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ATX-Trends: Wienerberger, Strabag, Porr ...

28.03.2025, 2684 Zeichen

Aus den Morning News der Wiener Privatbank: "Der Wiener Aktienmarkt hat gestern Donnerstag den Handel mit Abschlägen beendet. Der österreichische Leitindex ATX fiel um 0,33 Prozent auf 4.264,54 Punkte. Auch die europäischen Leitbörsen verbuchten klare Kursverluste. Marktbeobachter verwiesen vor allem auf die jüngsten US-Zolldrohungen von Donald Trump als Belastungsfaktor. Der US-Präsident kündigte 25 Prozent Zölle auf alle Autoimporte an und verschärft damit den Handelsstreit mit der Europäischen Union. Die hohen Zölle sollen am 2. April in Kraft treten, wie es aus dem Weißen Haus hieß.
Am Wiener Aktienmarkt rutschten die Titel von Voestalpine um 4,1 Prozent tiefer. Für den Stahlkonzern ist die Automobilbranche ein wichtiger Abnehmer. Die Titel des Autozulieferers Polytec büßten 2,2 Prozent ein. Unter den schwergewichteten Banken verbilligten sich Bawag um 1,3 Prozent. Die Aktien von der Erste Group drehten ins Plus und gewannen zum Sitzungsende 0,1 Prozent. Raiffeisen BankInternational fielen um 0,4 Prozent.

Mit Geschäftszahlen rückten zudem Porr und CA Immo in den Blick der Anleger. Der Baukonzern Porr hat seine Gewinne im abgelaufenen Geschäftsjahr trotz Wirtschaftskrise und Flaute in der Baubranche insgesamt ausbauen können. Das Konzernergebnis stieg gegenüber 2023 um 14,6 Prozent auf 108,9 Millionen Euro. Die Produktionsleistung nahm um 2,6 Prozent auf 6,7 Milliarden Euro leicht zu. Die Analysten der Erste Group stuften die Zahlen für 2024 als im Rahmen der Erwartungen ein, der Dividendenvorschlag und der Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr überraschten hingegen positiv. Die Porr-Titel gaben 0,5 Prozent nach. Die Branchenkollegen Wienerberger und Strabag fielen deutlicher um 1,3 beziehungsweise 1,5 Prozent. Die CA Immo hat 2024 ihren Verlust auf 66,3 Millionen Euro reduziert, nachdem sie im Jahr davor wegen Immobilienabwertungen noch mit 224,5 Millionen Euro in den roten Zahlen gewesen war. Allerdings lag das operative Ergebnis (Ebitda) mit 174,8 Millionen Euro um 46 Prozent unter dem Wert von 2023. Die CA Immo-Titel schlossen mit minus 1,4 Prozent. Publik wurden zudem pessimistischere Konjunkturprognosen für Österreich. Die Wirtschaftsforscher von Wifo und IHS senkten ihre Konjunkturprognose für 2025 massiv und erwarten für Österreich das dritte Rezessionsjahr in Folge. Im Dezember ging man noch von einem Wirtschaftswachstum von 0,6 beziehungsweise 0,7 Prozent für dieses Jahr aus, nun wird ein Rückgang um 0,3 beziehungsweise 0,2 Prozent prognostiziert. Das Budgetdefizit soll 2025 erneut die Maastricht-Grenze von 3 Prozent des BIP überschreiten und trotz Sparpakets bei 3,3 Prozent (Wifo) beziehungsweise 3,2 Prozent (IHS) liegen."


(28.03.2025)

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