2016 abgesackt. Bei den Einzelwerten galt besonderes Augenmerk Apple , der iPhone Hersteller hatte am Vorabend mehr Umsatz und Gewinn als erwartet gemeldet, da fiel auch ein weiter rückläufiger iPhone-Verkauf wenig ins Gewicht, der Titel endete mit einem Aufschlag von 4,9%. AMD konnte nach der Präsentation der Quartalszahlen zunächst einmal zulegen, dann drehte sich aber die Stimmung und der Börsentag endete für den Chiphersteller mit einem Minus von 3,0%. Umsatz und Gewinn hatten den Erwartungen entsprochen, auch der Ausblick blieb unverändert, anscheinend hatten hier viele Investoren mit einem besseren Resultat gerechnet. Das weltgrößte Biotech-Unternehmen Amgen lieferte ebenfalls ein Ergebnis im Rahmen der Erwartungen, allerdings wurde der schlechte Ausblick nicht angehoben, was zu einem Abschlag von 1,8% für den Titel führte. Von schwachen Absatzzahlen belastet wurde der Autobauer FiatChrysler und musste dadurch eine 2,0% schwächere Notierung hinnehmen. Die Anteilscheine des Arbeitsmarktdienstleisters Automatic Data Processing, von dem die Beschäftigungsdaten aus der Privatwirtschaft stammen, büßten etwas mehr als 4,0% ein. Zwar war der Quartalsbericht des Unternehmens stark ausgefallen, doch die Aktien hatten erst vor wenigen Tagen ein Rekordhoch erreicht. Anleger nahmen die guten Zahlen offenbar nun zum Anlass, Gewinne einzustreichen.

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