Ich stimme der Verwendung von Cookies zu. Auch wenn ich diese Website weiter nutze, gilt dies als Zustimmung.

Bitte lesen und akzeptieren Sie die Datenschutzinformation und Cookie-Informationen, damit Sie unser Angebot weiter nutzen können. Natürlich können Sie diese Einwilligung jederzeit widerrufen.





Bauzinsen steigen überraschend – ING und Allianz erhöhen Konditionen ( Finanztrends)

13.03.2026, 4049 Zeichen

Die Bauzinsen in Deutschland steigen wieder deutlich an. Innerhalb weniger Tage haben führende Banken wie ING und Allianz ihre Konditionen für Immobiliendarlehen spürbar verteuert. Diese abrupte Wende trifft viele angehende Eigenheimkäufer unerwartet und beendet eine kurze Phase der leichten Zinsentspannung.

Paukenschlag am Zinsmarkt: Die Details

Den deutlichsten Schritt vollzog die ING. Sie erhöhte ihre Konditionen für Baufinanzierungen um bis zu 0,30 Prozentpunkte. Bemerkenswert: Noch eine Woche zuvor hatte die Bank leichte Senkungen verkündet.

Anzeige

Während die Zinsen steigen, sollten Immobilieneigentümer prüfen, ob sie durch steuerliche Vorteile wie die degressive AfA ihre Liquidität verbessern können. Dieser kostenlose Leitfaden zeigt Ihnen alle neuen Möglichkeiten des Wachstumschancengesetzes, um Ihre Steuerlast legal zu senken. Wachstumschancengesetz 2024: So holen Sie sich mit degressiver AfA mehr Liquidität zurück

Auch die Allianz zog nach und verteuerte ihre Darlehen für Summen unter 400.000 Euro um 0,12 Prozentpunkte. Dieser Trend blieb nicht isoliert. Commerzbank und die staatliche KfW passten ihre Konditionen ebenfalls nach oben an.

In der Praxis rangieren die Bauzinsen für einen Zehnjahreskredit derzeit im Schnitt zwischen 3,47 und 3,84 Prozent. Die geschlossene Reaktion der Bankenlandschaft zeigt: Die Hoffnung auf weiter fallende Zinsen ist vorerst gestorben.

Warum die Zinsen plötzlich steigen

Die Ursache liegt nicht bei der Europäischen Zentralbank, sondern an den internationalen Kapitalmärkten. Entscheidend für Baukredite sind die Renditen von Pfandbriefen und Bundesanleihen – und diese sind zuletzt gestiegen.

Volkswirte verweisen auf anhaltende geopolitischen Unsicherheiten, Inflationssorgen und hohe Staatsverschuldung in Europa. Diese Faktoren treiben die Refinanzierungskosten der Banken in die Höhe. Solange diese Risiken bestehen, bleibt der Druck auf die langfristigen Zinsen hoch.

Was der Anstieg für Käufer bedeutet

Für private Haushalte hat der Zinsschub direkte finanzielle Konsequenzen. Eine Erhöhung um 0,30 Prozentpunkte summiert sich bei hohen Darlehenssummen über zehn Jahre auf Tausende Euro Mehrkosten.

Das Ergebnis: Viele können sich bei gleichem Einkommen weniger leihen. Besonders teuer sind derzeit Vollfinanzierungen. Hier müssen Käufer mit Spitzensätzen um 3,84 Prozent rechnen. Wer viel Eigenkapital einbringt, kommt noch knapp an 3,50 Prozent heran. Der Sprung vom Mieter zum Eigentümer wird so spürbar erschwert.

Anzeige

Für bestehende Immobilienbesitzer gewinnen steuerliche Optimierungen bei steigenden Zinsen an Bedeutung, um den Werterhalt zu finanzieren. Erfahren Sie in diesem Experten-Report, wie Sie durch clevere Abschreibungen Ihre Steuerlast effektiv halbieren können. Der komplette Abschreibungs-Leitfaden von A-Z jetzt kostenlos verfügbar

Strategien für Käufer und Anschlussfinanzierer

Wer vor zehn Jahren zu Niedrigstzinsen unter 1,5 Prozent finanzierte, steht vor einem potenziellen Zinsschock. Finanzexperten raten nun von Spekulationen auf sinkende Zinsen ab.

Stattdessen empfehlen sie, bestehende Konditionen strategisch abzusichern. Das Instrument der Wahl: das Forward-Darlehen. Damit lassen sich heutige Zinsen gegen einen Aufschlag für eine Anschlussfinanzierung bis zu 60 Monate im Voraus reservieren.

Wer konkret kaufen will, sollte nicht warten, sondern die Finanzierung zügig fixieren. Lange Zinsbindungen von 15 oder 20 Jahren gewähren Planungssicherheit und schützen vor weiteren Sprüngen.

Wie geht es weiter mit den Bauzinsen?

Für das Jahr 2026 erwarten Experten überwiegend eine Seitwärtsbewegung mit leichter Aufwärtstendenz. Prognosen deuten auf einen mittelfristigen Korridor zwischen 3,50 und 4,00 Prozent für Zehnjahresdarlehen.

Die schnellen Reaktionen der Banken diese Woche zeigen ihre Sensibilität für den Anleihemarkt. Eine Rückkehr zur Niedrigzinsphase des letzten Jahrzehnts ist ausgeschlossen. Der Traum vom Eigenheim bleibt realisierbar – erfordert im Frühjahr 2026 aber mehr Eigenkapital, einen sorgfältigen Vergleich und vor allem schnelles Handeln.


(13.03.2026)

BSN Podcasts
Christian Drastil: Wiener Börse Plausch

Kapitalmarkt-stimme.at daily voice: Die Börsezahl des Quartals, die drei meistgehörten Podcasts und das erste Mail an mich als Senator




 

Bildnachweis

1. Trading

Aktien auf dem Radar:UBM, Agrana, CA Immo, Austriacard Holdings AG, EuroTeleSites AG, Polytec Group, Frequentis, Rosgix, EVN, Uniqa, Österreichische Post, AT&S, Rosenbauer, Lenzing, Addiko Bank, Frauenthal, SBO, Verbund, BTV AG, Athos Immobilien, Oberbank AG Stamm, Amag, Flughafen Wien, CPI Europe AG, Semperit, Telekom Austria, Münchener Rück, RWE, Allianz, DAIMLER TRUCK HLD..., Fresenius Medical Care.


Random Partner

Vienna International Airport
Die Flughafen Wien AG positioniert sich durch die geografische Lage im Zentrum Europas als eine der wichtigsten Drehscheiben zu den florierenden Destinationen Mittel- und Osteuropas. Der Flughafen Wien war 2016 Ausgangs- oder Endpunkt für über 23 Millionen Passagiere.

>> Besuchen Sie 54 weitere Partner auf boerse-social.com/partner


 Latest Blogs

» Handelsvolumen an der Wiener Börse steigt um 45 Prozent und Drastil als ...

» Börse-Inputs auf Spotify zu u.a. AT&S, RBI, Edda Vogt und Bernadette Hän...

» Von der Apotheke zur Optionshändlerin: Wie eine Wienerin ihren Weg an di...

» LinkedIn-NL: Wer will mein(e) Nachbar(in) in 1090 Wien werden?

» Börsepeople im Podcast S24/09: Bernadette Händlhuber

» Österreich-Depots: Osterbilanz (Depot Kommentar)

» Börsegeschichte 2.4.: Extremes zu RBI (Börse Geschichte) (BörseGeschichte)

» Nachlese: Thomas Winkler, Dorothee Bauer (audio cd.at)

» News zu Andritz, Wiener Börse und ein Spoiler zum börsefreien Karfreitag...

» ATX am Gründonnerstag im Minus – AT&S feiert All-Time-High und die Börse...


Useletter

Die Useletter "Morning Xpresso" und "Evening Xtrakt" heben sich deutlich von den gängigen Newslettern ab. Beispiele ansehen bzw. kostenfrei anmelden. Wichtige Börse-Infos garantiert.

Newsletter abonnieren

Runplugged

Infos über neue Financial Literacy Audio Files für die Runplugged App
(kostenfrei downloaden über http://runplugged.com/spreadit)

per Newsletter erhalten


Ausgewählte Jobs von PIR-Partnern


Meistgelesen
>> mehr





PIR-Zeichnungsprodukte
Newsflow
>> mehr

Börse Social Club Board
>> mehr
    #gabb #2074

    Featured Partner Video

    Wiener Börse Party #1112: ATX etwas schwächer, AT&S erneut vorne, Chance für interne Porr-Believer, Frequentis Early Bird Chance

    Die Wiener Börse Party ist ein Podcastprojekt für Audio-CD.at von Christian Drastil Comm.. Unter dem Motto „Market & Me“ berichtet Christian Drastil über das Tagesgeschehen an der Wiener Börse. Inh...

    Books josefchladek.com

    Daido Moriyama
    Ligh and Shadow (English Version
    2019
    Getsuyosha, bookshop M

    Stephen Shore
    Uncommon Places
    1982
    Aperture

    Marcel Natkin (ed.)
    Le nu en photographie
    1937
    Éditions Mana

    Stephen Gill
    The Pillar
    2019
    Nobody

    Lisette Model
    Lisette Model
    1979
    Aperture


    13.03.2026, 4049 Zeichen

    Die Bauzinsen in Deutschland steigen wieder deutlich an. Innerhalb weniger Tage haben führende Banken wie ING und Allianz ihre Konditionen für Immobiliendarlehen spürbar verteuert. Diese abrupte Wende trifft viele angehende Eigenheimkäufer unerwartet und beendet eine kurze Phase der leichten Zinsentspannung.

    Paukenschlag am Zinsmarkt: Die Details

    Den deutlichsten Schritt vollzog die ING. Sie erhöhte ihre Konditionen für Baufinanzierungen um bis zu 0,30 Prozentpunkte. Bemerkenswert: Noch eine Woche zuvor hatte die Bank leichte Senkungen verkündet.

    Anzeige

    Während die Zinsen steigen, sollten Immobilieneigentümer prüfen, ob sie durch steuerliche Vorteile wie die degressive AfA ihre Liquidität verbessern können. Dieser kostenlose Leitfaden zeigt Ihnen alle neuen Möglichkeiten des Wachstumschancengesetzes, um Ihre Steuerlast legal zu senken. Wachstumschancengesetz 2024: So holen Sie sich mit degressiver AfA mehr Liquidität zurück

    Auch die Allianz zog nach und verteuerte ihre Darlehen für Summen unter 400.000 Euro um 0,12 Prozentpunkte. Dieser Trend blieb nicht isoliert. Commerzbank und die staatliche KfW passten ihre Konditionen ebenfalls nach oben an.

    In der Praxis rangieren die Bauzinsen für einen Zehnjahreskredit derzeit im Schnitt zwischen 3,47 und 3,84 Prozent. Die geschlossene Reaktion der Bankenlandschaft zeigt: Die Hoffnung auf weiter fallende Zinsen ist vorerst gestorben.

    Warum die Zinsen plötzlich steigen

    Die Ursache liegt nicht bei der Europäischen Zentralbank, sondern an den internationalen Kapitalmärkten. Entscheidend für Baukredite sind die Renditen von Pfandbriefen und Bundesanleihen – und diese sind zuletzt gestiegen.

    Volkswirte verweisen auf anhaltende geopolitischen Unsicherheiten, Inflationssorgen und hohe Staatsverschuldung in Europa. Diese Faktoren treiben die Refinanzierungskosten der Banken in die Höhe. Solange diese Risiken bestehen, bleibt der Druck auf die langfristigen Zinsen hoch.

    Was der Anstieg für Käufer bedeutet

    Für private Haushalte hat der Zinsschub direkte finanzielle Konsequenzen. Eine Erhöhung um 0,30 Prozentpunkte summiert sich bei hohen Darlehenssummen über zehn Jahre auf Tausende Euro Mehrkosten.

    Das Ergebnis: Viele können sich bei gleichem Einkommen weniger leihen. Besonders teuer sind derzeit Vollfinanzierungen. Hier müssen Käufer mit Spitzensätzen um 3,84 Prozent rechnen. Wer viel Eigenkapital einbringt, kommt noch knapp an 3,50 Prozent heran. Der Sprung vom Mieter zum Eigentümer wird so spürbar erschwert.

    Anzeige

    Für bestehende Immobilienbesitzer gewinnen steuerliche Optimierungen bei steigenden Zinsen an Bedeutung, um den Werterhalt zu finanzieren. Erfahren Sie in diesem Experten-Report, wie Sie durch clevere Abschreibungen Ihre Steuerlast effektiv halbieren können. Der komplette Abschreibungs-Leitfaden von A-Z jetzt kostenlos verfügbar

    Strategien für Käufer und Anschlussfinanzierer

    Wer vor zehn Jahren zu Niedrigstzinsen unter 1,5 Prozent finanzierte, steht vor einem potenziellen Zinsschock. Finanzexperten raten nun von Spekulationen auf sinkende Zinsen ab.

    Stattdessen empfehlen sie, bestehende Konditionen strategisch abzusichern. Das Instrument der Wahl: das Forward-Darlehen. Damit lassen sich heutige Zinsen gegen einen Aufschlag für eine Anschlussfinanzierung bis zu 60 Monate im Voraus reservieren.

    Wer konkret kaufen will, sollte nicht warten, sondern die Finanzierung zügig fixieren. Lange Zinsbindungen von 15 oder 20 Jahren gewähren Planungssicherheit und schützen vor weiteren Sprüngen.

    Wie geht es weiter mit den Bauzinsen?

    Für das Jahr 2026 erwarten Experten überwiegend eine Seitwärtsbewegung mit leichter Aufwärtstendenz. Prognosen deuten auf einen mittelfristigen Korridor zwischen 3,50 und 4,00 Prozent für Zehnjahresdarlehen.

    Die schnellen Reaktionen der Banken diese Woche zeigen ihre Sensibilität für den Anleihemarkt. Eine Rückkehr zur Niedrigzinsphase des letzten Jahrzehnts ist ausgeschlossen. Der Traum vom Eigenheim bleibt realisierbar – erfordert im Frühjahr 2026 aber mehr Eigenkapital, einen sorgfältigen Vergleich und vor allem schnelles Handeln.


    (13.03.2026)

    BSN Podcasts
    Christian Drastil: Wiener Börse Plausch

    Kapitalmarkt-stimme.at daily voice: Die Börsezahl des Quartals, die drei meistgehörten Podcasts und das erste Mail an mich als Senator




     

    Bildnachweis

    1. Trading

    Aktien auf dem Radar:UBM, Agrana, CA Immo, Austriacard Holdings AG, EuroTeleSites AG, Polytec Group, Frequentis, Rosgix, EVN, Uniqa, Österreichische Post, AT&S, Rosenbauer, Lenzing, Addiko Bank, Frauenthal, SBO, Verbund, BTV AG, Athos Immobilien, Oberbank AG Stamm, Amag, Flughafen Wien, CPI Europe AG, Semperit, Telekom Austria, Münchener Rück, RWE, Allianz, DAIMLER TRUCK HLD..., Fresenius Medical Care.


    Random Partner

    Vienna International Airport
    Die Flughafen Wien AG positioniert sich durch die geografische Lage im Zentrum Europas als eine der wichtigsten Drehscheiben zu den florierenden Destinationen Mittel- und Osteuropas. Der Flughafen Wien war 2016 Ausgangs- oder Endpunkt für über 23 Millionen Passagiere.

    >> Besuchen Sie 54 weitere Partner auf boerse-social.com/partner


     Latest Blogs

    » Handelsvolumen an der Wiener Börse steigt um 45 Prozent und Drastil als ...

    » Börse-Inputs auf Spotify zu u.a. AT&S, RBI, Edda Vogt und Bernadette Hän...

    » Von der Apotheke zur Optionshändlerin: Wie eine Wienerin ihren Weg an di...

    » LinkedIn-NL: Wer will mein(e) Nachbar(in) in 1090 Wien werden?

    » Börsepeople im Podcast S24/09: Bernadette Händlhuber

    » Österreich-Depots: Osterbilanz (Depot Kommentar)

    » Börsegeschichte 2.4.: Extremes zu RBI (Börse Geschichte) (BörseGeschichte)

    » Nachlese: Thomas Winkler, Dorothee Bauer (audio cd.at)

    » News zu Andritz, Wiener Börse und ein Spoiler zum börsefreien Karfreitag...

    » ATX am Gründonnerstag im Minus – AT&S feiert All-Time-High und die Börse...


    Useletter

    Die Useletter "Morning Xpresso" und "Evening Xtrakt" heben sich deutlich von den gängigen Newslettern ab. Beispiele ansehen bzw. kostenfrei anmelden. Wichtige Börse-Infos garantiert.

    Newsletter abonnieren

    Runplugged

    Infos über neue Financial Literacy Audio Files für die Runplugged App
    (kostenfrei downloaden über http://runplugged.com/spreadit)

    per Newsletter erhalten


    Ausgewählte Jobs von PIR-Partnern


    Meistgelesen
    >> mehr





    PIR-Zeichnungsprodukte
    Newsflow
    >> mehr

    Börse Social Club Board
    >> mehr
      #gabb #2074

      Featured Partner Video

      Wiener Börse Party #1112: ATX etwas schwächer, AT&S erneut vorne, Chance für interne Porr-Believer, Frequentis Early Bird Chance

      Die Wiener Börse Party ist ein Podcastprojekt für Audio-CD.at von Christian Drastil Comm.. Unter dem Motto „Market & Me“ berichtet Christian Drastil über das Tagesgeschehen an der Wiener Börse. Inh...

      Books josefchladek.com

      Matteo Girola
      Viewfinders
      2025
      Studiofaganel

      Daido Moriyama
      Farewell Photography (English Version
      2018
      Getsuyosha, bookshop M

      Raymond Thompson Jr
      It’s hard to stop rebels that time travel
      2025
      Void

      Léon-Paul Fargue & Roger Parry & Fabian Loris
      Banalité
      1930
      Librairie Gallimard

      Stephen Shore
      Uncommon Places
      1982
      Aperture