25.03.2026, 2812 Zeichen
Am 24. März hat Expro einen Vertrag zur geothermischen Bohrlochtestung am ersten Schleidberg-Bohrloch des Lionheart-Projekts erhalten — ein weiterer Baustein in Vulcan Energys Übergang vom Entwickler zum aktiven Produzenten. Die Aktie quittiert den Fortschritt dennoch mit anhaltenden Kursverlusten.
Expro übernimmt Untergrundanalyse
Expro arbeitet dabei mit VERCANA GmbH zusammen, der für Bohrtechnik zuständigen Tochtergesellschaft von Vulcan Energy Resources GmbH. Im Mittelpunkt steht das GeoFlow™-Testpaket, mit dem Reservoireigenschaften und lithiumhaltige Sole-Vorkommen charakterisiert werden sollen. Die gewonnenen Daten sind entscheidend, um Geothermieleistung und Lithiumausbeute für den kommerziellen Betrieb zu optimieren.
Parallel hat Vulcan am Trappelberg-Standort im Landkreis Südliche Weinstraße offiziell mit den Vorbereitungsarbeiten begonnen — dem zweiten von insgesamt fünf geplanten Bohrstandorten in der Region. Der Bohrbeginn dort ist für die zweite Jahreshälfte 2026 vorgesehen.
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Erste Lithium-Produktionslizenz Deutschlands erteilt
Ein regulatorischer Meilenstein kam am 17. März: Rheinland-Pfalz erteilte die erste Lithium-Produktionslizenz, die jemals im Oberrheintal vergeben wurde. Die sogenannte LiThermEx-Lizenz gilt sechs Jahre und deckt das Geothermiegebiet Insheim ab. Weitere Lizenzen für das Gesamtprojekt sollen folgen.
Das Lionheart-Projekt ist als strategische Initiative im Rahmen des Critical Raw Materials Act der EU eingestuft. Die Finanzierung steht: Im Dezember 2025 sicherte sich Vulcan ein Gesamtpaket von 2,2 Milliarden Euro, das Phase eins vollständig abdeckt. Geplant sind 24.000 Tonnen Lithiumhydroxid-Monohydrat jährlich — genug für rund 500.000 Elektrofahrzeugbatterien — sowie 275 GWh erneuerbarer Strom und 560 GWh Wärme pro Jahr über eine Projektlaufzeit von 30 Jahren.
Jahresbericht als nächster Prüfstein
Die Aktie hat seit Jahresbeginn mehr als 30 Prozent verloren und notiert auf einem neuen 52-Wochen-Tief. Trotz greifbarer Fortschritte bleibt der Verkaufsdruck hoch.
Am 30. März veröffentlicht Vulcan seinen Jahresabschluss — Investoren dürften vor allem auf Kostendisziplin beim Lionheart-Aufbau und die Bestätigung des anvisierten Produktionsstarts 2028 achten. Danach folgt der Q1-Bericht am 29. April und die Hauptversammlung am 28. Mai.
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