27.03.2026, 2771 Zeichen
Der Windkraftanlagenbauer Nordex untermauert seine Marktposition mit einem weiteren Auftragserfolg in Deutschland. Parallel zur formellen Einberufung der diesjährigen Hauptversammlung meldet das Unternehmen einen neuen Deal in Sachsen-Anhalt. Anleger nutzen die solide Nachrichtenlage kurzfristig für Gewinnmitnahmen, obwohl die langfristige Auftragsdynamik des Konzerns intakt bleibt.
Nordex hat den Zuschlag für das Projekt Beesenstedt 3 im Saalekreis erhalten. Für die Windpark Nuscheler GmbH wird der Konzern vier Anlagen des Typs N163 errichten. Das Gesamtvolumen des Auftrags beläuft sich auf 28 Megawatt. Ein 15-jähriger Premium-Service-Vertrag sichert dem Hersteller zudem langfristig planbare Einnahmen. Nordex plant die Installation der Turbinen für das Frühjahr 2027, die Inbetriebnahme soll im darauffolgenden Sommer erfolgen.
Mit dem Projekt profitiert das Unternehmen direkt von der hohen regionalen Ausbaudynamik. Sachsen-Anhalt gehört zu den aktivsten Bundesländern bei der Windkraft. Bis 2028 sollen dort rund 1,9 Gigawatt an neuer Kapazität entstehen.
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Der aktuelle Deal fügt sich nahtlos in einen prall gefüllten Auftragsbestand ein. Zuletzt lag das Volumen inklusive Serviceleistungen bei rund 16 Milliarden Euro. Aktionäre dürften diese fundamentale Stärke auf der nun terminierten Hauptversammlung wohlwollend aufnehmen. Das virtuelle Treffen findet am 5. Mai 2026 in Hamburg statt. Angesichts der ehrgeizigen Ziele gibt es reichlich Gesprächsstoff. Das Management peilt für das laufende Jahr einen Umsatz von bis zu 9,0 Milliarden Euro sowie eine verbesserte EBITDA-Marge von maximal 11,0 Prozent an.
Trotz der operativen Fortschritte gab der Aktienkurs am Donnerstag nach. Ein Tagesverlust von 3,16 Prozent drückte den Schlusskurs auf 44,14 Euro. Dieser Rücksetzer gleicht jedoch eher einer normalen Konsolidierung nach einer beeindruckenden Rally. Seit Jahresbeginn verzeichnet das Papier bereits einen Wertzuwachs von knapp 47 Prozent. Damit notiert der Titel weiterhin in direkter Schlagdistanz zum erst Mitte März aufgestellten 52-Wochen-Hoch bei 46,18 Euro. Solange die Unterstützung im Bereich von 44 Euro auf Schlusskursbasis hält, bleibt der übergeordnete Aufwärtstrend der Aktie ungefährdet.
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