01.03.2026, 2787 Zeichen
Nike hat den Termin für die Zahlen zum dritten Quartal des Geschäftsjahres 2026 verschoben – und damit zumindest beim Kalender für Klarheit gesorgt. Der neue Stichtag rückt ans Ende des Monats, genau dann, wenn Anleger wieder belastbare Hinweise bekommen wollen, wie gut der Konzern durch ein schwierigeres Umfeld kommt.
Wie Nike am Freitag mitteilte, werden die Quartalszahlen nun am Dienstag, 31. März 2026 veröffentlicht. Als Grund nannte das Unternehmen mehrere Feiertage, die bei der Planung berücksichtigt werden sollten.
Die Veröffentlichung erfolgt nach US-Börsenschluss. Anschließend ist eine Telefonkonferenz mit dem Management angesetzt, in der Nike die Ergebnisse und die wichtigsten Entwicklungen im Quartal einordnet. Ein Webcast soll über die Investor-Relations-Seite verfügbar sein.
Inhaltlich ändert die Terminverschiebung zwar nichts – sie lenkt den Fokus aber auf einen Bericht, der in einem angespannten Umfeld erscheinen wird. Im Markt stehen vor allem Belastungen für die Margen im Raum: Zölle, steigende Produktkosten und generell mehr Druck auf die Profitabilität.
Ein weiterer Schwerpunkt ist das internationale Geschäft, insbesondere Greater China. Dort gab es zuletzt Umsatzrückgänge, und genau hier wird der Markt genauer hinschauen: Zeigen die Zahlen, dass die Strategie gegen geopolitische Handelsgegenwinde und verändertes Konsumverhalten greift – oder bleibt der Gegenwind dominierend?
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Der neue Termin folgt auf eine Phase, in der Beobachter bereits nervöser geworden sind. Im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2026 war die Bruttomarge zurückgegangen – laut Quelltext unter anderem wegen Zoll-Effekten in Nordamerika und Bestandsproblemen in Greater China.
Entsprechend dürfte der Earnings-Call Ende März auch deshalb wichtig werden, weil das Management dort voraussichtlich zu aktuellen Geschäftstrends, der Belastbarkeit der Lieferkette und dem Bestandsmanagement Stellung nimmt.
Zumindest an der Börse bleibt der Titel angeschlagen: Am Freitag schloss die Aktie bei 52,63 Euro und liegt damit rund 31,6% unter dem 52‑Wochen‑Hoch. Am 31. März rücken dann weniger die Kursmarken in den Vordergrund – sondern die Frage, ob Nike bei Margen und China wieder mehr Kontrolle gewinnt.
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