11.12.2019, 3537 Zeichen
Die US-Aktienmärkte scheinen derzeit kaum aufzuhalten zu sein. Der Dow Jones Industrial Average, der Nasdaq Composite und der breitgefasste S&P 500 befinden sich auf Rekordjagd. Es bleibt jedoch die Frage, ob die Kursrallye in den letzten Tagen dieses Jahres und auch in 2020 eine Fortsetzung finden kann.
Wichtige US-Indizes wie der S&P 500 profitierten zwischenzeitlich von der Aussicht auf eine Teileinigung im Handelsstreit zwischen China und den USA. Es sah so aus, als sollte endlich Bewegung in den lange Zeit festgefahrenen Handelskonflikt zwischen den Wirtschaftsmächten kommen. Die Geschäftsergebnisse vieler US-Unternehmen für das dritte Quartal 2019 fielen ebenfalls erfreulich aus.
Zwar wiesen die Unternehmen im S&P 500 laut FactSet für das September-Quartal im Schnitt einen Rückgang des bereinigten Gewinns je Aktie gegenüber dem Vorjahr um 2,2 Prozent aus, allerdings seien die durchschnittlichen Analystenerwartungen in 75 Prozent der Fälle geschlagen worden. Die hohe Zahl an positiven Überraschungen wurde am Aktienmarkt honoriert. Zuletzt drohte die Kursrallye zu erlahmen. Starke US-Arbeitsmarktdaten sorgten jedoch für eine erneute Stimmungsaufhellung.
Laut Angaben des US-Arbeitsministeriums wurden im November in der US-Wirtschaft 266.000 neue Stellen geschaffen. Analysten hatten laut Dow Jones gerade einmal mit einem Beschäftigungszuwachs um 187.000 Stellen gerechnet. Die Arbeitslosenquote fiel auf 3,5 Prozent, den niedrigsten Wert seit 1969. Diese Daten gaben den US-Börsen kurzfristig neuen Schwung, nachdem Unsicherheiten in Zusammenhang mit dem Zustandekommen eines Teilabkommens im chinesisch-amerikanischen Handelsstreit für eine Unterbrechung der Kursrallye an den US-Börsen gesorgt hatten.
Diese Unsicherheiten könnten allerdings noch eine Weile anhalten und die Rekordjagd von S&P 500 & Co beenden oder zumindest ausbremsen. Schließlich erreichen Marktteilnehmer fast täglich neue Meldungen in Bezug auf den Handelsstreit. Dabei wechseln sich positive Nachrichten und Hiobsbotschaften ab. Während US-Präsident Donald Trump lange Zeit immer wieder davon gesprochen hatte, dass ein Deal kurz bevorstehen würde, sagte er am 3. Dezember vor Reportern, dass er sich ein Handelsabkommen mit China auch erst nach der US-Präsidentschaftswahl im November 2020 vorstellen könne. Die Situation könnte weiter verkompliziert werden, sollten sich US-Politiker auf die Seite der Protestbewegung in Hongkong schlagen.
Auch das Signal der US-Notenbank Fed, nach drei Leitzinssenkungen, sich mit weiteren Zinsschritten vorerst zurückzuhalten, kam am Markt nicht gut an. Zudem könnte sich das US-Wirtschaftswachstum weiter abkühlen. Im ersten Quartal 2019 wuchs die größte Volkswirtschaft der Welt noch um 3,1 Prozent. Im dritten Quartal lag das Plus auf das Jahr hochgerechnet nur noch bei 2,1 Prozent. Im Schlussquartal droht ein weiterer Rückgang des Wachstums, so dass es alles andere als sicher ist, dass sich die positive Entwicklung wichtiger US-Börsenindizes wie des S&P 500 zum Ende dieses Jahres und in 2020 fortsetzt.
Spekulative Anleger, die im Fall des S&P 500 mit steigenden Notierungen rechnen, könnten mit einem WAVE XXL-Call der Deutschen Bank (WKN DL9VQ4) auf ein solches Szenario setzen. Der Hebel dieses Open-End-Papiers liegt derzeit bei 3,90, die Barriere bei 2.380,00 Punkten. Wer aber als spekulativer Anleger eher short-orientiert ist, könnte mit einem WAVE XXL-Put der Deutschen Bank (WKN DC76PD, aktueller Hebel 3,81, Barriere bei 3.874,00 Punkten) auf fallende S&P-Kurse setzen.
Stand: 10.12.2019
© Deutsche Bank AG -
Bei dem vorliegenden Dokument handelt es sich um eine Werbemitteilung.
Die in diesem Dokument enthaltenen Angaben stellen keine Anlageberatung dar. Weitere, ausführlichere Angaben zu den Wertpapieren einschließlich der Risiken sind den jeweiligen Basisprospekten, nebst etwaiger Nachträge („Basisprospekte“) sowie den jeweiligen Endgültigen Bedingungen zu entnehmen. Der Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen stellen das allein verbindliche Verkaufsdokument der Wertpapiere dar. Anleger können die Basisprospekte nebst den jeweiligen Endgültigen Bedingungen bei der Deutsche Bank AG, Mainzer Landstraße 11-17, 60329 Frankfurt am Main (Deutschland) kostenlos in Papierform und deutscher Sprache erhalten und unter www.xmarkets.de herunterladen.
Alle Meinungsäußerungen geben die aktuelle Einschätzung der Deutsche Bank AG wieder, die sich ohne vorherige Ankündigung ändern kann.
Wiener Börse Party #1079: Kleine ATX-Korrektur am Ende einer weiteren Rekordwoche, Erste 2x über 100, Porr und AT&S vor den Vorhang
Bildnachweis
Aktien auf dem Radar:EuroTeleSites AG, RHI Magnesita, Flughafen Wien, Austriacard Holdings AG, Addiko Bank, Zumtobel, FACC, Pierer Mobility, Andritz, CA Immo, Lenzing, Mayr-Melnhof, OMV, UBM, SBO, Wiener Privatbank, Frequentis, BKS Bank Stamm, Oberbank AG Stamm, Josef Manner & Comp. AG, Amag, EVN, CPI Europe AG, Österreichische Post, Telekom Austria, Verbund, adidas, Fresenius Medical Care, Volkswagen Vz., Siemens Energy, Hannover Rück.
Random Partner
EVN
Die EVN ist ein internationales, börsennotiertes Energie- und Umweltdienstleistungsunternehmen mit Sitz in Niederösterreich und bietet in ihrem Heimmarkt auf Basis modernster Infrastruktur Strom, Gas, Wärme, Trinkwasserver- sowie Abwasserentsorgung und thermische Abfallverwertung „aus einer Hand“. Das Energiegeschäft im Ausland umfasst den Stromverkauf an Endkund*innen in Deutschland, Bulgarien und Nordmazedonien, den Gasverkauf an Endkund*innen in Kroatien, sowie die Stromproduktion in Nordmazedonien, Bulgarien, Albanien und Deutschland.
>> Besuchen Sie 62 weitere Partner auf boerse-social.com/partner
Latest Blogs
» Börse-Inputs auf Spotify zu u.a. CSG, Colt, Erste, Porr, AT&S
» Wiener Börse Party #1079: Kleine ATX-Korrektur am Ende einer weiteren Re...
» Österreich-Depots: Weekend-Bilanz, Post wird in Austria 30 Private IR au...
» Börsegeschichte 23.1.: Bank Austria (Börse Geschichte) (BörseGeschichte)
» Nachlese: Tatjana Aubram, Roland Sinkovits Bell (audio cd.at)
» News zu Kapsch TrafficCom, höheres Kursziel für Bawag, Paul Severin im E...
» Kleine Korrektur nach dem All-time-High gestern (Christian Drastil)
» Wiener Börse zu Mittag etwas leichter: Austriacard, FACC, Flughafen Wien...
» Börse-Inputs auf Spotify zu u.a. Tatjana Aubram, cyan, Novomatic, Bionte...
» Börsepeople im Podcast S23/05: Tatjana Aubram
Useletter
Die Useletter "Morning Xpresso" und "Evening Xtrakt" heben sich deutlich von den gängigen Newslettern ab.
Beispiele ansehen bzw. kostenfrei anmelden. Wichtige Börse-Infos garantiert.
Newsletter abonnieren
Runplugged
Infos über neue Financial Literacy Audio Files für die Runplugged App
(kostenfrei downloaden über http://runplugged.com/spreadit)
per Newsletter erhalten
- 21st Austria weekly - Vienna Airport, Kapsch Traf...
- 21st Austria weekly - Verbund, Porr (19/01/2026)
- 21st Austria weekly - ATX with first close over 5...
- Börse-Inputs auf Spotify zu u.a. CSG, Colt, Erste...
- Mayr-Melnhof und voestalpine vs. RHI und Rosenbau...
- Uniqa und Swiss Re vs. Talanx und Zurich Insuranc...
Featured Partner Video
Börsepeople im Podcast S22/19: Karin Pühringer
Karin Pühringer ist Managing Partner bei TUDC und mit TUDC seit kurzem Direct Funding Partner der Wiener Börse. Wir starten in der familieneigenen Landwirtschaft, gehen über die Erste zu Raiffeisen...
Books josefchladek.com
Ludwig Kozma
Das Neue Haus
1941
Verlag Dr. H. Girsberger & Cie
Helmar Lerski
Köpfe des Alltags
1931
Hermann Reckendorf
Albert Renger-Patzsch
Die Welt ist schön. Einhundert photographische Aufnahmen.
1931
Kurt Wolff
Daniele Torriglia
Il senso della presenza
2025
Self published
