24.03.2026, 2688 Zeichen
OHB Sweden hat den größten Satelliten-Auftrag in der Geschichte der schwedischen Raumfahrt an Land gezogen. Am 18. März unterzeichnete die ESA im Auftrag von EUMETSAT einen Vertrag über 248 Millionen Euro — für die Entwicklung und Fertigung von 20 Kleinsatelliten im Rahmen des EPS-Sterna-Programms.
Das Programm soll eine echte Datenlücke schließen: Geostationäre Wettersatelliten erfassen die Polarregionen nicht, obwohl diese für das globale Klimageschehen entscheidend sind. EPS-Sterna besteht aus drei Generationen à sechs Satelliten, die auf sonnensynchronen Polarbahnen in 595 Kilometern Höhe operieren. EUMETSAT beziffert den wirtschaftlichen Nutzen der gewonnenen Wetterdaten auf mehr als 30 Milliarden Euro für Europa.
OHB Sweden baut auf dem Arctic Weather Satellite auf, den das Unternehmen in nur drei Jahren entwickelte. Diesen schlanken Ansatz überträgt es nun direkt auf Sterna — der erste Start von sechs Satelliten ist für 2029 geplant, also ebenfalls innerhalb von drei Jahren.
Anzeige
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei OHB SE?
Das Konsortium hinter dem Programm umfasst rund 30 europäische Unternehmen, mit Schweden und Deutschland in führenden Rollen. Für Schweden markiert der Auftrag den Sprung von der Komponenten-Lieferung hin zur Leitung eines vollständigen Konstellationsprogramms.
Der neue Vertrag fällt in eine Phase, in der OHB operativ auf Hochtouren läuft. Die Jahreszahlen 2025, veröffentlicht am 19. März, übertrafen die eigene Profitabilitätsprognose: Der Umsatz kletterte um 21 Prozent auf 1,25 Milliarden Euro, das bereinigte EBIT stieg um 17 Prozent auf 84 Millionen Euro. Der Auftragsbestand erreichte mit 3,19 Milliarden Euro einen historischen Höchststand — allein das Segment Space Systems steuert 2,51 Milliarden Euro bei.
Den Rückenwind für die kommenden Jahre liefert die Haushaltslage: Das ESA-Budget von 22,3 Milliarden Euro für 2026–2028 sowie geplante deutsche Investitionen von 35 Milliarden Euro in militärische Weltrauminfrastruktur geben dem Unternehmen solide Planungssicherheit. OHB hat seinen Wachstumsausblick für 2026 und die beiden Folgejahre entsprechend angehoben. Den nächsten konkreten Datenpunkt liefern die Q1-2026-Zahlen am 7. Mai.
Anzeige
OHB SE-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue OHB SE-Analyse vom 24. März liefert die Antwort:
Die neusten OHB SE-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für OHB SE-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 24. März erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
OHB SE: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...
Wiener Börse Party #1130: ATX zu Mittag 3,7 Prozent fester, Do&Co und FACC zweistellig im Plus, Porr 157, Hallo zu einem neuen PIR-Partner
gettex
gettex ist ein Börsenplatz der Bayerischen Börse AG für alle Investorentypen – vom Retail-Anleger bis zum Vermögensverwalter und institutionellen Anleger. Auf gettex fallen grundsätzlich weder Maklercourtage noch Börsenentgelt an.
>> Besuchen Sie 55 weitere Partner auf boerse-social.com/partner
» Wiener Börse Party #1130: ATX zu Mittag 3,7 Prozent fester, Do&Co und FA...
» Wiener Börse zu Mittag deutlich fester: Do&Co, FACC und Wienerberger ges...
» ATX-Trends: Amag, Austriacard, OMV, RBI, Bawag ...
» Börsepeople im Podcast S24/11: Eva Reuter
» Österreich-Depots: Fester aus den Osterferien (Depot Kommentar)
» Börsegeschichte 7.4.: Extremes zu OMV (Börse Geschichte) (BörseGeschichte)
» Nachlese: Erich Kocina, UBahn Wiener Börse, wer will mein(e) Nachbar(in)...
» Wiener Börse startet nach Ostern mit Schwung – Handelsvolumina im Q1 fas...
» In den News: Porr, Rosinger Group, Kontron, Raiffeisen Top Picks (Christ...
» Wiener Börse Party #1129: Nina Börse Party, Gregor macht noch lange weit...