13.09.2020
Zugemailt von / gefunden bei: Raiffeisen Research (BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)
Aus dem wöchentlichen Marktausblick von Raiffeisen Research: Nachdem in der letzten Woche die bis dato steile Rally der großen Internet- und Tech-Konzerne, die insbesondere für die starke Kursperformance der US-Aktienindizes verantwortlich war, jäh ein Ende fand, setzte sich der Abverkauf auch in der aktuellen Woche weiter fort. Im Tief brach die US-Technologiebörse Nasdaq um knapp 11 % ein, wobei rund USD 1,8 Billionen an Marktkapitalisierung binnen kurzer Zeit vernichtet wurden. Besonders betroffen waren vor allem die Highflyer-Aktien wie die des Elektroautopioniers Tesla (verloren in der Spitze fast ein Drittel ihres Werts), aber auch andere besonders “gehypte” Papiere wie Apple, Facebook, Microsoft oder die Google-Mutter Alphabet mussten sehr deutliche Kursrückgänge hinnehmen.
Unterm Strich wollen wir aber auch gleich festhalten, dass wir aktuell nicht die Gefahr einer ausgewachsenen Baisse auf dem Radar haben, sondern dieses „Bären“-Intermezzo als eine gesunde Konsolidierung nach den sehr starken Anstiegen erachten. Abgesehen davon, dass die anhaltende Flut billigen Notenbank-Geldes größere Kursrückschläge vorerst verhindern dürfte, ist auch der Umstand beruhigend, dass der Abverkauf tatsächlich primär die Internet-Aktien betroffen und kaum auf die anderen Sektoren übergegriffen hat. Insbesondere haben sich Aktien aus konjunkturabhängigeren, zyklischen Sektoren vergleichsweise gut gehalten, was durchaus als ein positives Zeichen interpretiert werden kann. In diese Kerbe passt auch gut, dass sich die europäischen sowie die EM-Aktienindizes vergleichsweise nicht nur gut halten, sondern auf Wochensicht teilweise sogar Kursgewinne verbuchen konnten, da ja hier bekannterweise auch die zyklisch ausgerichteten Sektoren in Bezug auf die Indexzusammensetzung die Oberhand haben.
Auch wenn wir aufgrund der immer noch sehr hohen Bewertungen so mancher Internet-/Tech-Aktien sowie des Näherrückens des US-Wahltermins (mögliche Häufung von populistischen und nicht marktfreundlichen Ansagen, Verschärfung Handelskonflikt USA/China etc.) kurzfristig erneute Turbulenzen nicht ausschließen können, so bleiben wir dennoch auf Sicht von 6-12 Monaten positiv für die globalen Aktienmärkte gestimmt. Mit Ausnahme des zuletzt veröffentlichten Rückschlags des Pharmakonzerns Astra Zeneca ist zudem auch die bisherige Nachrichtenlage bei den Corona-Impfstofftests als durchaus positiv zu bezeichnen, wodurch die Aktienmärkte wohl bereits Q4 2020 beginnen dürften ein Überwinden der Corona-Epidemie und eine starke Konjunkturerholung 2021 vollständig einzupreisen. Damit dürfte sich auch ein Fenster für die bis dato deutlich hinterherhinkenden und günstigeren „Old Economy“-Sektoren sowie europäischen und EM-Aktienindizes öffnen, die aufgrund ihrer zumeist stark zyklischen Ausrichtung noch beträchtliches Aufholpotenzial aufweisen. Wir bestätigen somit unsere aktuelle „Kauf“-Empfehlung.
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Aktien auf dem Radar:Kapsch TrafficCom, Zumtobel, DO&CO, CPI Europe AG, Flughafen Wien, Bajaj Mobility AG, UBM, Frequentis, Andritz, Verbund, RBI, AT&S, Gurktaler AG VZ, Porr, Strabag, Palfinger, RHI Magnesita, Amag, BKS Bank Stamm, Athos Immobilien, SW Umwelttechnik, Oberbank AG Stamm, Reploid Group AG, CA Immo, EuroTeleSites AG, EVN, OMV, Österreichische Post, Telekom Austria.
(BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)284027
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Novomatic
Der Novomatic AG-Konzern ist als Produzent und Betreiber einer der größten Gaming-Technologiekonzerne der Welt und beschäftigt mehr als 21.000 Mitarbeiter. Der Konzern verfügt über Standorte in mehr als 45 Ländern und exportiert innovatives Glücksspielequipment, Systemlösungen, Lotteriesystemlösungen und Dienstleistungen in mehr als 90 Staaten.
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Aus dem wöchentlichen Marktausblick von Raiffeisen Research: Nachdem in der letzten Woche die bis dato steile Rally der großen Internet- und Tech-Konzerne, die insbesondere für die starke Kursperformance der US-Aktienindizes verantwortlich war, jäh ein Ende fand, setzte sich der Abverkauf auch in der aktuellen Woche weiter fort. Im Tief brach die US-Technologiebörse Nasdaq um knapp 11 % ein, wobei rund USD 1,8 Billionen an Marktkapitalisierung binnen kurzer Zeit vernichtet wurden. Besonders betroffen waren vor allem die Highflyer-Aktien wie die des Elektroautopioniers Tesla (verloren in der Spitze fast ein Drittel ihres Werts), aber auch andere besonders “gehypte” Papiere wie Apple, Facebook, Microsoft oder die Google-Mutter Alphabet mussten sehr deutliche Kursrückgänge hinnehmen.
Unterm Strich wollen wir aber auch gleich festhalten, dass wir aktuell nicht die Gefahr einer ausgewachsenen Baisse auf dem Radar haben, sondern dieses „Bären“-Intermezzo als eine gesunde Konsolidierung nach den sehr starken Anstiegen erachten. Abgesehen davon, dass die anhaltende Flut billigen Notenbank-Geldes größere Kursrückschläge vorerst verhindern dürfte, ist auch der Umstand beruhigend, dass der Abverkauf tatsächlich primär die Internet-Aktien betroffen und kaum auf die anderen Sektoren übergegriffen hat. Insbesondere haben sich Aktien aus konjunkturabhängigeren, zyklischen Sektoren vergleichsweise gut gehalten, was durchaus als ein positives Zeichen interpretiert werden kann. In diese Kerbe passt auch gut, dass sich die europäischen sowie die EM-Aktienindizes vergleichsweise nicht nur gut halten, sondern auf Wochensicht teilweise sogar Kursgewinne verbuchen konnten, da ja hier bekannterweise auch die zyklisch ausgerichteten Sektoren in Bezug auf die Indexzusammensetzung die Oberhand haben.
Auch wenn wir aufgrund der immer noch sehr hohen Bewertungen so mancher Internet-/Tech-Aktien sowie des Näherrückens des US-Wahltermins (mögliche Häufung von populistischen und nicht marktfreundlichen Ansagen, Verschärfung Handelskonflikt USA/China etc.) kurzfristig erneute Turbulenzen nicht ausschließen können, so bleiben wir dennoch auf Sicht von 6-12 Monaten positiv für die globalen Aktienmärkte gestimmt. Mit Ausnahme des zuletzt veröffentlichten Rückschlags des Pharmakonzerns Astra Zeneca ist zudem auch die bisherige Nachrichtenlage bei den Corona-Impfstofftests als durchaus positiv zu bezeichnen, wodurch die Aktienmärkte wohl bereits Q4 2020 beginnen dürften ein Überwinden der Corona-Epidemie und eine starke Konjunkturerholung 2021 vollständig einzupreisen. Damit dürfte sich auch ein Fenster für die bis dato deutlich hinterherhinkenden und günstigeren „Old Economy“-Sektoren sowie europäischen und EM-Aktienindizes öffnen, die aufgrund ihrer zumeist stark zyklischen Ausrichtung noch beträchtliches Aufholpotenzial aufweisen. Wir bestätigen somit unsere aktuelle „Kauf“-Empfehlung.
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Tatjana Aubram ist - sagen wir so - vielseitig zwischen Finanzmarkt, Unternehmen und Sport unterwegs. Wir kennen uns über Monika Kovarova-Simecek von der FH St. Pölten, die ja mit ihren Finanzlehrg...
Yasuhiro Ishimoto
Someday Somewhere (Aru hi aru tokoro, 石元泰博 ある日ある所)
1958
Geibi Shuppan
Ludwig Kozma
Das Neue Haus
1941
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