29.03.2026, 2872 Zeichen
Dreimal so viel Umsatz wie im Vorjahr — und trotzdem fällt der Kurs. AeroVironment lieferte im jüngsten Quartal ein Umsatzwachstum von 143 Prozent, verfehlte dabei aber die Erwartungen der Analysten. Seitdem steht die Aktie unter Druck.
Zahlen mit Schönheitsfehlern
Am 10. März veröffentlichte das Unternehmen seine Quartalsergebnisse. Der Umsatz erreichte 408 Millionen Dollar — deutlich unter den prognostizierten 488 Millionen Dollar. Beim Gewinn je Aktie verfehlte AeroVironment mit 0,64 Dollar ebenfalls die Schätzung von 0,68 Dollar. Das absolute Wachstum ist beeindruckend, das Tempo der Expansion hält mit den Markterwartungen jedoch nicht Schritt.
Für das Gesamtjahr 2026 erwartet das Management einen Gewinn je Aktie zwischen 2,75 und 3,10 Dollar. Das signalisiert, dass die Führungsebene trotz der schwankenden Quartalsergebnisse weiter an der Profitabilität festhält.
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Leerverkäufer und Insider erhöhen den Druck
Parallel zum Kursrückgang stieg das Short-Interest Mitte März um knapp 12 Prozent auf 3,84 Millionen Aktien — das entspricht 7,75 Prozent des Streubesitzes. Gleichzeitig trennten sich mehrere Führungskräfte von Anteilen: Direktor Stephen F. Page verkaufte 250 Aktien zu je 212,52 Dollar, Finanzchef-Ebene und Chief Accounting Officer Brian Shackley folgten mit weiteren Verkäufen. In den vergangenen 90 Tagen veräußerten Insider insgesamt rund 4.900 Aktien im Wert von etwa 1,5 Millionen Dollar.
Trotz dieser Signale bleibt die institutionelle Unterstützung stark. 86,4 Prozent der Aktien befinden sich in institutionellem Besitz — ein Indikator dafür, dass große Investoren die langfristige These noch nicht aufgegeben haben.
Analysten sehen erhebliches Aufwärtspotenzial
Der Analystenkonsens stuft die Aktie weiterhin als moderaten Kauf ein. Das durchschnittliche Kursziel liegt bei 318,78 Dollar — rund 73 Prozent über dem aktuellen Kursniveau von etwa 160 Euro. Zum Vergleich: Konkurrent Kratos Defense wird mit einem Aufwärtspotenzial von rund 37 Prozent deutlich konservativer bewertet.
Die zentrale Frage, die den Kurs in den kommenden Quartalen bestimmen dürfte: Kann AeroVironment das dreistellige Umsatzwachstum in entsprechend höhere Gewinne übersetzen? Solange die Antwort offen bleibt, dürfte die Lücke zwischen Marktpreis und Analystenziel ein Spannungsfeld bleiben — für Optimisten eine Chance, für Skeptiker ein Warnsignal.
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