07.09.2016
Zugemailt von / gefunden bei: www.bantleon.com (BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)
Sie suchen nach einer Investitionsmöglichkeit in Euro, die noch eine positive Rendite abwirft, ein Investment-Grade-Siegel hat, liquider als eine Unternehmensanleihe ist und kein Peripherie-Länderrisiko aufweist? Dann könnten für Sie Staatsanleihen interessant sein, die außerhalb der Währungsunion, aber in Euro emittiert wurden. Aufgrund der geographischen Nähe bieten sich vor allem die Länder Osteuropas an. Um es gleich vorwegzunehmen, ein Geheimtipp ist auch dieses Anlagesegment nicht mehr. Die Risikoprämien sind schon deutlich geschrumpft. Länder mit einem »A« Rating – wie Polen und Tschechien – scheiden inzwischen aufgrund der mageren Renditen von vorneherein aus. Es verbleiben jedoch Rumänien, Bulgarien, Ungarn und Kroatien. Ein vollwertiges Investment-Grade-Rating haben davon nur Bulgarien und Rumänien. 7- bis 8-jährige Staatsanleihen dieser Länder bieten noch eine Rendite von etwa 1,50% und damit immerhin 60 bis 80 Basispunkte mehr als ihre italienischen und spanischen Pendants.
Aus fundamentaler Sicht haben die beiden Balkanländer vor allem einen besonderen Charme: Bei der Staatsverschuldung schneiden sie besser ab als viele Eurostaaten. Sie würden derzeit das 3%- und das 60%-Maastricht-Kriterium erfüllen. In Rumänien lag das gesamtstaatliche Defizit 2015 bei 38% des BIPs, in Bulgarien sogar nur bei 27%. Das ist die drittniedrigste Quote in der EU. Beim Wachstum ist wiederum Rumänien der Überflieger. So betrug dort der BIP-Zuwachs im 2. Quartal 2016 stattliche 5,9% im Vergleich zum Vorjahr – mehr als in allen anderen europäischen Ländern. Dazu haben zuletzt auch Wahlgeschenke der Regierung beigetragen – Senkung der Mehrwertsteuer und Erhöhung des Mindestlohns –, die 2016 einen Konsumboom ausgelöst haben. Im kommenden Jahr dürfte die Dynamik damit wieder abnehmen. Ein Einbruch ist derzeit aber nicht zu befürchten. Etwas gemächlicher geht es in Bulgarien zu. Immerhin befindet sich aber auch die bulgarische Wirtschaft seit zwei Jahren im Aufwind. Im 2. Quartal lag das Wachstum bei 3,0%.
Diese positiven Zahlen sollten Investoren aber nicht leichtsinnig werden lassen. Kritisch ist in beiden Ländern nach wie vor die politische Lage: Regelmäßige Regierungskrisen und Korruptionsskandale sind an der Tagesordnung – zuletzt im Sommer 2015 in Rumänien und im Jahr davor in Bulgarien. Dies und die bereits deutlich gesunkenen Risikoprämien sprechen dafür, Vorsicht walten zu lassen und beide Länder nur als attraktive Portfoliobeimischung zu betrachten.
Aktien auf dem Radar:FACC, Kapsch TrafficCom, Agrana, Austriacard Holdings AG, Bajaj Mobility AG, Addiko Bank, Amag, Rosgix, CA Immo, Wienerberger, Lenzing, Mayr-Melnhof, AT&S, Rath AG, Wiener Privatbank, BKS Bank Stamm, Oberbank AG Stamm, SW Umwelttechnik, Josef Manner & Comp. AG, Frequentis, EuroTeleSites AG, EVN, Flughafen Wien, CPI Europe AG, OMV, Österreichische Post, Telekom Austria, UBM, Verbund.
(BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)126336
inbox_perlen_fischen_in_osteuropa
Matejka & Partner
Die Matejka & Partner Asset Management GmbH ist eine auf Vermögensverwaltung konzentrierte Wertpapierfirma. Im Vordergrund der Dienstleistungen stehen maßgeschneiderte Konzepte und individuelle Lösungen. Für die Gesellschaft ist es geübte Praxis, neue Herausforderungen des Marktes frühzeitig zu erkennen und entsprechende Strategien zu entwickeln.
>> Besuchen Sie 59 weitere Partner auf boerse-social.com/goboersewien
07.09.2016, 2923 Zeichen
07.09.2016
Zugemailt von / gefunden bei: www.bantleon.com (BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)
Sie suchen nach einer Investitionsmöglichkeit in Euro, die noch eine positive Rendite abwirft, ein Investment-Grade-Siegel hat, liquider als eine Unternehmensanleihe ist und kein Peripherie-Länderrisiko aufweist? Dann könnten für Sie Staatsanleihen interessant sein, die außerhalb der Währungsunion, aber in Euro emittiert wurden. Aufgrund der geographischen Nähe bieten sich vor allem die Länder Osteuropas an. Um es gleich vorwegzunehmen, ein Geheimtipp ist auch dieses Anlagesegment nicht mehr. Die Risikoprämien sind schon deutlich geschrumpft. Länder mit einem »A« Rating – wie Polen und Tschechien – scheiden inzwischen aufgrund der mageren Renditen von vorneherein aus. Es verbleiben jedoch Rumänien, Bulgarien, Ungarn und Kroatien. Ein vollwertiges Investment-Grade-Rating haben davon nur Bulgarien und Rumänien. 7- bis 8-jährige Staatsanleihen dieser Länder bieten noch eine Rendite von etwa 1,50% und damit immerhin 60 bis 80 Basispunkte mehr als ihre italienischen und spanischen Pendants.
Aus fundamentaler Sicht haben die beiden Balkanländer vor allem einen besonderen Charme: Bei der Staatsverschuldung schneiden sie besser ab als viele Eurostaaten. Sie würden derzeit das 3%- und das 60%-Maastricht-Kriterium erfüllen. In Rumänien lag das gesamtstaatliche Defizit 2015 bei 38% des BIPs, in Bulgarien sogar nur bei 27%. Das ist die drittniedrigste Quote in der EU. Beim Wachstum ist wiederum Rumänien der Überflieger. So betrug dort der BIP-Zuwachs im 2. Quartal 2016 stattliche 5,9% im Vergleich zum Vorjahr – mehr als in allen anderen europäischen Ländern. Dazu haben zuletzt auch Wahlgeschenke der Regierung beigetragen – Senkung der Mehrwertsteuer und Erhöhung des Mindestlohns –, die 2016 einen Konsumboom ausgelöst haben. Im kommenden Jahr dürfte die Dynamik damit wieder abnehmen. Ein Einbruch ist derzeit aber nicht zu befürchten. Etwas gemächlicher geht es in Bulgarien zu. Immerhin befindet sich aber auch die bulgarische Wirtschaft seit zwei Jahren im Aufwind. Im 2. Quartal lag das Wachstum bei 3,0%.
Diese positiven Zahlen sollten Investoren aber nicht leichtsinnig werden lassen. Kritisch ist in beiden Ländern nach wie vor die politische Lage: Regelmäßige Regierungskrisen und Korruptionsskandale sind an der Tagesordnung – zuletzt im Sommer 2015 in Rumänien und im Jahr davor in Bulgarien. Dies und die bereits deutlich gesunkenen Risikoprämien sprechen dafür, Vorsicht walten zu lassen und beide Länder nur als attraktive Portfoliobeimischung zu betrachten.
Was noch interessant sein dürfte:
Hello bank! 100 detailliert: Manz und Zumtobel im 10-Prozent-Match
DAX wieder nahe Jahreshoch, Fresenius legt mehr als 6 Prozent zu
Inbox: S&T verkauft die Eigenfertigungssparte
Inbox: Fabasofts Mindbreeze InSpire ist Trend-Setting Product 2016
Inbox: Hirsch Servos AR-Chef kauft Aktien in sechsstelligem Euro-Gegenwert
Inbox: Sanochemia kann Bond sichern
Inbox: Notierungsausdehnung bei zwei Bundesanleihen
Inbox: Kapsch TrafficCom zahlt 1,5 Euro Dividende, Ex-Tag fixiert
Wiener Börse Party #1100: ATX etwas stärker, AT&S vorne, vor Changes im ATX Five, Uhrzeiten für Best of Austro-IR beim 2. Aktientag fixiert
1.
Kind beim Fischen; Türkei, Istanbul
, (© Herlinde Wagner) >> Öffnen auf photaq.com
Aktien auf dem Radar:FACC, Kapsch TrafficCom, Agrana, Austriacard Holdings AG, Bajaj Mobility AG, Addiko Bank, Amag, Rosgix, CA Immo, Wienerberger, Lenzing, Mayr-Melnhof, AT&S, Rath AG, Wiener Privatbank, BKS Bank Stamm, Oberbank AG Stamm, SW Umwelttechnik, Josef Manner & Comp. AG, Frequentis, EuroTeleSites AG, EVN, Flughafen Wien, CPI Europe AG, OMV, Österreichische Post, Telekom Austria, UBM, Verbund.
Matejka & Partner
Die Matejka & Partner Asset Management GmbH ist eine auf Vermögensverwaltung konzentrierte Wertpapierfirma. Im Vordergrund der Dienstleistungen stehen maßgeschneiderte Konzepte und individuelle Lösungen. Für die Gesellschaft ist es geübte Praxis, neue Herausforderungen des Marktes frühzeitig zu erkennen und entsprechende Strategien zu entwickeln.
>> Besuchen Sie 59 weitere Partner auf boerse-social.com/partner
Die Useletter "Morning Xpresso" und "Evening Xtrakt" heben sich deutlich von den gängigen Newslettern ab.
Beispiele ansehen bzw. kostenfrei anmelden. Wichtige Börse-Infos garantiert.
Newsletter abonnieren
Infos über neue Financial Literacy Audio Files für die Runplugged App
(kostenfrei downloaden über http://runplugged.com/spreadit)
per Newsletter erhalten
Wiener Börse Party #1091: ATX nach weiterem Rekord etwas schwächer, FACC und Wienerberger gesucht, Christian Hromatka läutet die Bell
Die Wiener Börse Party ist ein Podcastprojekt für Audio-CD.at von Christian Drastil Comm.. Unter dem Motto „Market & Me“ berichtet Christian Drastil über das Tagesgeschehen an der Wiener Börse. Inh...
Stephen Shore
Uncommon Places
1982
Aperture
Henrik Spohler
Flatlands
2023
Hartmann Projects
Siri Kaur
Sistermoon
2025
Void