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Der Kampf gegen den Abschwung (Heiko Geiger)

Bild: © www.shutterstock.com, China, Peking, Verbotene Stadt und Kaiserpalast, http://www.shutterstock.com/de/pic-243064399/stock-photo-i...

Autor:
Heiko Geiger

Head of Public Distribution, Bank Vontobel Europe AG

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28.09.2015, 3149 Zeichen

Nachdem der Caixin/Markit-Einkaufsmanagerindex diese Woche auf einen verstärkten Abwärtstrend in der chinesischen Industrie hingewiesen hat, notierten die asiatischen Börsen schwächer. Das zeigt, dass nicht nur die europäische und amerikanische Bevölkerung gebannt auf die Weiterentwicklung eines der wichtigsten Handelspartner wartet. Auch die asiatischen Investoren scheinen weniger Vertrauen in dem Riesen zu haben. Doch die chinesische Regierung versucht mit allen Mitteln das Vertrauen zu stärken und das niedrige Aktienniveau bietet Potential nach oben. Durch Zinssenkungen, die durch die Regierung veranlasst wurden, sind Zinsen für Kredite, die eine Laufzeit von länger als fünf Jahren haben, nun bei 5,15%. Vor der Zinssenkung mussten Anleger noch 6,5% Zinsen zahlen. Das ist das niedrigste Level in der Geschichte Chinas. Analysten glauben, dass infolgedessen die Hausverkäufe steigen werden und so zu steigenden Immobilienpreisen führen. Doch die Abwertung des Yuans könnte Immobilien als Investment unattraktiv werden lassen. Viele Investoren halten Fremdwährungen, die im Zuge der Abwertung an Wert gewinnen. Zudem werden Investitionen im Ausland attraktiver als im Inland.

Um den Gründen für den Aktienkursrutsch am chinesischen Markt nachzugehen, hat die Wertpapieraufsichtsbehörde CSRC ihre Kontrollen seit Anfang des Monats verstärkt. So wurden sowohl in- als auch ausländische Investoren der Marktmanipulation und Leerverkäufen, die auf fallende Kurse wetten, verdächtigt. Die Behörde verlangte aber mehr Flexibilität im Hinblick auf die Schließung von unregulierten Konten, nachdem sie auf großen Widerstand von Fonds-Gesellschaften gestoßen waren. Sie wollen durch Schließungen solcher Konten die Sorgen der Investoren senken um den direkten Einfluss auf den Aktienmarkt zu minimieren. Infolgedessen stieg der Shanghai Composite Index letzte Woche um 6.1%. Doch der generell niedrige Umsatz auf den Finanzmärkten zeigt das fragile Vertrauen der Investoren.

Beijing plant eine Steuer auf Gas für private Haushalte zu erheben. Als Folge würden die Gas-Preise um bis zu 20% steigen. Der Überschuss soll den Gas-Unternehmen zugutekommen. Damit verfolgt Beijing die Richtlinien der Nationalen Kommission für Entwicklung und Reform (NDRC). Andere Großstädte wie Shanghai haben die Steuer bereits eingeführt. Ziel soll sein, den Anteil an "sauberer" Energie zu erhöhen, um so der Umweltverschmutzung entgegenzuwirken.

Um die Wirtschaft Chinas zu stärken plant die Regierung mehr hochpreisige Güter zu exportieren. Durch das fast komplett ausgebaute Hochgeschwindigkeitsnetz, wird die Nachfrage innerhalb Chinas nach neuen Bahnstrecken geringer. Deshalb sollen neue Bahn-Projekte in Übersee gestartet werden um den internationalen Umsatz auf diesem Gebiet bis 2020 zu verdoppeln. Als Ziele sind zum Beispiel Thailand, Russland und Laos angegeben. Doch auch mit den USA haben sie einen Abnehmer für ihre Eisenbahnprodukte gefunden. Das erste Projekt in den USA, in Massachusetts, zeigt die Akzeptanz der chinesischen Technologie. Laos hätte derzeit mit Finanzierungsschwierigkeiten zu kämpfen, die bis Ende des Jahres behoben werden sollen.





(28.09.2015)

Hinweis: Diese Produktwerbung ist keine Finanzanalyse i.S.d. § 34b WpHG und genügt daher auch nicht den gesetzlichen Anforderungen zur Gewährleistung der Unvoreingenommenheit der Finanzanalyse und unterliegt keinem Verbot des Handels vor der Veröffentlichung von Finanzanalysen.
Um ausführliche Informationen, insbesondere zur Struktur und zu den mit einer Investition in die derivativen Finanzinstrumente verbundenen Risiken, zu erhalten, sollten potentielle Anleger den Basisprospekt lesen, der nebst den Endgültigen Angebotsbedingungen und etwaigen Nachträgen zu dem Basisprospekt auf der Internetseite des Emittenten www.vontobel-zertifikate.de veröffentlicht ist. Darüber hinaus werden der Basisprospekt, etwaige Nachträge zu dem Basisprospekt sowie die Endgültigen Angebotsbedingungen beim Emittenten, Vontobel Financial Products GmbH, Bockenheimer Landstraße 24, 60323 Frankfurt am Main, zur kostenlosen Ausgabe bereitgehalten.Anleger werden gebeten, die bestehenden Verkaufsbeschränkungen zu beachten.
Näheres über Chancen und Risiken einer Anlage in derivative Finanzinstrumente erfahren Sie in der Broschüre "Basisinformationen über Vermögensanlagen in Wertpapieren", welche Ihr Anlageberater Ihnen auf Wunsch gerne zur Verfügung stellt. Im Zusammenhang mit dem öffentlichen Angebot und dem Verkauf der derivativen Finanzinstrumente können Gesellschaften der Vontobel-Gruppe direkt oder indirekt Provisionen in unterschiedlicher Höhe an Dritte (z.B. Anlageberater) zahlen. Solche Provisionen sind im Finanzinstrumentspreis enthalten. Weitere Informationen erhalten Sie auf Nachfrage bei Ihrer Vertriebsstelle. Ohne Genehmigung darf diese Produktwerbung nicht vervielfältigt bzw. weiterverbreitet werden.

Impressum:
Bank Vontobel Europe AG
Niederlassung Frankfurt am Main
Bockenheimer Landstrasse 24
60323 Frankfurt am Main
Telefon: +49 (0)69 69 59 96-200
Fax: +49 (0)69 69 59 96-290
E-mail: zertifikate@vontobel.de
Gesellschaftssitz:
Bank Vontobel Europe AG
Alter Hof 5
DE-80331 München
Aufsichtsrat: Dr. Martin Sieg Castagnola (Vorsitz)
Vorstand: Dr. Bernhard Heye (Sprecher), Dr. Wolfgang Gerhardt, Andreas Heinrichs, Dr. Joachim Storck
Eingetragen im Handelsregister beim Amtsgericht München unter HRB 133419
USt.-IdNr. DE 264 319 108
Zuständige Aufsichtsbehörde:
Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin)
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