03.11.2021, 2291 Zeichen
Die Addiko Gruppe, eine auf Konsumenten und KUM spezialisierte Bank in Zentral- und Südosteuropa (CSEE), hat in den ersten neun Monaten 2021 einen Nettogewinn von 9,6 Mio. Euro (3Q20: -6,4 Mio. Euro) erzielt. Das Ergebnis nach Steuern enthielt Risikokosten von -12,9 Mio. Euro oder -0,4 Prozent (1H20: -37,8 Mio. Euro). Trotz der allmählichen Verbesserung des makroökonomischen Umfelds hat Addiko die im Jahr 2020 gebildeten Kreditrisikovorsorgen nicht aufgelöst. "Wir haben im August 2021 ein ambitioniertes Transformationsprogramm gestartet und können bereits erste Ergebnisse sehen: Wir haben unsere Organisationsstruktur entsprechend unserer Spezialistenstrategie gestrafft, die Transformation unseres Kreditportfolios beschleunigt und arbeiten nun an Initiativen zur Wachstumsförderung in unseren Fokusbereichen," sagte Herbert Juranek, CEO der Addiko Bank AG. "Insgesamt fällt 2021 wirtschaftlich besser aus als bisher erwartet, angetrieben durch eine schnelle Erholung und einen erhöhten Konsum der Haushalte. Trotz einer gewissen Volatilität aufgrund der anhaltenden Pandemie sehen wir eine Normalisierung der Geschäftstätigkeit."
Der Anteil der beiden Fokusbereiche Konsumenten und SME stieg auf 71% der Bruttokundenforderungen gegenüber 65% zum Jahresende und entspricht der allgemeinen Geschäftsstrategie von Addiko. Der Gesamtumfang der Bruttokundenforderungen (performing loans) ging vor allem aufgrund des beschleunigten Abbaus in den Nicht-Fokusbereichen von 3,60 Mrd. Euro zum Ende 2020 auf 3,48 Mrd. Euro zurück.
Die Cost-Income-Ratio verbesserte sich im dritten Quartal auf 67,2 Prozent im Vergleich zu 71,8 Prozent im zweiten Quartal und beläuft sich für die ersten neun Monate 2021 auf 72,3 Prozent (3Q20: 71,0 Prozent). Die NPE-Quote belief sich auf 3,4 Prozent (2020: 3,5 Prozent) bei einer NPE-Deckung durch Risikovorsorgen von 71,2 Prozent (2020: 73,6 Przent). Die CET1 Quote blieb mit 19,8 Prozent hoch (19,1 Prozent IFRS 9 fully-loaded).
Für das Gesamtjahr 2021 erwartet der Konzern Bruttokundenforderungen bei ca 3,35 Mrd. Euro (ursprünglich ca 3,5 Mrd.) mit mehr als 5 Prozent Wachstum in den Fokusbereichen, sowie ein stabiles Nettobankergebnis, Betriebsaufwendungen unter 174 Mio. Euro, eine CET1 Quote von über 18,6 Prozent unter Anwendung der CRR Übergangsbestimmungen.
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