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November eher uneinheitlich erwartet (Stephan Feuerstein)

Bild: © Martina Draper / Diverse, Feld, Bäume, Nebel

03.11.2015, 2497 Zeichen

Gingen noch im Spätsommer viele Marktteilnehmer davon aus, dass die US-Notenbank die Zinswende noch kurz vor der Jahreswende einleiten könnte, verfliegt diese Erwartungshaltung nach und nach. Spätestens, seit EZB-Chef Draghi verkündete, dass man im Dezember noch einmal schauen möchte, ob man nicht weitere Maßnahmen ergreift, hat sich auch der Druck auf die US-Notenbank erhöht, die Leitzinsen nicht zu erhöhen. Letztendlich haben die Worte Draghis den Euro bereits einen ordentlichen Dämpfer verpasst, Tendenz weiter fallend. Hier rückt allmählich wieder die Parität zum US-Dollar ins Visier. Kurzfristig könnte sich zwar noch einmal ein kleines Aufbäumen ergeben, auf Sicht der kommenden Wochen sollte aber eine weitere Talfahrt der Gemeinschaftswährung nicht überraschen!

Weiterhin billiges Geld in großen Mengen als bedenkenloser Kurstreiber?

Sollte die FED um deren Chefin Yellen also in diesem Jahr von einer Zinsanhebung absehen und damit den Geldhahn ebenfalls geöffnet lassen, dürfte sich dies entsprechend positiv am Aktienmarkt niederschlagen und die Dividendentitel weiter nach oben treiben. Wir hatten an dieser Stelle zuletzt immer wieder auf die sehr weiße Aussage der Börsenlegende Kostolany verwiesen, der einmal bemerkte, man sollte bei „Zinsen nahe null das Hirn ausschalten und Aktien kaufen“. Daran ist nichts zu kritisieren, die Aussage besitzt nach wie vor ihre Gültigkeit. Allerdings sei auch darauf hingewiesen, dass alle extremen äußeren Eingriffe über eine länger Zeit auch Übertreibungen mit sich bringen. In der Regel boomt der Immobiliensektor dabei bis hin zur klaren Blasenbildung, die dann irgendwann mit allen Konsequenzen platzt. Davon sind wir aktuell zwar noch weit entfernt, allerdings sollte man diese Fakten bei aufkommenden euphorischen Tendenzen immer wieder ins Gedächtnis rufen.

November eher uneinheitlich

Während der gerade abgelaufene Oktober mit einer sehr geradlinigen Tendenz gen Norden glänzte, ist für den November eher mit kleineren Turbulenzen zu rechnen. So war die Bewegung im Oktober durchaus rasch und heftig, so dass alleine aus diesem Grund schon eine kleine Konsolidierung wünschenswert wäre. Im DAX bedeutet dies problemloses Rückschlagspotenzial bis auf rund 10.500 Punkte. Hier würde sich dann ein interessantes Niveau ergeben, um sich für eine tatsächlich im Dezember stattfindende Jahresendrally zu positionieren.

Eine erfolgreiche Börsenwoche wünscht Ihnen

Stephan Feuerstein
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