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UBS - Schweizer Großbank unter Druck (Heiko Geiger)

Autor:
Heiko Geiger

Head of Public Distribution, Bank Vontobel Europe AG

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06.11.2015, 2710 Zeichen

Viele europäische Banken geraten momentan in Schwierigkeiten durch die immer strenger werdenden Vorschriften der Aufsichtsbehörden. Auch die Schweizer Großbank UBS gerät unter Druck und wird zum Umdenken gezwungen.

Am Dienstag veröffentlichte die UBS ihre Quartalszahlen, woraufhin die Aktie deutlich an Wert verlor. Ihre Renditeziele von 15%, die eigentlich schon dieses Jahr erreicht werden sollten, wurden auf 2017 verlängert. Zudem steigt durch die strengeren Regulierungen das Volumen der risikogewichteten Aktiva an. Vor der Neuerung sollte dieses bis 2017 auf unter 200 Mrd. Franken gesetzt werden, nun wurde das Ziel auf 250 Mrd. Franken erhöht. Die harte Eigenkapitalquote muss mindestens 13% betragen. Aufgrund der Auflösung von Steuerrücklagen fiel der Gewinn allerdings höher aus als erwartet. Der Nettogewinn betrug 2 Mrd. Franken, im Vergleich zu 726 Mio. Franken im Vorjahr. Dieses Argument schien bei Aktionären am Dienstag aber nicht im Vordergrund gestanden zu haben. Der operative Gewinn blieb im Rahmen der Erwartungen.

Im Quartalsbericht veröffentlichte die UBS außerdem, dass bestimmte Behörden die Einsicht in Konten, die in die Fifa-Affäre verwickelt sind, beantragten. Die UBS gab an, mit den Behörden zu kooperieren. Bei rund 50 Banken weltweit wurden bislang im Zuge der Fifa-Klage Konten angefragt.

Neben den strengeren Regulationen erschweren auch andere Bedingungen momentan das Geschäft der Banken, wie zum Beispiel die Situation in den Schwellenländern. Die Chefs von Standard Chartered und Barclays kündigten als Strategie an, sich auf weniger kapitalintensive Geschäfte zu konzentrieren, die mehr Rendite bringen. Die UBS baut ihre Chefetage kräftig um. Der bisherige Finanzchef Tom Naratil wird neuer Chef der US-Vermögensverwaltung. Seinen ehemaligen Posten soll künftig Axel Lehmann übernehmen, der bisher Risikovorstand der Zurich-Versicherung und außerdem Mitglied des Verwaltungsrat der UBS war. Die UBS strebt nicht als einzige europäische Bank einen Personalwechsel an, auch bei der Deutschen Bank, der Unicredit und der HSBC können einige Veränderungen erwartet werden.

Laut der Neuen Züricher Zeitung sei das Investmentbanking der größten Schweizer Bank ein Lichtblick. Diese Sparte konnte mit seinen Erträgen die Erwartungen übertreffen und überzeugte mit niedrigen Kosten. In diesem Bereich gäbe es eine bessere Kostenkontrolle als zum Beispiel im Wealth Management.

Da der weitere Kursverlauf der Aktien von einer Vielzahl konzernpolitischer und ökonomischer Faktoren abhängig ist, sollten Anleger das Risiko bei ihren Investmententscheidungen berücksichtigen. Entwicklungen können jederzeit anders verlaufen als Anleger es erwarten, wodurch Verluste entstehen können.


(06.11.2015)

Hinweis: Diese Produktwerbung ist keine Finanzanalyse i.S.d. § 34b WpHG und genügt daher auch nicht den gesetzlichen Anforderungen zur Gewährleistung der Unvoreingenommenheit der Finanzanalyse und unterliegt keinem Verbot des Handels vor der Veröffentlichung von Finanzanalysen.
Um ausführliche Informationen, insbesondere zur Struktur und zu den mit einer Investition in die derivativen Finanzinstrumente verbundenen Risiken, zu erhalten, sollten potentielle Anleger den Basisprospekt lesen, der nebst den Endgültigen Angebotsbedingungen und etwaigen Nachträgen zu dem Basisprospekt auf der Internetseite des Emittenten www.vontobel-zertifikate.de veröffentlicht ist. Darüber hinaus werden der Basisprospekt, etwaige Nachträge zu dem Basisprospekt sowie die Endgültigen Angebotsbedingungen beim Emittenten, Vontobel Financial Products GmbH, Bockenheimer Landstraße 24, 60323 Frankfurt am Main, zur kostenlosen Ausgabe bereitgehalten.Anleger werden gebeten, die bestehenden Verkaufsbeschränkungen zu beachten.
Näheres über Chancen und Risiken einer Anlage in derivative Finanzinstrumente erfahren Sie in der Broschüre "Basisinformationen über Vermögensanlagen in Wertpapieren", welche Ihr Anlageberater Ihnen auf Wunsch gerne zur Verfügung stellt. Im Zusammenhang mit dem öffentlichen Angebot und dem Verkauf der derivativen Finanzinstrumente können Gesellschaften der Vontobel-Gruppe direkt oder indirekt Provisionen in unterschiedlicher Höhe an Dritte (z.B. Anlageberater) zahlen. Solche Provisionen sind im Finanzinstrumentspreis enthalten. Weitere Informationen erhalten Sie auf Nachfrage bei Ihrer Vertriebsstelle. Ohne Genehmigung darf diese Produktwerbung nicht vervielfältigt bzw. weiterverbreitet werden.

Impressum:
Bank Vontobel Europe AG
Niederlassung Frankfurt am Main
Bockenheimer Landstrasse 24
60323 Frankfurt am Main
Telefon: +49 (0)69 69 59 96-200
Fax: +49 (0)69 69 59 96-290
E-mail: zertifikate@vontobel.de
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DE-80331 München
Aufsichtsrat: Dr. Martin Sieg Castagnola (Vorsitz)
Vorstand: Dr. Bernhard Heye (Sprecher), Dr. Wolfgang Gerhardt, Andreas Heinrichs, Dr. Joachim Storck
Eingetragen im Handelsregister beim Amtsgericht München unter HRB 133419
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