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Der US-Dollar nagt an den US-Gewinnen (Monika Rosen)

Autor:
Monika Rosen

Chefanalystin , Bank Austria Private Banking

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07.02.2015, 2973 Zeichen

Die US-Berichtssaison über das vierte Quartal 2014 ist derzeit noch voll im Gange. Eines kristallisiert sich dabei allerdings bereits heraus: Die Turbulenzen an den Devisenmärkten setzen amerikanischen Großkonzernen deutlich zu. Seit dem Sommer 2014 hat sich der US-Dollar zum Euro um mehr 20 Prozent aufgewertet. Zum Yen sind es mehr als 15 Prozent.
Diese Entwicklung ist auf zwei Faktoren zurückzuführen: Einerseits stellt sich die Konjunkturlage in den USA im Vergleich mit dem Rest der Welt wesentlich besser dar. Andererseits erwarten Investoren, dass die amerikanische Notenbank heuer die Zinsen erhöhen wird.
Die Dollarstärke stellt für US-Unternehmen eine mehrfache Herausforderung dar: Zum einen schrumpft der Umsatz im Ausland bei der Umrechnung in die Heimwährung. Insgesamt erwirtschaften die Konzerne aus dem S&P 500-Index rund 30 bis 40 Prozent ihres Umsatzes außerhalb der USA. Besonders exponiert sind Unternehmen aus der Technologie, wo es im Schnitt 60 Prozent sind. Zum anderen werden Wettbewerbsfähigkeit und Margen im Exportgeschäft geschwächt. Eine rasche Besserung scheint vorerst nicht in Sicht. Aktuell wird im S&P 500 2,1 Prozent Gewinnwachstum für das 4. Quartal 2014 erwartet. Im ersten Halbjahr 2015 soll das Gewinnwachstum dann de facto bei null sein, für das Gesamtjahr 2015 soll sich eine relativ bescheidene Gewinndynamik von 2,7 Prozent ausgehen.

Der Autorin auf Twitter folgen: @Monika_Rosen

Wichtige rechtliche Information - bitte lesen:

Diese Publikation stellt weder eine Marketingmitteilung noch eine Finanzanalyse dar. Es handelt sich lediglich um Informationen über allgemeine Wirtschaftsdaten. Trotz sorgfältiger Recherche und der Verwendung verlässlicher Quellen kann keine Verantwortung für Vollständigkeit, Richtigkeit, Aktualität und Genauigkeit übernommen werden.
Die Publikation wurde nicht unter Einhaltung der Rechtsvorschriften zur Förderung der Unabhängigkeit von Finanzanalysen erstellt und unterliegt nicht dem Verbot des Handels im Anschluss an die Verbreitung von Finanzanalysen.
Diese Informationen sind nicht als Empfehlung zum Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten oder als Aufforderung, ein solches Angebot zu stellen, zu verstehen. Diese Publikation dient lediglich der Information und ersetzt keinesfalls eine individuelle, auf die persönlichen Verhältnisse der Anlegerin bzw. des Anlegers (z. B. Risikobereitschaft, Kenntnisse und Erfahrungen, Anlageziele und finanziellen Verhältnisse) abgestimmte Beratung.
Wertentwicklungen in der Vergangenheit lassen keine Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung zu. Es ist zu bedenken, dass Wert und Rendite einer Anlage steigen und fallen können und dass jede Anlage mit Risiko verbunden ist.
Die vorstehenden Inhalte enthalten kurzfristige Markteinschätzungen. Die Wertangaben und sonstigen Informationen haben wir aus Quellen bezogen, die wir für zuverlässig erachten. Unsere Informationen und Einschätzungen können sich ändern, ohne dass wir dies bekannt geben.


(07.02.2015)

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