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Commerzbank: Nicht schön ... (Ivan Tomasevic, Marc Schmidt)

Bild: © photaq.com, Commerzbank

Autor:
Marc Schmidt

Die Börsenblogger ist das einfache und direkte Sprachrohr von Journalisten und deren Kollegen, die teils schon mit jahrzehntelanger Arbeits- und Börsenerfahrung aufwarten können. Auch als professionelle Marktteilnehmer. Letztlich sind wir alle Börsenfans. Aber wir vertreten in diesem Blog auch eine ganz simple Philosophie: Wir wollen unabhängig von irgendwelchen Analysten, Bankexperten oder Gurus schreiben, was wir zum aktuellen (Börsen-)Geschehen denken, was uns beschäftigt. Das kommt Ihnen, dem Leser, zu Gute.

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02.08.2016, 1389 Zeichen

Zunächst hatte die Commerzbank (WKN: CBK100 / ISIN: DE000CBK1001) vorläufige Zahlen geliefert und überraschend deutliche Ergebnisrückgänge für das zweite Quartal 2016 gemeldet. Später folgte der europäische Bankenstresstest. Und nun wurde die Ergebnisprognose für das Gesamtjahr gesenkt. Alles in allem keine schöne Zeit.

Sowohl das operative Ergebnis als auch der Nettogewinn sollen unter dem Niveau des Vorjahres liegen. Dabei hatte die Commerzbank 2015 erstmals seit langer Zeit wieder unter dem Strich einen Milliardengewinn verbuchen können. Zudem können sich die Anteilseigner wieder über Dividendenzahlungen freuen. Daneben gab es für die Commerzbank, die Deutsche Bank (WKN: 514000 / ISIN: DE0005140008) und für europäischen Bankenwerte insgesamt nur wenig Grund zur Freude.

Es sind insbesondere das Negativzinsumfeld und die Kundenzurückhaltung infolge der schwierigen makroökonomischen und geopolitischen Entwicklung, die die Commerzbank für die schwachen Ergebnisse verantwortlich machte. So lange sich daran nichts ändert, dürften nur besonders mutige Investoren die Commerzbank-Aktie und andere europäische Bankenwerte anfassen.

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