04.10.2021, 2447 Zeichen
Mit Aufschlägen konnte die Wiener Börse den Handel zum Wochenausklang beenden, der ATX endete mit einem Plus von 0,4%, nachdem er noch mit klar schwächerer Tendenz gestartet war. Er konnte sich aber zunehmend in die Gewinnzone vorarbeiten was dann auf Wochensicht gesehen den Zuwachs auf 1,0% ansteigen liess. Weiterhin bleiben die Sorgen vor einer möglicherweise schon baldigen geldpolitischen Straffung der Notenbanken das bestimmende Thema,aber nicht nur die Inflationstendenzen, sondern auch die zuletzt eher enttäuschende Konjunkturentwicklung in Europa, den USA und in China stehen zunehmend im Fokus der Anleger. Dies wurde auch zusätzlich durch den Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe in der Eurozone verstärkt, der sich im September deutlicher als gedacht eintrübte. Bei den Einzelwerten stand erneut der Baukonzern Porr im Fokus, nach dem klaren Absturz des Vortages gab es am Freitag eine deutliche Erholung, die Aktie konnte mit einem satten Plus von 7,1% den Handel beenden. Zuvor hatte Warburg Research das Kursziel für den Titel von 24,0 Euro auf 22,0 Euro herabgesetzt, aber gleichzeitig die Kaufempfehlung bestätigt.
EVN gab am Donnerstag nach Handelsschluss das Closing der Verträge zum Ausstieg aus dem Kohlekraftwerk Walsum 10 in Deutschland bekannt, damit hat sich der Energieversorge komplett aus der Kohlestromerzeugung zurückgezogen, von den Investoren wurde dies mit einem Anstieg von 3,1% honoriert, auch der zweite Vertreter aus diesem Sektor, Verbund, war gesucht und schaffte einen Zuwachs von 2,9%. Die Erste Group erhöhte das Kursziel für Zumtobel von 8,5 Euro auf 9,5 Euro, liess aber die Einstufung als „Hold“ unverändert, der Leuchtenkonzern endete am Freitag mit einem marginalen Minus von 0,2%. Die grossen Banken hatten einen gemischten Tag mit insgesamt wenig Veränderungen, die Bawag konnte um 0,9% zulegen, für die Erste Group ging es um 0,2% nach unten, die Raiffeisen Bank konnte 0,4% stärker schliessen und für die kleinere Addiko Bank gab es einen Zuwachs von 0,7%. Schwächster Wert des Handels war Semperit, die Kursentwicklung für den Gummihersteller bleibt turbulent, am Freitag ging es wieder 4,9% nach unten. Ebenfalls verkauft wurde FACC, hier gab es ein Minus von 3,8%. Gesucht war hingegen Do & Co, das Cateringunternehmen konnte um 2,4% vorrücken, auch die beiden Immobilientitel UBM Development und S Immo waren stark und konnten sich um 1,9% beziehungsweise um 2,2% verbessern.
Börsepeople im Podcast S23/03: Barbara Riedl-Wiesinger
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