24.03.2026, 3476 Zeichen
Broadcom steht nicht nur als Halbleiterhersteller im Rampenlicht — das Unternehmen ist seit der ersten Generation der Google-KI-Chips der entscheidende Designpartner hinter den Kulissen. Mit der siebten Iteration des TPU-Chips, genannt Ironwood, rückt diese Rolle nun stärker ins Bewusstsein der Anleger.
Ironwood und die Anthropic-Milliarden
Broadcom übernimmt bei Googles Ironwood-Chip die vollständige ASIC-Entwicklung: von den hochperformanten Rechenkernen über proprietäre SerDes-Schnittstellen bis hin zur Umsetzung von Googles Spezifikationen in ein fertiges Chipdesign. Laut TrendForce soll das Programm 2026 deutlich ausgeweitet werden — mit einem prognostizierten TPU-Wachstum von über 40 Prozent jährlich, womit Google unter den Cloud-Anbietern die höchsten Stückzahlen liefern würde.
Die Partnerschaft reicht mittlerweile über Google hinaus. CEO Hock Tan bestätigte einen Auftrag über zehn Milliarden Dollar für Ironwood-Racks an Anthropic — plus einen weiteren Folgeauftrag über elf Milliarden Dollar im jüngsten Quartal. Anthropic plant, 2026 insgesamt eine Million TPU-Chips in seine Infrastruktur zu integrieren. Zusätzlich laufen Gespräche mit Microsoft über ein gemeinsames Chipdesign, und mit OpenAI arbeitet Broadcom bereits an maßgeschneiderten Lösungen.
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Zahlen, die das Bild abrunden
Die Quartalszahlen für Q1 unterstreichen den Wachstumskurs: Der Gesamtumsatz stieg um 29 Prozent auf 19,3 Milliarden Dollar, das bereinigte EBITDA legte um 30 Prozent auf einen Rekordwert von 13,1 Milliarden Dollar zu. Besonders auffällig: Der KI-Umsatz verdoppelte sich im Jahresvergleich auf 8,4 Milliarden Dollar. Für das laufende Quartal erwartet das Management einen KI-Chip-Umsatz von 10,7 Milliarden Dollar — und für das Geschäftsjahr 2027 peilt Hock Tan mindestens 100 Milliarden Dollar allein aus dem KI-Chipgeschäft an.
Neben dem Chipdesign baut Broadcom seine Position in der KI-Netzwerkinfrastruktur aus. Der Tomahawk-6-Switch-ASIC, seit Anfang 2026 in Serie gefertigt, ermöglicht als weltweit erster 102,4-Tbps-Switch den Aufbau von Clustern mit über einer Million Prozessoren bei minimaler Latenz. Analysten erwarten, dass Inferenz-Aufgaben bis Ende 2026 rund 70 Prozent der gesamten KI-Rechenleistung ausmachen werden — ein Segment, in dem spezialisierte ASICs gegenüber GPUs strukturelle Effizienzvorteile besitzen.
Analysten sehen erhebliches Kurspotenzial
47 Analysten empfehlen die Aktie zum Kauf, kein einziger rät zum Verkauf. Das durchschnittliche Kursziel liegt bei 472 Dollar — gemessen am aktuellen Kurs von rund 278 Euro entspräche das einem erheblichen Aufwärtspotenzial. Als Treiber nennen Analysten unter anderem ein Wachstum von 140 Prozent bei Custom-AI-Acceleratoren und 60 Prozent im Netzwerkgeschäft im Jahresvergleich.
Am 31. März zahlt Broadcom zudem eine Quartalsdividende von 0,65 Dollar je Aktie aus — ein kleines, aber regelmäßiges Signal an Aktionäre, dass das Unternehmen trotz aggressiver Wachstumsinvestitionen auf Ausschüttungen nicht verzichtet.
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