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ATX-Trends: AT&S, Palfinger, Strabag ...

31.08.2020, 3496 Zeichen

Der heimische Aktienmarkt schloss die vergangene Handelswoche mit einem Plus. Schon zu Beginn startete der ATX im Plus und kletterte im Laufe des Tages auf 2.253,26 Punkte bei einem Plus von 1,1%. Die wichtigen Konjunkturdaten aus den USA lagen zum Teil über den Erwartungen. Die privaten Konsumausgaben stiegen im Juli um fast 2% bei einem erwarteten Anstieg von 1,6%. Im Monat davor waren die Ausgaben noch über 6% gestiegen. Die Juli Einkommen legten zu, obwohl man sogar mit einem Rückgang gerechnet hat. Die Gewinner des Tages sind Marinomed mit plus 3,9% und S Immo mit einem Plus von 3,8%. Auf der anderen Seite der Preisliste finden sich Palfinger mit minus 1,3% und AT&S mit knapp minus 1,1%. Heute berichtet die Strabag und morgen Zumtobel.

Unternehmensnachrichten

Strabag
Das heimische Bauunternehmen Strabag veröffentlichte heute seine Ergebnisse zum H1/20, die stark von der Coronavirus-Pandemie geprägt waren.  Das Unternehmen erbrachte im ersten Halbjahr 2020 eine um 10 % geringere Leistung in Höhe von €6,72 Mrd. Dies ist mehrheitlich durch drei Faktoren bedingt: die wegen des Mitte 2019 ausgelaufenen Vertrags mit einer deutschen Großkundin im Bereich Property & Facility Services weggefallene Leistung, die vorübergehende Baueinstellung im Zuge der Coronavirus-Krise in Österreich und die Abarbeitung bzw. die Fertigstellung von Tunnelbauprojekten in Chile. Der konsolidierte Konzernumsatz fiel um 9% auf €6,32 Mrd.. Der Auftragsbestand per 30.6.2020 lag mit € 19,44 Mrd. um 6 % über jenem per 30.6.2019 und damit auf Rekordniveau. Etwa in der Region Americas, in Ungarn und in Österreich wurden Großaufträge abgearbeitet, sodass hier Rückgänge zu verzeichnen waren. Dieser Entwicklung gegenüber standen neue Großaufträge bzw. Auftragserweiterungen im Tunnelbau in Großbritannien und eine deutliche Erhöhung des Auftragsbestands in Deutschland und in Tschechien. Das EBITDA erhöhte sich im H1/20 leicht um 2% auf €300,1 Mio. Allerdings stiegen die Abschreibungen infolge höherer Investitionen im Vorjahr überproportional, sodass das EBIT bei €45,1 Mio. nach € 61,0 Mio. im Vorjahresvergleichszeitraum und damit um 26 % tiefer zu liegen kam. Dieser Rückgang ist auf die Entwicklung des Segments International + Sondersparten zurückzuführen. Insgesamt wurde ein Konzernergebnis von € -0,79 Mio. erzielt. In demselben Zeitraum des Vorjahrs hatte es sich mit €10,66 Mio. noch im positiven Bereich bewegt, wobei das Konzernergebnis im Halbjahr in der Regel noch unterhalb der Nulllinie tendiert. Bezüglich des Ausblicks kam das Management zu dem Schluss, dass die im April aktualisierte Leistungsguidance von €14,4 Mrd. – nicht zuletzt aufgrund des Rekordauftragsbestands – zu konservativ sein dürfte. Stattdessen geht man nun von einer Leistung von rd. €15,0 Mrd. aus. Gleichzeitig dürfte, wie bisher erwartet, eine EBIT-Marge von zumindest 3,5% erreicht werden können. Die Prognosen basieren auf der Annahme, dass im Unterschied zum ersten Halbjahr im zweiten keine – auch nicht temporäre – Einstellung des gesamten Baubetriebs in einem von Strabags Kernländer erfolgen wird. 

H1/20: Umsatz: €6.322 (Vj. 6.979), EBITDA: €300,1 Mio. (Vj. 294,7), EBIT: €45,1 Mio. (Vj. 61,0), Konzernergebnis: €-0,79 Mio. (Vj. 10,7)

Warimpex
Warimpex gab am Freitag bekannt, dass man sich aufgrund der stabilen Office-Performance sowie angesichts des konsolidierten Gewinns von €66,5 Mio. in 2019 dazu entschieden hat, der kommenden Hauptversammlung für 2019 eine Dividende in Höhe von €0,03 vorzuschlagen.


(31.08.2020)

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