31.07.2019, 3790 Zeichen
Mit dem jüngsten Quartalsbericht hat Tesla erneut für Zweifel gesorgt, ob der kalifornische Elektrowagenbauer mit anderen Automobilkonzernen konkurrieren und dabei profitabel arbeiten kann. Allerdings ist es noch nicht zu spät, die Kurve zu kriegen.
Im ersten Quartal 2019 hatte Tesla mit Auslieferungsproblemen rund um das „Model 3“ zu kämpfen. Dem Konzern machte vor allem der Transport der Autos nach China und Europa zu schaffen. Im zweiten Quartal bekam Tesla diese Probleme besser in den Griff. Schließlich konnte Konzernchef Elon Musk seiner vollmundigen Ankündigung, ein Rekordquartal abzuliefern, auch Taten folgen lassen. Laut Unternehmensangaben vom 24. Juli lieferte Tesla zwischen April und Juni 95.356 Fahrzeuge aus, während im gleichen Zeitraum 87.048 Autos produziert werden konnten. Damit wurden die jeweiligen Bestwerte aus dem Schlussquartal 2018 übertroffen. Trotz dieses Erfolges zeigten sich Investoren von der jüngsten Bilanz jedoch enttäuscht.
Als Reaktion auf einen überraschend hohen Quartalsverlust büßte die Tesla-Aktie am Tag nach der Zahlenbekanntgabe knapp 14 Prozent an Wert ein. Es war der höchste Tagesverlust seit September 2018. Damit setzt sich der Trend der vergangenen Jahre fort. Die Tesla-Papiere bleiben sehr starken Kursschwankungen ausgesetzt. Dies liegt auch daran, dass das Unternehmen in Sachen Profitabilität keine großen Erfolge vorzuweisen hat. Für Kurspotenzial sorgt in erster Linie der charismatische Konzernchef Elon Musk. Er es schafft es immer wieder die großen Möglichkeiten für Tesla im Bereich Mobilität der Zukunft herauszustellen. Dazu gehören nicht nur Elektroautos, sondern zum Beispiel auch der Bereich autonomes Fahren. Besonders große Pläne hat Tesla für seine „Robotaxis“.
Zuletzt schien auf Anlegerseite jedoch der Blick auf die schwache Profitabilität zu überwiegen. Während Tesla mit steigenden Kosten zu kämpfen hat, werden immer mehr Fahrzeuge des massenmarkttauglichen „Model 3“ im Vergleich zu den teureren Modellen „S“ und „X“ verkauft. So zeigten sich Marktteilnehmer vor allem enttäuscht, dass die Bruttomarge im zweiten Quartal auf 14,5 Prozent schrumpfte, nach 15,5 Prozent im Vorjahreszeitraum. Für Enttäuschung sorgte aber auch das Ausscheiden des langjährigen Technik-Chefs JP Straubel aus dem operativen Dienst. Von nun an wird er nur noch als Berater tätig sein. Dabei handelt es sich nicht um den ersten Abgang eines wichtigen Unternehmenslenkers.
Trotz der enttäuschenden Bilanz für das zweite Quartal hat sich an den Zukunftsaussichten für Tesla nicht viel geändert. Risikofreudige Anleger können immer noch auf das Unternehmen im Bereich Elektromobilität oder autonomes Fahren setzen. In diesem Fall könnte sich mit den jüngsten Kursverlusten der Tesla-Aktie eine günstige Einstiegsmöglichkeit aufgetan haben. Darüber hinaus bekommt der Konzern seine Produktions- und Auslieferungsprobleme immer besser in den Griff.
Einen wichtigen Meilenstein dürfte in dieser Hinsicht das Anlaufen der Produktion in der Gigafactory in Shanghai im Schlussquartal dieses Jahres darstellen. Zudem hat das Management trotz der verschiedenen Herausforderungen das Produktionsziel für das laufende Geschäftsjahr von 360.000 bis 400.000 Autos bestätigt. Darüber hinaus sollte im dritten Quartal endlich wieder ein Gewinn erzielt werden.
Spekulative Anleger, die steigende Kurse der Tesla-Aktie erwarten, könnten mit einem WAVE XXL-Call der Deutschen Bank (WKN DC5HG6) auf ein solches Szenario setzen. Der Hebel dieses Open-End-Papiers liegt derzeit bei 3,45, die Barriere bei 179,05 US-Dollar. Wer aber als spekulativer Anleger eher short-orientiert ist, könnte mit einem WAVE XXL-Put der Deutschen Bank (WKN DC358R, aktueller Hebel 4,66, Barriere bei 275,20 US-Dollar) auf fallende Kurse der Tesla-Aktie setzen.
Stand: 30.07.2019
© Deutsche Bank AG -
Bei dem vorliegenden Dokument handelt es sich um eine Werbemitteilung.
Die in diesem Dokument enthaltenen Angaben stellen keine Anlageberatung dar. Weitere, ausführlichere Angaben zu den Wertpapieren einschließlich der Risiken sind den jeweiligen Basisprospekten, nebst etwaiger Nachträge („Basisprospekte“) sowie den jeweiligen Endgültigen Bedingungen zu entnehmen. Der Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen stellen das allein verbindliche Verkaufsdokument der Wertpapiere dar. Anleger können die Basisprospekte nebst den jeweiligen Endgültigen Bedingungen bei der Deutsche Bank AG, Mainzer Landstraße 11-17, 60329 Frankfurt am Main (Deutschland) kostenlos in Papierform und deutscher Sprache erhalten und unter www.xmarkets.de herunterladen.
Alle Meinungsäußerungen geben die aktuelle Einschätzung der Deutsche Bank AG wieder, die sich ohne vorherige Ankündigung ändern kann.
Wiener Börse Party #1150: ATX erstmals kurz über 6000, seen on Börse360, Opening Bells Verena Tanos und alternativ Florentina Holzinger
Bildnachweis
1.
Tesla
>> Öffnen auf photaq.com
Aktien auf dem Radar:Flughafen Wien, Telekom Austria, Polytec Group, Lenzing, CPI Europe AG, voestalpine, AT&S, Andritz, Verbund, Athos Immobilien, Bawag, DO&CO, Erste Group, FACC, Frequentis, Gurktaler AG Stamm, Marinomed Biotech, Porr, Rath AG, RBI, SBO, Uniqa, VIG, Wienerberger, Rosenbauer, Semperit, BKS Bank Stamm, Oberbank AG Stamm, Amag, CA Immo, EuroTeleSites AG.
Random Partner
Vienna International Airport
Die Flughafen Wien AG positioniert sich durch die geografische Lage im Zentrum Europas als eine der wichtigsten Drehscheiben zu den florierenden Destinationen Mittel- und Osteuropas. Der Flughafen Wien war 2016 Ausgangs- oder Endpunkt für über 23 Millionen Passagiere.
>> Besuchen Sie 55 weitere Partner auf boerse-social.com/partner
Latest Blogs
» Österreich-Depots: Weitere Highs (Depot Kommentar)
» Börsegeschichte 7.5.: Extremes zu Agrana und Polytec (Börse Geschichte) ...
» Nachlese: Börsepeople Fairness-Deal, Kalina Jarova-Müller, Wolfgang Aubr...
» ATX knackt erstmals die 6000-Punkte-Marke – ein historischer Handelstag ...
» Wiener Börse Party #1150: ATX erstmals kurz über 6000, seen on Börse360,...
» PIR-News zu Kontron, Reploid, Uniqa, Research zu RBI, Raiffeisen Top Pic...
» Wiener Börse zu Mittag fester: RBI, Porr und Erste Group gesucht
» Börse-Inputs auf Spotify zu u.a. CCPA, Sell in May, Money Mules, Tristan...
» ATX-Trends: DO & CO, wienerberger, RBI, FACC ...
Useletter
Die Useletter "Morning Xpresso" und "Evening Xtrakt" heben sich deutlich von den gängigen Newslettern ab.
Beispiele ansehen bzw. kostenfrei anmelden. Wichtige Börse-Infos garantiert.
Newsletter abonnieren
Runplugged
Infos über neue Financial Literacy Audio Files für die Runplugged App
(kostenfrei downloaden über http://runplugged.com/spreadit)
per Newsletter erhalten
- Österreich-Depots: Weitere Highs (Depot Kommentar)
- Börsegeschichte 7.5.: Extremes zu Agrana und Poly...
- ATX knackt erstmals die 6000-Punkte-Marke – ein h...
- Nachlese: Börsepeople Fairness-Deal, Kalina Jarov...
- #gabb Jobradar: Cyan, AT&S, KTM, Bawag (#gabb Radar)
- Wiener Börse Party #1150: ATX erstmals kurz über ...
Featured Partner Video
Wiener Börse Party #1147: ATX zum Mai-Start etwas leichter, AT&S flirtet mit der Dreistelligkeit, auch Polytec erneut gesucht, Semperit klug
Die Wiener Börse Party ist ein Podcastprojekt für Audio-CD.at von Christian Drastil Comm.. Unter dem Motto „Market & Me“ berichtet Christian Drastil über das Tagesgeschehen an der Wiener Börse. Inh...
Books josefchladek.com
L'électrification de la ligne Paris Le Mans (photos by Roger Schall)
1937
Editions Perceval
Daido Moriyama
A Hunter (English Version
2019
Getsuyosha, bookshop M
Stephen Gill
The Pillar
2019
Nobody
Olga Ignatovich
In the Shadow of the Big Brother
2025
Arthur Bondar Collection WWII
Pierre Bost
Photographies Modernes Présentées par Pierre Bost
1927
Librairie des arts Décoratifs
