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News zu Wiener Börse, Mayr-Melnhof, UBM, Wienerberger (Christine Petzwinkler)

29.12.2023, 2762 Zeichen

Die Wiener Börse zieht am letzten und verkürzten Handelstag des Jahres 2023 Bilanz: Es wird ein Aktienumsatz von 54,6 Mrd. Euro prognostiziert (2022: 72 Mrd. Euro). Die umsatzstärksten Aktien waren mit Stand vom 21. Dezember Erste Group (9,7 Mrd. Euro), OMV (7,9 Mrd. Euro) und Verbund (4,9 Mrd. Euro). „Die kriegsbedingte Vorsicht der internationalen – speziell US-amerikanischen – Investoren hat den gesamten europäischen Aktienmarkt erfasst. Österreichische Unternehmen bekamen dies durch die ausgeprägte Geschäftstätigkeit in der CEE-Region überproportional zu spüren. Darin liegt aber zugleich auch die Chance, denn Zentral- und Osteuropa bleibt eine verlässliche Wachstumsregion und die österreichischen Leitbetriebe werden davon künftig auch wieder unmittelbar profitieren“, so Börse-Vorstand Christoph Boschan. Für die Wiener Börse wird es dennoch ein gutes Jahr. „Das Jahr 2023 ist aus zweierlei Perspektive zu betrachten. Einerseits haben fordernde konjunkturelle Rahmenbedingungen Unternehmen wie Investoren und somit die Handelsaktivität belastet. Andererseits konnten wir im Verwahrgeschäft in Prag, bei den IT-Dienstleistungen, über das Datengeschäft hin zu Anleihen-Listings unsere Pläne unvermindert fortsetzen. Das Gesamtergebnis wird daher dem der vergangenen beiden Rekordjahre entsprechen“, fasst Boschan zusammen. Mit Austriacard und der EuroTeleSites AG gab es zwei neue Listings im prime market, der direct market plus wuchs mit der Notierung der RWT AG ebenfalls.

Mayr-Melnhof hat im November angekündigt, möglicherweise eine Maschine bei der polnischen Tochter MM Kwidzyn zu schließen, nun wurde die Entscheidung darüber getroffen. Gespräche mit den Belegschaftsvertretern seien abgeschlossen und die Schließung der PM3 beschlossen, wie MM mitteilt. Infolge dieser Entscheidung wird die Produktion der Verpackungskraftpapiere IPACK™ ESSENTIAL, IPACK™ BROWN und IPACK™ ULTRA eingestellt. Der letzte Produktionslauf auf der PM3 findet Anfang Januar 2024 statt. Nach Angaben von November sind 110 Beschäftigte betroffen.
Mayr-Melnhof ( Akt. Indikation:  124,60 /125,20, -0,24%)

UBM-Vorstandsmitglied Peter Schaller hat die vergangenen Tage, über seine cavendum vorsorge gmbh, Aktien erworben. In Summe hat er 5000 Stück zu je 21,5 Euro gekauft. Somit hat er 107.500 Euro in UBM-Aktien investiert.
UBM ( Akt. Indikation:  20,80 /21,10, -1,64%)

Zur Durchführung eines Mitarbeiterbeteiligungsprogramms für US-Mitarbeiter:innen hat Wienerberger 6.099 Stück eigene Aktien, welche rund 0,005 Prozent des Grundkapitals der Wienerberger AG darstellen, verwendet, wie das Unternehmen mitteilt.
Wienerberger ( Akt. Indikation:  30,10 /30,14, 0,74%)

(Der Input von Christine Petzwinkler für den http://www.boerse-social.com/gabb vom 29.12.)


(29.12.2023)

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Christian Drastil: Wiener Börse Plausch

Wiener Börse Party #1094: ATX am Freitag, den 13., doch mit ein bissl Korrektur; die Sache mit 300 Mio., Do&Co-WM-Update, Bawag-Ratespiel




Mayr-Melnhof
Akt. Indikation:  97.30 / 98.20
Uhrzeit:  11:19:06
Veränderung zu letztem SK:  -0.76%
Letzter SK:  98.50 ( -0.71%)

UBM
Akt. Indikation:  19.70 / 19.85
Uhrzeit:  11:19:06
Veränderung zu letztem SK:  -0.13%
Letzter SK:  19.80 ( 0.25%)

Wienerberger
Akt. Indikation:  30.52 / 30.66
Uhrzeit:  11:19:06
Veränderung zu letztem SK:  0.23%
Letzter SK:  30.52 ( 0.07%)



 

Bildnachweis

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    29.12.2023, 2762 Zeichen

    Die Wiener Börse zieht am letzten und verkürzten Handelstag des Jahres 2023 Bilanz: Es wird ein Aktienumsatz von 54,6 Mrd. Euro prognostiziert (2022: 72 Mrd. Euro). Die umsatzstärksten Aktien waren mit Stand vom 21. Dezember Erste Group (9,7 Mrd. Euro), OMV (7,9 Mrd. Euro) und Verbund (4,9 Mrd. Euro). „Die kriegsbedingte Vorsicht der internationalen – speziell US-amerikanischen – Investoren hat den gesamten europäischen Aktienmarkt erfasst. Österreichische Unternehmen bekamen dies durch die ausgeprägte Geschäftstätigkeit in der CEE-Region überproportional zu spüren. Darin liegt aber zugleich auch die Chance, denn Zentral- und Osteuropa bleibt eine verlässliche Wachstumsregion und die österreichischen Leitbetriebe werden davon künftig auch wieder unmittelbar profitieren“, so Börse-Vorstand Christoph Boschan. Für die Wiener Börse wird es dennoch ein gutes Jahr. „Das Jahr 2023 ist aus zweierlei Perspektive zu betrachten. Einerseits haben fordernde konjunkturelle Rahmenbedingungen Unternehmen wie Investoren und somit die Handelsaktivität belastet. Andererseits konnten wir im Verwahrgeschäft in Prag, bei den IT-Dienstleistungen, über das Datengeschäft hin zu Anleihen-Listings unsere Pläne unvermindert fortsetzen. Das Gesamtergebnis wird daher dem der vergangenen beiden Rekordjahre entsprechen“, fasst Boschan zusammen. Mit Austriacard und der EuroTeleSites AG gab es zwei neue Listings im prime market, der direct market plus wuchs mit der Notierung der RWT AG ebenfalls.

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    Wienerberger ( Akt. Indikation:  30,10 /30,14, 0,74%)

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    (29.12.2023)

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    Wienerberger
    Akt. Indikation:  30.52 / 30.66
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