24.03.2026, 3032 Zeichen
Condor Energies setzt konsequent auf Zentralasien und verabschiedet sich von Randgeschäften. Während der Nettoverlust im Geschäftsjahr 2025 deutlich sank, treiben neue Bohrungen in Usbekistan die Fördermengen auf Rekordniveau. Die strategische Neuausrichtung zeigt erste finanzielle Erfolge, auch wenn der Markt heute mit Gewinnmitnahmen auf die Nachrichten reagiert.
Fokus auf Zentralasien zahlt sich aus
Die geprüften Zahlen für 2025 belegen eine operative Stabilisierung. Der Nettoverlust verringerte sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf rund 4,2 Millionen Kanadische Dollar. Maßgeblich hierfür war das Gasgeschäft in Usbekistan, das einen Jahresumsatz von über 80 Millionen US-Dollar generierte. Besonders die jüngsten Entwicklungen stützen den Wachstumskurs: Im März 2026 stieg die Produktion dank neuer Bohrungen auf durchschnittlich 12.622 Barrel Öläquivalent pro Tag.
Um die Profitabilität weiter zu steigern, trennt sich das Unternehmen von seinen türkischen Vermögenswerten. Der im Januar 2026 vereinbarte Verkauf ermöglicht es Condor, Ressourcen gezielter in renditestarke Projekte in Kasachstan und Usbekistan zu investieren. Marktbeobachter werten diesen Schritt als notwendige Schärfung des Portfolios, um die Kapitalallokation zu optimieren.
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Meilenstein beim LNG-Projekt
In Kasachstan steht ein wichtiger operativer Durchbruch bevor. Die erste Anlage zur Erdgasverflüssigung (LNG) wurde im März fertiggestellt und durchläuft derzeit letzte Funktionstests. Der Zeitplan sieht eine Verschiffung im zweiten Quartal vor, damit die Produktion planmäßig im vierten Quartal 2026 starten kann. Finanziert wurde die Ausrüstung unter anderem durch ein Überbrückungsdarlehen in Höhe von 5 Millionen US-Dollar, während die langfristige Projektfinanzierung finalisiert wird.
Trotz der positiven operativen Nachrichten verlor die Aktie heute über sieben Prozent an Wert und notiert aktuell bei 1,33 Euro. Dieser Rückgang erfolgt unmittelbar nachdem der Titel am vergangenen Freitag mit 1,44 Euro ein neues 52-Wochen-Hoch markiert hatte. Die aktuelle Bewegung wird daher primär als technische Korrektur nach der jüngsten Rally gewertet.
Die kommenden Wochen stehen im Zeichen weiterer Bohrergebnisse. Bis Mitte April erwartet Condor den Abschluss einer weiteren Horizontalbohrung in Usbekistan. Parallel dazu soll im zweiten Quartal die Entscheidung über die Auftragsvergabe für ein Verdichtungsprogramm fallen, das den Systemdruck senken und die Gasförderraten im bestehenden Feld weiter erhöhen soll.
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Wiener Börse Party #1138: ATX korrigiert, das gilt nicht für die AT&S, Verbund-Position aufgestockt
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