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DAX fällt weiter - Keine Zeit für große Aktien-Engagements (Jochen Stanzl)

Bild: © www.shutterstock.com, Fallend, fallen, abwärts, rot, negativ http://www.shutterstock.com/de/pic-271062005/stock-photo-d...

Autor:
Jochen Stanzl

Jochen Stanzl ist Chef-Marktanalyst bei CMC Markets in Frankfurt. Davor war er über 15 Jahre bei der BoerseGo AG als Finanzmarktanalyst tätig und hat unter anderem die Portale GodmodeTrader, Jandaya und die Investment- und Analyseplattform Guidants mit aufgebaut und als erfolgreiche Kanäle in der deutschen Trading-Community etabliert. Sein analytischer Fokus liegt auf der Kombination aus technischer und fundamentaler Analyse von Währungen, Rohstoffen, Anleihen und der weltweiten Aktienmärkte.

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04.05.2016, 1648 Zeichen

Jochen Stanzl, 04. Mai 2016

Der Deutsche Aktienindex muss heute erneut Federn lassen und entfernt sich damit weiter von der Marke von 10.000 Punkten. Zwar fällt als Störfeuer ein wieder schwächerer Euro zur Abwechslung mal weg, dafür aber knüpft die Wall Street an die Verluste der Vortage an und gibt damit dem DAX keine Chance, sich zu stabilisieren.

Kurzfristig halten sich die Anleger vor den am Freitag veröffentlichten Arbeitsmarktdaten aus den USA zurück. Der Vorbote in Form des ADP-Berichts aus der Privatwirtschaft heute zumindest enttäuschte schon einmal. Die Zahlen passten ins Bild der jüngst veröffentlichten US-Konjunkturdaten, die allesamt schwächer ausfielen. Auf der anderen Seite beruhigen zwar tiefere Zinsen für längere Zeit etwas, aber als Kaufanreiz für Aktien hat die Geldpolitik längst ihren Zauber verloren.

Langfristig rückt nach den Vorwahlen im US-Bundesstaat Indiana ein anderes Ereignis mehr und mehr in den Blickpunkt der Finanzmärkte. Nach Donald Trumps triumphalem Sieg über den letzten Mitbewerber Cruz darf selbst die Börse nicht mehr ausschließen, dass der nächste US-Präsident Trump heißen könnte. Noch ist zwar nichts entschieden, aber die Unsicherheit im Vorfeld der Wahlen im November könnte sich in den kommenden Wochen in fallenden Aktienkursen niederschlagen. Und dann war der gestrige Rutsch des Deutschen Aktienindex nur der Anfang einer Bewegung zumindest einmal in die Region um 9.400 Punkte.

Hinzu kommt das Brexit-Referendum im Juni mit ungewissem Ausgang. Der mittelfristige Trend an den Börsen sollte vorerst weiter abwärts gerichtet bleiben. Es ist jetzt nicht die Zeit für große Aktien-Engagements.


(04.05.2016)

Disclaimer:
Die Inhalte dieses Marktkommentars dienen lediglich der allgemeinen Information. Sie stellen keine unabhängige Finanzanalyse und keine Finanz- oder Anlageberatung dar. Sie sollten nicht als maßgebliche Entscheidungsgrundlage für eine Anlageentscheidung herangezogen werden. Die Inhalte sind niemals dahingehend zu verstehen, dass CMC Markets den Erwerb oder die Veräußerung bestimmter Finanzinstrumente, einen bestimmten Zeitpunkt für eine Anlageentscheidung oder eine bestimmte Anlagestrategie für eine bestimmte Person empfiehlt oder für geeignet hält. Insbesondere berücksichtigen die Inhalte nicht die individuellen Anlageziele oder finanziellen Umstände des einzelnen Investors. Die in den Inhalten wiedergegebenen Bewertungen, Schätzungen und Prognosen reflektieren die subjektive Meinung des jeweiligen Autors bzw. der jeweils zitierten Quelle, können jederzeit Änderungen unterliegen und erfolgen ohne Gewähr. In jedem Fall haftet CMC Markets nicht für Verluste, welche Sie direkt oder indirekt durch eine Anlageentscheidung erleiden, die Sie aufgrund der Inhalte getroffen haben.

Ausdrücklich weisen wir auf die bei vielen Anlageformen bestehenden erheblichen Risiken hoher Wertverluste hin. Insbesondere CFDs unterliegen Kursschwankungen. Ihr Verlustrisiko ist unbestimmbar und kann Ihre Einlagen in unbegrenzter Höhe übersteigen. Verluste können auch Ihr sonstiges Vermögen betreffen. Dieses Produkt eignet sich nicht für alle Investoren. Stellen Sie daher bitte sicher, dass Sie die damit verbundenen Risiken verstehen und lassen Sie sich gegebenenfalls von dritter Seite unabhängig beraten. Sie sollten auch unsere Risikowarnungen für CFDs lesen. Anlageerfolge in der Vergangenheit garantieren keine Erfolge in der Zukunft.

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    (04.05.2016)

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