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Notenbanken im Mittelpunkt (Monika Rosen)

Autor:
Monika Rosen

Chefanalystin , Bank Austria Private Banking

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23.01.2015, 3025 Zeichen

Wir sehen daher – bei aller gebotenen Vorsicht - Aktien derzeit weiter als bevorzugte Anlageklasse

Das Börsenjahr 2015 ist noch jung, aber dennoch hatte es bereits jede Menge Überraschungen auf Lager: angefangen mit der Schweizer Notenbank, die den Franken vom Euro entkoppelt hat, bis zum Anleihekaufprogramm der EZB, das in seinen Dimensionen dann doch überrascht hat.

Aber während manche Experten über die Implikationen dieser Maßnahmen noch nachdenken, hat sich der Markt bereits sein Urteil gebildet, und das fällt in Summe eigentlich positiv aus. Die großen Börsen sind, von wenigen Ausnahmen abgesehen, seit Jahresbeginn 2015 solide im Plus, und auch an den Rentenmärkten haben die jüngsten Ereignisse die Nachfrage nach Anleihen geschürt, was die Kurse steigen und die Renditen fallen ließ. Auch der Goldpreis konnte sich heuer besser in Szene setzen und zeigt eine steigende Tendenz.

Am höchsten fällt die Volatilität wahrscheinlich an den Währungsmärkten aus, dort zeigten die Schritte der Notenbanken wohl die unmittelbarste Wirkung. Der eigentliche Härtetest für die Börsen kommt natürlich spätestens dann, wenn die US-Notenbank (wie von vielen erwartet) Mitte des Jahres eine erste Zinsanhebung durchführt. Für den Moment aber konzentrieren sich die Marktteilnehmer eher auf die weiter reichlich sprudelnde Liquidität. Wir sehen daher – bei aller gebotenen Vorsicht - Aktien derzeit weiter als bevorzugte Anlageklasse.

Der Autorin auf Twitter folgen: @Monika_Rosen

Wichtige rechtliche Information - bitte lesen:


Diese Publikation stellt weder eine Marketingmitteilung noch eine Finanzanalyse dar. Es handelt sich lediglich um Informationen über allgemeine Wirtschaftsdaten. Trotz sorgfältiger Recherche und der Verwendung verlässlicher Quellen kann keine Verantwortung für Vollständigkeit, Richtigkeit, Aktualität und Genauigkeit übernommen werden.
Die Publikation wurde nicht unter Einhaltung der Rechtsvorschriften zur Förderung der Unabhängigkeit von Finanzanalysen erstellt und unterliegt nicht dem Verbot des Handels im Anschluss an die Verbreitung von Finanzanalysen.
Diese Informationen sind nicht als Empfehlung zum Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten oder als Aufforderung, ein solches Angebot zu stellen, zu verstehen. Diese Publikation dient lediglich der Information und ersetzt keinesfalls eine individuelle, auf die persönlichen Verhältnisse der Anlegerin bzw. des Anlegers (z. B. Risikobereitschaft, Kenntnisse und Erfahrungen, Anlageziele und finanziellen Verhältnisse) abgestimmte Beratung.
Wertentwicklungen in der Vergangenheit lassen keine Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung zu. Es ist zu bedenken, dass Wert und Rendite einer Anlage steigen und fallen können und dass jede Anlage mit Risiko verbunden ist.
Die vorstehenden Inhalte enthalten kurzfristige Markteinschätzungen. Die Wertangaben und sonstigen Informationen haben wir aus Quellen bezogen, die wir für zuverlässig erachten. Unsere Informationen und Einschätzungen können sich ändern, ohne dass wir dies bekannt geben.


(23.01.2015)

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