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ATX-Trends: Immofinanz, CA Immo, S Immo, Mayr-Melnhof, Rosenbauer, Strabag ...

08.09.2020, 3946 Zeichen

Der heimische Markt konnte sich dank des Rückenwindes der großen europäischen Börsen verbessern, für den ATX brachte der Handel einen Zugewinn von 1,6%. Branchenseitig waren in Wien gestern vor allem Immobilientitel gefragt, für die es am Freitag teilweise noch kräftig nach unten gegangen war, Immofinanz konnte sich mit einem Plus von 3,7% deutlich erholen, auch die S Immo zeigte sich mit einem Zuwachs von 3,5% klar verbessert. Noch besser lief es für CA Immo, wo es um 3,9% nach oben ging, nachdem bekannt wurde, dass der heimische Konzern seine Schadenersatzklage gegen die Republik Österreich und das Land Kärnten wegen der Causa Buwog von einer Million auf zwei Milliarden Euro erhöht hat. Der Papier- und Kartonerzeuger Mayr-Melnhof streicht wegen Umstrukturierungsmaßnahmen 130 Jobs in Hirschwang und konnte gestern um 1,4% anziehen. Der Baukonzern Strabag erhielt einen federführenden Auftrag zur Erneuerung eines Teilstückes des tschechischen Bahnnetzes, 66,5 Prozent des 106 Millionen schweren Projekts entfallen dabei auf das österreichische Unternehmen, die Aktie schloss gestern 0,4% schwächer, konnte aber einen Teil der zwischenzeitlich angefallenen Verluste wettmachen. Die Telekom Austria konnte einen Auftrag an Land ziehen, bei dem für eine US-Streaming-Plattform europäische Fernsehbilder über den Atlantik in die USA übertragen werden, gestern ging es für den Titel 0,5% nach oben. Die Banken hatten einen gemischten Tag, die Bawag musste 0,8% abgeben, die Erste Group konnte sich um 1,0% verbessern und für die Raiffeisen stand eine 1,8% höhere Schlussnotierung zu Buche. Bester Wert nach den schon erwähnten Immobilienunternehmen war Rosenbauer, der Feuerwehrausrüster konnte 3,1% zulegen, deutlich erholt präsentierte sich auch Palfinger nach den Verlusten zum Wochenausklang, der Kranhersteller erzielte gestern ein Plus von 3,1%. Ebenfalls sehr gefragt waren die OMV und AT&S, die beide um 2,2% anziehen konnten. Verlierer des Tages war wieder einmal Kapsch TrafficCom, der Mautsystemanbieter verbilligte sich um 2,2%, auch Semperit war gestern wenig beliebt, für den Gummihersteller ging es um 1,9% nach unten.

Unternehmensnachrichten

Mayr-Melnhof
Eine umfassende Prüfung der Rahmenbedingungen seitens Mayr-Melnhof habe ergeben, dass eine wirtschaftliche Fortführung der Produktion auf der Kartonmaschine in Hirschwang an der Rax, Niederösterreich, nicht möglich sei. Alter und Bauart der Maschine (Baujahr 1952) sowie gestiegene Marktanforderungen stünden einem Fortbestand entgegen. Davon seien 150 Mitarbeiter betroffen, Gespräche über einen Sozialplan seien bereits aufgenommen worden. Die Versorgung der Kunden aus anderen Werken der Mayr-Melnhof Gruppe sei sichergestellt. Das Ergebnis der Kartondivision werde mit voraussichtlich rund €25 Mio. belastet, wovon der überwiegende Teil auf Abschreibungen entfällt. Der Standort Hirschwang soll sich künftig auf die bestehende Faltschachtelproduktion (Neupack) mit 215 Mitarbeitern konzentrieren. Investitionen zur Stärkung des Standortes in diesem Bereich werden geprüft.

Addiko Bank
Die EZB hat die Addiko Bank AG heute über den Beschluss des Rates der Europäischen Zentralbank (EZB) auf der Grundlage eines Beschlussentwurfes ihres Aufsichtsgremiums gemäß Artikel 26 Absatz 8 der Verordnung (EU) Nr. 1024/20131 informiert, dass die Addiko Bank AG in Österreich als beaufsichtigte Einheit auf der höchsten Ebene der aufsichtsrechtlichen Konsolidierung zusammen mit ihren Tochtergesellschaften in Kroatien und Slowenien eine bedeutende beaufsichtigte Gruppe im Sinne von Artikel 2 Nummer 22 der Verordnung (EU) Nr. 468/2014 der Europäischen Zentralbank (EZB/2014/17) sein wird. Diese Entscheidung wurde gemäß Artikel 6 Absatz 4 der Verordnung (EU) Nr. 1024/2013 und Teil IV der Verordnung (EU) Nr. 468/2014 (EZB/2014/17) getroffen. Infolge dieser Entscheidung wird die EZB als zuständige Behörde die Addiko Bank AG mit Wirkung zum 7. Oktober 2020 direkt beaufsichtigen.


(08.09.2020)

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Gegründet 1819 als die „Erste österreichische Spar-Casse“, ging die Erste Group 1997 mit der Strategie, ihr Retailgeschäft in die Wachstumsmärkte Zentral- und Osteuropas (CEE) auszuweiten, an die Wiener Börse. Durch zahlreiche Übernahmen und organisches Wachstum hat sich die Erste Group zu einem der größten Finanzdienstleister im östlichen Teil der EU entwickelt.

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    New York 1969
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    1937
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