20.07.2021, 2250 Zeichen
CA Immo setzt auf zentralisiertes Energiemanagement und Grünen Gebäudebetrieb, um die CO2-Emissionen und den Energieverbrauch ihres internationalen Gebäudebestands nachhaltig zu minimieren. CIO Keegan Viscius, dazu: "Für die Immobilienwirtschaft sind die Erhöhung der Energieeffizienz und Reduktion der Treibhausgasemissionen über den gesamten Gebäude-Lebenszyklus die wichtigsten Stellschrauben zur Erreichung der Klimaziele. Mit der konzernweiten Umstellung des Energieeinkaufs auf Ökostrom und klimaneutrales Gas können wir den CO2-Fußabdruck unseres Bestandsportfolios maßgeblich positiv beeinflussen. Damit setzen wir einen weiteren Schritt hin zu einem klimaneutralen Gebäudebetrieb und einer dekarbonisierten Wirtschaft." Allein durch diese Maßnahme kann CA Immo ab 2023 geschätzt rd. 60.400 Tonnen CO2 jährlich einsparen – dies entspricht dem durchschnittlichen CO2-Ausstoß von rd. 32.150 Autos pro Jahr.
Darüber hinaus plant CA Immo, innerhalb der kommenden Jahre ihren kompletten Gebäudebestand mit digitalen Zählern (Smart Meter) nachzurüsten. Dies ermöglicht die digitale, zeitnahe Erfassung der Verbrauchsdaten der einzelnen Gebäude und damit ein effektives Monitoring und Controlling der laufenden Verbrauchs- und Emissionsdaten.
Die Stromversorgung der Allgemeinflächen sowie die Kühlung aller Multi-Tenant-Bestandsgebäude – Büroimmobilien in Deutschland, Wien, Prag, Warschau, Budapest und Bukarest im Wert von rd. 4 Mrd. Euro – erfolgt spätestens ab 2023 zu 100 Prozent mit Ökostrom. Auch die Versorgung der von CA Immo selbst genutzten Büros (konzernweite Niederlassungen und Headquarter) wird auf Ökostrom umgestellt. Sofern die lokale Verfügbarkeit von CO2-neutralem Gas nicht ausreicht um den Bedarf zu decken, werden verbleibende CO2-Emissionen durch den Erwerb von CO2-Minderungszertifikaten bei dem jeweiligen Lieferanten oder einem Drittanbieter bilanziell ausgeglichen. Mit dem Ankauf von CO2-Minderungszertifikaten unterstützt CA Immo beispielsweise den Waldschutz sowie internationale Aufforstungsprojekte. Die erforderlichen nationalen Ausschreibungen wurden im 2. Quartal 2021 abgeschlossen, die Umstellung des Realbetriebs auf Grünen Strom und Gas erfolgt schrittweise nach Auslaufen der aktuellen Energieverträge bis 2023.
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