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Gerry Weber: Enttäuschungspotenzial bleibt (Ivan Tomasevic, Marc Schmidt)

Bild: © www.shutterstock.com, Gerry Weber, Logo 360b / Shutterstock.com

Autor:
Marc Schmidt

Die Börsenblogger ist das einfache und direkte Sprachrohr von Journalisten und deren Kollegen, die teils schon mit jahrzehntelanger Arbeits- und Börsenerfahrung aufwarten können. Auch als professionelle Marktteilnehmer. Letztlich sind wir alle Börsenfans. Aber wir vertreten in diesem Blog auch eine ganz simple Philosophie: Wir wollen unabhängig von irgendwelchen Analysten, Bankexperten oder Gurus schreiben, was wir zum aktuellen (Börsen-)Geschehen denken, was uns beschäftigt. Das kommt Ihnen, dem Leser, zu Gute.

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14.09.2015, 2507 Zeichen

Am Freitag rutschte die Aktie des Modekonzerns Gerry Weber (WKN 330410) bereits um rund 12 Prozent in die Tiefe, nachdem das Noch-MDAX-Unternehmen (ab 21. September im SDAX) enttäuschende Neunmonatszahlen präsentiert hatte. Zu Beginn dieser Woche ging der Ausverkauf weiter. Denn die Analysten haben nun die Gelegenheit genutzt, ihre Einschätzungen zu sortieren.

Bei Independent Research ging es mit dem Kursziel um 27 Prozent auf 19,00 Euro nach unten. Immerhin bleibt’s beim „Halten“-Rating. Auf Analystenseite ist man der Ansicht, dass die bestätigten Umsatzziele für das Gesamtjahr aufgrund der schwachen Performance nach neun Monaten ambitioniert seien. Bei der DZ Bank ist man wiederum der Meinung, dass nun ein sehr guter Geschäftsverlauf in den Monaten September und Oktober nötig sei, um das Ergebnisziel zu erreichen. Da außerdem die Marktstimmung kurzfristig gegen die Aktie von Gerry Weber gerichtet sei, ging es runter von der Empfehlungsliste „Equity ideas long“. Dafür bleibt es aber bei dem langfristigen „Kaufen“-Rating.

Quelle: Guidants Aktien-Analysen

Quelle: Guidants Aktien-Analysen

Mit der Expansion und ersten Früchten aus der Hallhuber-Übernahme sowie den angestoßenen Umbaumaßnahmen hat Gerry Weber mittel- bis langfristig tatsächlich einige Argumente parat. Auch der günstige Einstiegskurs wäre zu nennen. Allerdings ist einiges an Geduld gefragt. Zudem hat das Unternehmen zuletzt gezeigt, dass zwischendurch immer Mal wieder kurzfristiges Enttäuschungspotenzial vorhanden ist, wenn zum Beispiel das Wetter nicht mitspielt oder die Kunden nicht wie erhofft in die deutschen Innenstädte strömen. Wer trotzdem gehebelt auf steigende Kurse der Gerry-Weber-Aktie setzen möchte, könnte das Produkt mit der WKN CK388Z ins Auge fassen. Shorties könnten derweil auf das Hebelprodukt mit der WKN CN5HK3 setzen.

Diese Publikation wird mit Unterstützung der Emittenten von strukturierten Wertpapieren erstellt.

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Gerry Weber
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