Ich stimme der Verwendung von Cookies zu. Auch wenn ich diese Website weiter nutze, gilt dies als Zustimmung.

Bitte lesen und akzeptieren Sie die Datenschutzinformation und Cookie-Informationen, damit Sie unser Angebot weiter nutzen können. Natürlich können Sie diese Einwilligung jederzeit widerrufen.





Einsamkeit trifft fast die Hälfte der Jugendlichen ( Finanztrends)

25.03.2026, 4009 Zeichen

Fast die Hälfte der 14- bis 20-Jährigen in Deutschland empfindet Einsamkeit als alltägliche Belastung. Das zeigt eine aktuelle Studie der Vodafone Stiftung. Die Ergebnisse sind alarmierend: Einsamkeit rangiert bei Jugendlichen auf einem ähnlichen Level wie Schulstress oder Zukunftsängste.

Digitale Welt verstärkt das Problem

Die Nutzung sozialer Medien spielt eine ambivalente Rolle. Viele Jugendliche greifen darauf zurück, um sich weniger einsam zu fühlen. Doch gleichzeitig besteht ein deutlicher Zusammenhang: Intensive Nutzung geht oft mit erhöhten Einsamkeitsgefühlen einher.

Weitere Studien untermauern das Bild. Demnach fühlen sich 34 Prozent der 14- bis 34-Jährigen regelmäßig einsam. Die Hälfte von ihnen verbringt mehr Zeit online als im direkten Kontakt mit anderen. Die vermeintliche Hyperkonnektivität führt also nicht automatisch zu mehr Verbundenheit – sie kann das Gefühl der Isolation sogar verstärken.

Anzeige

Der tägliche Druck und das Gefühl, trotz ständiger Erreichbarkeit nicht wirklich voranzukommen, können die psychische Belastung massiv erhöhen. Dieser kostenlose Guide unterstützt Sie mit 5 Sofortmaßnahmen dabei, Stress abzubauen und wieder mehr Zeit für das Wesentliche zu gewinnen. Mehr schaffen und trotzdem entspannter sein: Dieser kostenlose Guide zeigt, wie es geht

WHO warnt vor einer "Pandemie"

Die Folgen sind weit mehr als ein vorübergehendes Stimmungstief. Chronische Einsamkeit kann das Stressniveau erhöhen, den Schlaf beeinträchtigen und zu Depressionen führen. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) spricht bereits von einer "Pandemie des 21. Jahrhunderts".

Aktuelle Bildungsdaten zeigen einen besorgniserregenden Trend: Die psychische Belastung von Schülerinnen und Schülern nimmt wieder zu. Ein Viertel fühlte sich 2025 belastet, besonders betroffen sind Kinder aus einkommensschwachen Familien. Zudem berichten junge Menschen vermehrt von Sorgen um globale Krisen wie Kriege und den Klimawandel.

Schulen sollen zentrale Anlaufstelle werden

Wo also ansetzen? Die Studie der Vodafone Stiftung macht deutlich: Jugendliche sehen Schulen und Ausbildungsstätten in der Pflicht. Sie wünschen sich gezielte Unterstützung und eine stärkere Thematisierung emotionaler Belange im Unterricht.

Die Politik hat reagiert. Die Bundesregierung arbeitet an einer "Strategie Mentale Gesundheit für junge Menschen". Erste konkrete Schritte sollen noch dieses Jahr umgesetzt werden. Im Fokus stehen Prävention, Früherkennung und die Entstigmatisierung psychischer Probleme.

Anzeige

Oft sind es versteckte Faktoren im Alltag, die unsere wertvolle Lebenszeit rauben und das Gefühl der Überlastung verstärken. Entdecken Sie in diesem kostenlosen E-Book überraschende Erkenntnisse zur Work-Life-Balance und wie Sie produktiv UND ausgeglichen bleiben. Was Top-Führungskräfte anders machen, um ausgeglichen zu bleiben

Komplexe Ursachen fordern vielschichtige Antworten

Die Gründe für die Zunahme sind vielfältig. Die COVID-19-Pandemie hat die Entwicklung verstärkt, doch auch davor war Einsamkeit unter jungen Erwachsenen verbreitet. Leistungsdruck, Individualisierung und eine Mediennutzung, die reale Kontakte ersetzt, spielen eine Rolle.

Expertinnen und Experten betonen: Angebote wirken am besten, wenn junge Menschen sie selbst mitgestalten können. Entscheidend ist die Verbindung von digitalen Zugängen mit persönlichen Begegnungen. Niedrigschwellige Hilfen, die an der Lebenswelt der Jugendlichen anknüpfen, erreichen die Zielgruppe.

Aktionswoche und Allianz geplant

Die Bemühungen gehen weiter. Für Juni ist eine bundesweite Aktionswoche unter dem Motto "Gemeinsam aus der Einsamkeit" geplant. Im Rahmen dieser Woche will auch die neu gegründete "Allianz gegen Einsamkeit" ihre Arbeit aufnehmen – ein breites Bündnis aus Gesellschaft und Politik.

Fortlaufende Forschung, wie die JEPSY-Studie des Robert Koch-Instituts, soll weiter wichtige Daten liefern. Das übergeordnete Ziel ist klar: das Bewusstsein schärfen, das Stigma brechen und jungen Menschen helfen, echte soziale Verbindungen aufzubauen.


(25.03.2026)

BSN Podcasts
Christian Drastil: Wiener Börse Plausch

Kapitalmarkt-stimme.at daily voice: Vorsorge - warum die 3. Säule noch wichtiger als die 2. ist oder der Schaden durch die WP-KESt


 

Bildnachweis

1. Trading



Aktien auf dem Radar:AT&S, UBM, Bajaj Mobility AG, Lenzing, EVN, Polytec Group, Verbund, VIG, Wienerberger, DO&CO, Erste Group, Mayr-Melnhof, Fabasoft, Bawag, FACC, Porr, Österreichische Post, voestalpine, Wolford, SW Umwelttechnik, Rosenbauer, BKS Bank Stamm, Oberbank AG Stamm, Flughafen Wien, Amag, CA Immo, EuroTeleSites AG, CPI Europe AG, Kapsch TrafficCom, Semperit, Telekom Austria.


Random Partner

Frequentis
Frequentis mit Firmensitz in Wien ist ein internationaler Anbieter von Kommunikations- und Informationssystemen für Kontrollzentralen mit sicherheitskritischen Aufgaben. Solche „Control Center Solutions" entwickelt und vertreibt Frequentis in den Segmenten Air Traffic Management (zivile und militärische Flugsicherung, Luftverteidigung) und Public Safety & Transport (Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienste, Schifffahrt, Bahn).

>> Besuchen Sie 55 weitere Partner auf boerse-social.com/partner


Trading


 Latest Blogs

» Wertpapier-KESt und der darauffolgende Niedergang des österreichischen K...

» Warum Unternehmen an die Börse gehen, ohne Kapital aufzunehmen – Gregor ...

» Börse-Inputs auf Spotify zu Julia Kistner / Wolfgang Matejka

» Börse-Inputs auf Spotify zu u.a. AT&S, Semperit, KESt

» ATX knapp im Minus – doch der Total Return erzählt eine andere Geschicht...

» Österreich-Depots: Weekend Bilanz (Depot Kommentar)

» Börsegeschichte 24.4.: Grösste Indexumstellung ever, EVN (Börse Geschich...

» Wiener Börse Party #1142: ATX leicht schwächer (mit aber), AT&S sorgt fü...

» Nachlese: Frederic Esters Yes, Korinna Schumann, Markus Marterbauer, Pau...

» Wiener Börse zu Mittag leichter: AT&S, Frequentis und Palfinger gesucht