29.04.2020, 2780 Zeichen
Zur Abwechslung tut ein Regentag ja einmal ganz gut, vor allem, wenn er von Landwirtschaft und Flora ganz allgemein bereits so sehnsüchtig erwartet wird. Auch die Märkte zeigen sich derzeit ein wenig wechselhaft. War die Stimmung gestern noch leicht positiv, so kippt sie heute ein wenig mehr in Richtung Vorsicht, was gut abzulesen ist an einem wieder etwas zulegenden Japanischen Yen (USD/JPY 106,50) und den roten Schlusskursen, die die Wall Street gestern lieferte. Diese Vorgaben werden heute von den asiatischen Börsen vorerst jedoch negiert, mehr als "Plus-Minus-Null" schaut aber auch da nicht heraus. Spannend wird es erst heute Abend wieder, wenn versucht werden wird, aus dem Statement der Fed herauszulesen, wie sehr sie der Wirkung ihrer bereits beschlossenen Hilfsmaßnahmen und Notfallspakete vertraut.
Zur Wochenmitte überwiegen an den asiatischen Börsen die positiven Vorzeichen. Die Marktteilnehmer zeigen sich weitgehend unbeeindruckt von negativen Vorgaben der Wall Street. Rückenwind kommt vom Ölmarkt, wo sich die Preise nach dem jüngsten Einbruch deutlich erholen.
Die Wall Street hat anfängliche Gewinne nach schwachen Wirtschaftsdaten wieder vollständig abgegeben. Anleger zeigten sich im Zwiespalt zwischen Hoffen auf weitere Lockerungen der Corona-Auflagen und Bangen über die rezessiven Auswirkungen der Krise. Zwar lockerten weitere US-Bundesstaaten ihre Einschränkungen, doch zeigten Daten das Ausmass der Rezession überdeutlich. So hatte sich die Stimmung unter US-Verbrauchern im April noch deutlicher als befürchtet eingetrübt. Der Rückgang der aktuellen Lagebeurteilung war der stärkste jemals verzeichnete. Die Sektoren Technologie und Pharma gehörten zu den schwächsten.
Mit Blick auf das heute Abend anstehende Ergebnis der US-Notenbanksitzung überwiegt bei den Anlegern die Erwartung, dass die Notenbanker deutlich machen werden, dass sie ihren geldpolitischen Kurs so lange wie nötig fortsetzen werden, vor dem Hintergrund der umfangreichen Lockerungen, die zur Bewältigung der Corona-Krise beschlossen wurden.
Die Ratingagentur Fitch hat die Bonität Italiens abgestuft. Die Kreditwürdigkeit des Landes wurde auf "BBB-" nach "BBB" gesenkt. Der Ausblick bleibt stabil.
Der Preis für die US-Rohölsorte WTI steigt heute Morgen um 9,2 %. Brent-Öl verteuert sich um 2,2 %. Beobachter warnen allerdings, dass die Erholung nicht mehr als eine Gegenbewegung sein könnte, denn die übergeordneten Probleme — der drastische Nachfrageeinbruch aufgrund der Corona-Pandemie und mangelnde Lagerkapazitäten - bestünden nach wie vor. Dazu passt, dass laut einem US-Branchenverband die Rohöllagerbestände in der zurückliegenden Woche erneut stark, um 10 Mio. Barrel, gestiegen sind. Für die offiziellen Daten am Mittwoch erwarten Volkswirte eine Zunahme von 11 Mio.
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Wiener Börse Party #1067: ATX leicht im Minus; AT&S-Serie hält, weiter fortgeschrittene Bawag-Serie nicht, DAX-Close erstmals über 25.000
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