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Altersvorsorge mit hohen Zinsen (Thomas Vittner)

Bild: © photaq / Drastil, Charts Trading

Autor:
Thomas Vittner

Thomas Vittner, Jahrgang 1969, lebt mit seiner Lebensgefährtin in Wien und handelt seit mehr als 15 Jahren erfolgreich an den internationalen Kapitalmärkten. Er hat einen Lehrauftrag an der Donau Universität in Krems/Österreich im Bereich Aktienhandel inne und ist gerngesehener Keynote-Speaker auf renommierten, internationalen Events wie der „Invest“ oder der „World of Trading“.

Darüber hinaus ist Thomas Vittner Autor mehrerer Börsen Fachbuch-Bestseller („Das Trader Coaching“, „Die Trading Akademie“ oder „Börsenerfolg beginnt im Kopf“). Sein jüngstes Werk „Das Trading Tagebuch“ wurde auch in die englische Sprache übersetzt.

Im Jahr 2016 gründete Vittner das Fintech Startup moomoc. moomoc ist eine Plattform, auf der Anleger quantitative Trading Systeme abonnieren und zu ihrem Vorteil nutzen können. Darüber hinaus bietet moomoc in Zusammenarbeit mit renommierten Vermögensverwaltungen das moomoc Quant Engineering. Privatanleger können dabei Ihre Investments mit erfolgreichen Handelssystemen auf einem persönlichen Depot verwalten lassen.

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07.07.2016, 8274 Zeichen

Sie haben bestimmt hier im großen moomoc Trading Blog vor wenigen Tagen die Geschichte von Sissa und dem Schachbrett gelesen. Ein Experte bei moomoc hat dieses Thema neulich in unserem Blog aufgegriffen und dabei auf den Zinseszins abgeleitet. Was bedeutet der Zinseszinseffekt nun für den Sparer, der sein Geld für eine Altersvorsorge beiseite legen will? Könnte es ihm dabei ebenso wie dem König von Sissa ibn Dahir vor unlösbare Probleme in einer nicht allzufernen Zukunft stellen? Ja - nämlich dann, wenn er seine Altersvorsorge nicht bald in eigene Hände nimmt.

Unsere Renten sind NICHT sicher

Denn wir wissen alle, dass unsere Renten nicht sicher sind. Wir wissen auch, dass wir ein ernstes demografisches Problem haben und wir wissen nicht, ob wir es wirklich mit einer sinnvollen Zuwanderung in den Griff bekommen. Denn es ist auch kein Geheimnis, dass unsere Lebenserwartung (zum Glück) Jahr um Jahr steigt, dass wir also durchschnittlich gesehen immer älter werden und länger leben. Und wir wissen des weiteren, auch wenn unsere Politiker das Gegenteil behaupten und Durchhalteperioden ausgeben, dass wir deswegen bald auf ernste Probleme zusteuern werden. Denn die Geburtenraten sind zwar wieder etwas im Steigen begriffen, sie sind jedoch in den westlichen Ländern nach wie vor zu niedrig, um das System zu stabilisieren und einen sinnvollen Ausgleich zu schaffen.

Die Lösung liegt in einer privaten Altersversorge mit ausgewogenem Chance/Risikoverhältnis

Natürlich ist diese Aussage nicht neu. Wir wissen das seit vielen Jahren. Weil es eben der Staat für uns Bürger nicht mehr länger richten kann. Daher entstand in den späten Neunzigerjahren und Anfang der Nullerjahre auch ein Boom in der privaten Altersvorsorge. Speziell Lebensversicherungen gingen weg wie die warmen Semmeln und Allianz , Hannover, Generali & Co verdienten sich einige Jahre lang eine goldene Nase und versprachen dem Anleger rosige und vor allem sichere Zeiten. Und dann kam die Finanzkrise und mit ihr wenig später die Nullzinsphase. Und nun steht der private Anleger, der für seine Rente vorsorgen will, vor neuen Herausforderungen, für die die Finanzbranche keine Antwort kennt. Denn Renditen gibt es heute keine mehr. Weder am Sparbuch noch bei privaten noch staatlichen Anleihen und die früher sicheren Häfen wurden zu einem Grab des Kapitals, das viele aber komischer Weise noch immer monatlich fleißig nachfüllen.

Kapitalgarantien zerstören Ihre Rente

Von Lebensversicherungen waren wir immer gewohnt, dass sie mit Kapitalgarantien ausgestattet sind. Denn wenn man schon sein hart verdientes Geld spart, will man schließlich kein Risiko eingehen. Richtig? Falsch! Risiko wird hierzulande gerne falsch verstanden. Denn Risiko bedeutet auch Chance. Ohne Risiko kann ich keine anständigen Renditen erzielen. Und Renditen, die hierzulande gerne als Gewinne bezeichnet werden (was ich bedenklich finde, den Begriff zugegebener Maßen aber selbst manchmal verwende), brauche ich, um für mein Alter vorzusorgen. Doch schon in den Neunziger Jahren, um nochmals auf die Lebensversicherungen zu kommen, war es so, dass Kapitalgarantien Geld kosteten. Nicht in Form von Gebühren, sondern in Form von versäumten Renditechancen. Denn wie soll eine Versicherung diese Garantien bieten, wenn sie das Geld nicht von wo anders hernimmt? Ängste führten also schon immer beim Anleger zu vergebenen Chancen. Zu wenig Renditen. Zu keiner ordentlichen Rente, was paradoxer Weise ein viel größeres Risiko darstellt als schwankende Investitionen. Weil der Deutsche (Österreicher, Mitteleuropäer) gerne klein denkt und ängstlich ist. Klein und dafür (vermeintlich?) sicher ist also die Devise. Das aber heute nicht mal 1% Zinsen am Sparbuch bezahlt werden und auch Banken mehr sicher sind, wissen wir, seit es negative Zinsen gibt. Und seit Länder wie Island oder Zypern pleite machten und das sichere Geld dann plötzlich weg war. Deutschland ist anders? Kann sein, aber sicher ist gar nichts mehr. In jedem Fall darf der Anleger seine Bank und den Statt oft schon dafür bezahlen, dass sie mit seinem Geld arbeiten. Ist das eine vernünftige Art, für sein Alter zu sparen?

Die Alternative sind stetige Renditen

Als Anleger habe ich es in der Hand. Ich kann mein Geld weiterhin großen Instituten wie Banken oder Versicherungen in den Rachen werfen, die alles aber nur eines mit Sicherheit nicht wollen: Ihren Wohlstand vermehren. Ich kann aber auch nachdenken und kluge finanzielle Entscheidungen treffen. Und da kommt moomoc mit seinen Musterdepots in's Spiel. Bei moomoc haben alle, die für neue Anlageformen aufgeschlossen sind, die Möglichkeit, eine angemessene Rendite bei vergleichsweise moderaten Risiken zu erwirtschaften. Und das, was moomoc macht, ist ja kein Hexenwerk. Wir kaufen und verkaufen (vorwiegend) Blue Chips an geregelten Märkten. Natürlich mit komplexen Regeln, aber es bleiben Aktien, die ge- und verkauft werden.

Dazu bieten unsere Experten zahlreiche Musterdepots an, die der Anleger selbst nachstellen oder in Kürze über eine Vermögensverwaltung handeln lassen kann. Eine Anlage, welche mit mehr oder wenig Renditen (und mehr und wenig Risiken) ganz nach Ihren persönlichen Wünschen ausgerichtet werden kann. Und noch wichtiger - die sich nach ihrem persönlichen Anlagehorizont frei gestalten lässt. Von Ihnen selbst (wenn Sie fachkundig sind) oder von Finanzexperten, und damit meinen wir nicht die Deutsche Bank & Co.

Der Faktor Zeit

Die Zeit ist bei jedem Börsenengagement ein wichtiges Kriterium. Je mehr Zeit man hat, de facto, je jünger man ist, desto mehr Risiko kann man eingehen. Denn jedes börsengehandelte Produkt hat Zeiten, in denen es nicht besonders gut funktioniert. Im Fachjargon: jede Anlage hat Drawdowns. Aber diese Zeiten (Drawdowns) enden auch wieder, und dann geht es nach oben. Daher ist es wichtig, Zeit zu haben, so ein Tal, das irgendwann mal kommen wird, auszusitzen. Es ist essentiell, sein Geld arbeiten zu lassen. In guten wie in schlechten Zeiten. Denn Risiko - wir wiederholen uns gerne - bedeutet Chance. Kluge Anleger kaufen nach, wenn ihre gut ausgewählte Anlage temporär an Wert verliert. Diejenigen, die auf Sicherheit setzen, tragen ihr Geld auf die Bank. Und dort sagt man Danke und lässt den Sparer sein Geld verbrennen und verdient selbst hervorragend.

Die Zeit ermöglicht es dem Anleger auch, seine wichtigste und stärkste Waffe auszupacken. Den Zinseszinseffekt, gegen den kein Kraut gewachsen ist. Mathematisch hergeleitet wurde es vor wenigen Tagen im Essay meines Kollegen. Doch neben all der Zahlen und Fakten, die in diesem Beitrag präsentiert wurden, gilt es auch in der Praxis zu verstehen, wie Geldanlage funktioniert. Es ist wenig zielführend, wenn der Kleinanleger immer auf "die Reichen" schimpft, die in jeder Krise noch reicher werden. Ja warum werden sie das denn? Weil sie die Gesetze der Märkte kennen und wissen, wie sie sich in in schlechten Zeiten verhalten müssen. Natürlich verlieren auch vermögende Menschen bei einem Börsencrash viel Geld. Doch sie behalten im Gegensatz zum Sparer die Nerven. Sie haben Zeit und Geduld. Sie denken mit ihrem Anlagen oft über Generationen. Und genau dieses Denken fehlt dem normalen Anleger. Der verkauft in Panik, wenn seine Investments um 15% gefallen sind. Und sieht dann ungläubig zu, wenn der Markt nach oben schießt und er selbst das Geschehen bloß von der Seitenlinie beobachtet.

Das Fazit

Erfolgreiche Geldanlage ist möglich. Aber nicht über ihre Hausbank. Nicht über Versicherungen. Und nur selten über Fonds. Lassen Sie sich von der Werbung, vom Auftreten und von der Rhetorik Ihres Bankberaters und von hübschen Filialen nicht täuschen. Nehmen Sie Ihre Altersvorsorge in die eigene Hand. Sorgen Sie vor. Jetzt und nicht morgen. Nutzen Sie die moomoc Musterdepots, um dort Ihre Rente anzusparen. Langfristig. Sie werden mit moomoc nicht in 6 Monaten reich. Auch nicht in 6 Jahren. Auch wenn gerade junge Menschen nicht wissen, was morgen ist. Irgendwann sind wir alle alt. Und dann blicken wir zurück und sagen uns "hätten wir nur...". moomoc bietet Ihnen die Chance, Ihr Geld selbst oder (bald) automatisiert mit der höchstmöglichen Transparenz zu verwalten. Nutzen Sie diese Chance, um entspannt Ihre finanzielle Unabhängigkeit zu erreichen. moomoc bietet Ihnen dazu die Möglichkeit.


(07.07.2016)

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Generali Assicuraz.
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Veränderung zu letztem SK:  -0.63%
Letzter SK:  44.40 ( -0.02%)



 

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