05.03.2026, 2837 Zeichen
Der Bonner Logistikkonzern hat die Geschäftszahlen für 2025 vorgelegt – und die fallen gemischt aus. Während der Gewinn leicht zulegte, ging der Umsatz zurück. Für 2026 bleibt das Management vorsichtig.
Der operative Gewinn (EBIT) kletterte im vergangenen Jahr um 3,7 Prozent auf 6,1 Milliarden Euro. Das lag leicht über den Erwartungen der Analysten. Unterm Strich verblieben den Aktionären 3,5 Milliarden Euro – ein Plus von gut fünf Prozent gegenüber 2024.
Beim Umsatz sieht es weniger erfreulich aus: Die Erlöse sanken um 1,6 Prozent auf 82,9 Milliarden Euro. Grund waren vor allem Währungseffekte und geringere Transportvolumina in die USA. Durch aktives Kapazitätsmanagement und Kostensenkungen konnte DHL dennoch die Profitabilität verbessern.
Das lukrative Express-Geschäft mit zeitkritischen Sendungen entwickelte sich besser als erwartet. Positiv überrascht zeigten sich Beobachter hier von der Ertragskraft. Anders die See- und Luftfracht: Niedrige Frachtraten und bei Containern die schwache Konjunktur belasteten spürbar.
Konzernchef Tobias Meyer verteidigte das Geschäftsmodell: Der Bereich sei heute "deutlich profitabler" als vor der Pandemie. Jetzt gehe es darum, Marktanteile zu gewinnen und die Fähigkeiten in Spezialsegmenten auszubauen. "Das bringt dann auch die Wende beim Ergebniswachstum", so Meyer.
Auch das deutsche Brief- und Paketgeschäft verfehlte die Erwartungen leicht. Im internationalen Paketgeschäft und bei der Lieferkettenlogistik bewegten sich die Ergebnisse hingegen im Rahmen.
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Für das laufende Jahr rechnet DHL mit einem operativen Gewinn von über 6,2 Milliarden Euro – im schlechtesten Fall also nur ein kleines Plus. Analysten hatten im Schnitt mit knapp 6,4 Milliarden gerechnet. Meyer begründet die Zurückhaltung mit geopolitischen Unsicherheiten: "Es gibt sehr viele Variablen." Eine Verbesserung des weltwirtschaftlichen Umfelds sei in der Prognose nicht einkalkuliert.
Der freie Barmittelzufluss lag 2025 mit 3,2 Milliarden Euro über den Schätzungen. Für 2026 peilt das Management rund drei Milliarden Euro an – Analysten hatten hier mehr auf dem Zettel.
Die Dividende soll um fünf Cent auf 1,90 Euro je Aktie steigen. Am Mittwoch hatte DHL den Vertrag von Konzernchef Meyer bis März 2031 verlängert. Der Manager führt den Konzern seit Mai 2023.
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