23.03.2026, 2949 Zeichen
Am 28. März 2026 lädt Circus SE zum Investorentag in die Motorworld München — und selten war ein solcher Termin mit so viel Erwartungsdruck beladen. Das Unternehmen steht vor der Aufgabe, aus über 8.000 Vorbestellungen und einem theoretischen Auftragsvolumen von mehr als 1,6 Milliarden Euro echte, bindende Verträge zu machen. Bislang sind die meisten davon Absichtserklärungen oder laufende Pilotprojekte.
Zwischen Prognose und Beweis
Die Zahlen für 2025 zeigen das Dilemma in aller Deutlichkeit: 0,25 Millionen Euro Erlöse standen einem operativen Verlust von rund 15 Millionen Euro gegenüber. Für 2026 peilt das Management nun Erlöse zwischen 44 und 55 Millionen Euro an — ein Sprung, der nur gelingt, wenn Partner wie REWE und Mercedes aus der Pilotphase in verbindliche Kaufverträge wechseln. Beim EBITDA rechnet Circus weiterhin mit einem Minus von 6 bis 8 Millionen Euro; die Verbesserung soll durch steigende Auslieferungszahlen und wachsende Software-Erlöse kommen.
Die Produktionsseite ist dabei kein Problem mehr. Mit dem globalen Auftragsfertiger Celestica wurde die Industrialisierung des Kernprodukts CA-1 abgeschlossen, die Kapazitäten reichen für eine vierstellige Stückzahl. Um die Einstiegshürde für Kunden zu senken, startet Circus zudem ein Leasing-Modell in Kooperation mit MMV, einer LBBW-Tochter.
Verteidigung als zweite Säule
Parallel baut Circus an einem zweiten Standbein. Die im November 2025 gegründete Tochtergesellschaft Circus Defence SE entwickelt autonome KI-Robotik für staatliche und militärische Auftraggeber. Ein Vertrag mit der Bundeswehr zur autonomen Lebensmittelversorgung in Kasernen ist seit Januar aktiv. Mit der ukrainischen Verteidigungsplattform BRAVE1 besteht ein Rahmenabkommen; die ukrainischen Streitkräfte haben ein Abkommen über bis zu 25 Robotersysteme unterzeichnet.
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Kurs auf Jahrestief — und ein Signal aus dem Führungskreis
Die Aktie notiert aktuell bei 6,02 Euro — exakt auf ihrem 52-Wochen-Tief und damit rund 64 Prozent unter dem Niveau vor einem Jahr. Dass Verwaltungsratschef Dr. Jan-Christian Heins zuletzt Aktien zu 7,26 Euro kaufte und weitere Käufe aus dem Führungsumfeld Ende Januar und Anfang Februar folgten, ist zumindest ein bemerkenswertes Zeichen.
Liefert die Präsentation am Samstag konkrete Auslieferungszahlen und einen glaubwürdigen Weg von Piloten zu Verträgen, erhält die ambitionierte Umsatzprognose erstmals ein greifbares Fundament. Bleibt sie vage, dürfte der Verkaufsdruck auf den Titel anhalten.
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Wiener Börse Party #1132: ATX etwas fester, Addiko Prediction stimmte; Frequentis, Telekom und Polytec gesucht
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