06.03.2015, 3533 Zeichen
Sowohl an der Wall Street als auch am deutschen Aktienmarkt ging die Rekordjagd zuletzt weiter. Der DAX hat sich weit über der 11.000er-Marke etabliert, während der MDAX erstmals die 20.000 Punkte knacken konnte. Derzeit sieht es auch nicht danach aus, als könnte die Euphoriewelle größeren Schaden nehmen. Trotzdem werden auch die Unsicherheitsfaktoren, die jederzeit für eine Korrektur sorgen können, weiterhin im Hintergrund lauern.
Zu diesen Unsicherheiten gehört immer noch die Schuldenproblematik in Griechenland. Obwohl sich das Krisenland und die internationalen Geldgeber mit einer Einigung im Schuldenstreit etwas mehr Zeit erkauft haben, ist damit zu rechnen, dass sich die Finanzmärkte auch in Zukunft mit einem drohenden Euro-Austritt Griechenlands befassen müssen. Daneben bleibt es abzuwarten, wie sich die aktuellen Krisen in der Ukraine und im Nahen Osten entwickeln werden. Auch diese können jederzeit neue Turbulenzen an den Börsen auslösen und so DAX & Co möglicherweise doch noch von einer weiteren Jagd auf neue Höchststände abhalten.
Angesichts solcher Unsicherheitsfaktoren sollten Anleger trotz der jüngsten Euphorie weiterhin auf der Hut sein. Allerdings sind aktuell sehr viele Kurstreiber vorhanden. Dazu zählt insbesondere die lockere Geldpolitik der Notenbanken. Selbst die chinesische Zentralbank hat am 28. Februar nun schon zum zweiten Mal innerhalb von drei Monaten den Leitzins gesenkt. Hierzulande bleibt zudem das Anleihenkaufprogramm der Europäischen Zentralbank (EZB) eines der großen Gesprächsthemen. Im Zuge dessen hat sich der Eurokurs zu Jahresbeginn im Vergleich zum US-Dollar weiter abgeschwächt. Wie sehr zum Beispiel deutsche Unternehmen von einer schwächeren europäischen Gemeinschaftswährung profitieren, zeigte sich anhand der Berichte zum Schlussquartal 2014. Und seitdem hat der Euro noch weiter an Wert eingebüßt, so dass neue positive Impulse für die Unternehmensgewinne und damit die Aktienkurse zu erwarten sind.
Während der DAX von der anhaltend lockeren Geldpolitik der EZB beflügelt werden könnte, könnte mit der Geldpolitik der US-Notenbank Fed ein weiterer positiver Impulsgeber hinzukommen. Fed-Chefin Janet Yellen sagte am 24. Februar vor einem Kongressausschuss in Washington, dass bei den „nächsten paar“ Sitzungen des Offenmarkt-Ausschusses keine Änderung der derzeitigen Niedrigzinspolitik wahrscheinlich sei. Nachdem es an den Finanzmärkten fast als ausgemacht galt, dass die Fed im Sommer dieses Jahres die Zinsen anheben würde, könnte nun ein Umdenken einsetzen. Schließlich muss die Fed die niedrige US-Inflation im Blick behalten, während die volatilen Ölpreise, die wackelige Konjunkturerholung und die Geopolitik Unsicherheitsfaktoren darstellen. In einem solchen Umfeld dürfte niemand wollen, dass die Fed die Zinswende zu früh vollzieht. Für den DAX wären dies wiederum sehr gute Nachrichten, wenn man bedenkt, dass die Kursrallye der vergangenen Jahre zu einem großen Teil der lockeren Geldpolitik der US-Notenbank geschuldet ist.
Spekulative Anleger, die steigende DAX-Notierungen erwarten, könnten mit einem Wave XXL-Call der Deutschen Bank (WKN XM1T7H) auf ein solches Szenario setzen. Der Hebel dieses Open-End-Papiers liegt derzeit bei 3,20, die Knock-Out-Schwelle bei 8.010 Indexpunkten. Wer aber als spekulativer Anleger eher short-orientiert ist und auf fallende DAX-Kurse setzen möchte, erhält mit einem Wave XXL-Put der Deutschen Bank (WKN XM1T9W, aktueller Hebel 3,35; Knock-Out-Schwelle bei 14.580 Indexpunkten) die Gelegenheit dazu.
Stand: 05.03.2015
© Deutsche Bank AG -
Bei dem vorliegenden Dokument handelt es sich um eine Werbemitteilung.
Die in diesem Dokument enthaltenen Angaben stellen keine Anlageberatung dar. Weitere, ausführlichere Angaben zu den Wertpapieren einschließlich der Risiken sind den jeweiligen Basisprospekten, nebst etwaiger Nachträge („Basisprospekte“) sowie den jeweiligen Endgültigen Bedingungen zu entnehmen. Der Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen stellen das allein verbindliche Verkaufsdokument der Wertpapiere dar. Anleger können die Basisprospekte nebst den jeweiligen Endgültigen Bedingungen bei der Deutsche Bank AG, Mainzer Landstraße 11-17, 60329 Frankfurt am Main (Deutschland) kostenlos in Papierform und deutscher Sprache erhalten und unter www.xmarkets.de herunterladen.
Alle Meinungsäußerungen geben die aktuelle Einschätzung der Deutsche Bank AG wieder, die sich ohne vorherige Ankündigung ändern kann.
Wiener Börse Party #1152: ATX dank RBI stärker, nun vor dem Euro-Stoxx-50 und wir machen ein Projekt mit Handball West Wien (Capitals)
DAX Letzter SK: 0.00 ( 0.05%)
Bildnachweis
Aktien auf dem Radar:Telekom Austria, Kapsch TrafficCom, AT&S, Amag, Semperit, Austriacard Holdings AG, Oberbank AG Stamm, Andritz, Strabag, Agrana, Marinomed Biotech, RBI, Polytec Group, SW Umwelttechnik, Bajaj Mobility AG, BKS Bank Stamm, CA Immo, EuroTeleSites AG, CPI Europe AG, Österreichische Post, UBM, Symrise, Porsche Automobil Holding, Fresenius Medical Care, Infineon, Deutsche Bank, Münchener Rück, Rheinmetall, Hannover Rück, Airbus Group, Siemens Healthineers.
Random Partner
RBI
Die Raiffeisen Bank International ist eine der führenden Corporate- und Investment-Banken Österreichs und in 11 Märkten Zentral- und Osteuropas als Universalbank tätig. Darüber hinaus bietet der RBI-Konzern zahlreiche weitere Finanzdienstleistungen an, zum Beispiel in den Bereichen Leasing, Asset Management und M&A.
>> Besuchen Sie 55 weitere Partner auf boerse-social.com/partner
Latest Blogs
» Wiener Börse zu Mittag leichter: Strabag, Porr, UBM gesucht
» ATX-Trends: AT&S, Erste Group, Bawag, Uniqa, Strabag ...
» ATX stark - Wiener Börse profitiert vom RBI-Schub (Podcast)
» Österreich-Depots: Verbund weiter zugekauft, höchstes Gewicht seit lange...
» Börsegeschichte 11.5.: BWT, UIAG, Uniqa (Börse Geschichte) (BörseGeschic...
» Nachlese: Markus Tritthart, Vorwort Fanboy-Buch, Anastasia Potapova (aud...
» PIR-News: Strabag, Marinomed, Österreichische Post, Kontron (Christine P...
» Hot: ATX überholt heute ESX50 in absoluten Werten (und in der Seit-Launc...
» ATX überholt den EuroStoxx 50 – Wiener Leitindex feiert historischen Gle...
» Wiener Börse Party #1152: ATX dank RBI stärker, nun vor dem Euro-Stoxx-5...
Useletter
Die Useletter "Morning Xpresso" und "Evening Xtrakt" heben sich deutlich von den gängigen Newslettern ab.
Beispiele ansehen bzw. kostenfrei anmelden. Wichtige Börse-Infos garantiert.
Newsletter abonnieren
Runplugged
Infos über neue Financial Literacy Audio Files für die Runplugged App
(kostenfrei downloaden über http://runplugged.com/spreadit)
per Newsletter erhalten
- Wiener Börse zu Mittag leichter: Strabag, Porr, U...
- Fear of missing out und Jumping the ship bei wiki...
- Höheres Kursziel für FACC-Aktie
- wikifolio Champion per ..: Michael Bichlmeier mit...
- ATX TR-Frühmover: Wienerberger, RBI, Palfinger, A...
- DAX-Frühmover: Bayer, Münchener Rück, Zalando, In...
Featured Partner Video
Börsepeople im Podcast S24/18: Frederic Esters
Frederic Esters ist Geschäftsführender Gesellschafter bei der YES Investmedia GmbH, einem Unternehmen, das sein Bruder Yannick mit Robert Sasse gründete. Das Trio hat nach und nach eine Fachverlags...
Books josefchladek.com
Richard Avedon
Nothing Personal
1964
Atheneum Publishers
Pierre Bost
Photographies Modernes Présentées par Pierre Bost
1927
Librairie des arts Décoratifs
Daido Moriyama
Farewell Photography (English Version
2018
Getsuyosha, bookshop M
Marcel Natkin (ed.)
Le nu en photographie
1937
Éditions Mana
