10.10.2016, 2939 Zeichen
- Auch wenn die US-Arbeitsmarktdaten leicht schwächer als prognostiziert ausfielen (156.000 neue Stellen wurden im September geschaffen, erwartet waren 170.000) und die Wahrscheinlichkeit eines Zinsschritts im Dezember etwas zurückgehen dürfte, so waren sie doch solide genug um eine Zinserhöhung zu rechtfertigen. Damit dürfte sich das Rätselraten über den Zeitpunkt des nächsten US-Zinsschritts fortsetzen, hieß es. Eine Unsicherheit, die bei Anlegern nicht gut ankam. Gegen den Trend ging es an der Londoner Börse nach oben. Ein Einbruch des Pfund über Nacht trieb den dortigen Aktienmarkt an die Spitze in Europa. Auch die Minenwerte profitierten davon und machten den Sektorindex der Rohstoffwerte mit einem Plus von 0,4% zum größten Gewinner. Der ATX verlor 0,8%, verkauft wurden Zumtobel (-5,0%), Wienerberger (-2,3%) und RHI (-1,7%).
- Eine Delegation der Bank hat in den USA noch keine Einigung über die Strafen wegen fauler Hypothekenkredite erreicht, wie die Zeitung "Bild am Sonntag" schreibt. Der Risikovorstand der Deutschen Bank, Stuart Lewis, hält die Sorgen über das riesige Derivatebuch seines Hauses indes für überzogen. "Die Zahl von 46 Billionen Euro mag sich erstmal gigantisch anhören. Das wahre Risiko ist viel kleiner", sagte Lewis. Viel relevanter sei das eigentliche Risiko aus allen Kontrakten. Dieses betrage netto 41 Milliarden Euro - und sei damit teilweise unter dem Niveau vieler Wettbewerber. Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) hat erneut einen Kommentar zur Lage der Deutschen Bank abgelehnt und zugleich anderen vorgeworfen, sich zu sehr zu dem Thema zu äußern. "Es wird viel zu viel geredet", sagte Schäuble. Eurogruppen-Chef Jeroen Dijsselbloem hat an die US-Behörden appelliert, die Deutsche Bank nicht mit einer zu hohen Strafzahlung zu überfrachten. Die anstehende Sanktion wegen der früheren Geschäfte der Bank mit faulen Hypotheken dürfe nicht den europäischen Bankensektor destabilisieren, warnte Dijsselbloem in einem Interview des US-Fernsehsenders CNBC.
- Diese Woche steht im Zeichen der beginnenden US-Berichtssaison. morgen meldet Alcoa die Zahlen. Am Freitag berichten JPMorgan Chase, Wells Fargo und Citigroup. Von der Makroseite ist es relativ ruhig, es stehen US-Konsumdaten am Freitag (US-Einzelhandelsumsätze September) im Fokus.
- Die europäischen Aktienmärkte sind vorbörslich leicht positiv indiziert. Die asiatischen Börsen schließen uneinheitlich. Von der Makroseite wurde heute Früh der stärkste Anstieg bei den Exporten für August in Deutschland seit Mai 2010 gemeldet (+5,4%, erwartet wurden + 2,2%). Von der Unternehmensseite ist es relativ ruhig.
UNTERNEHMEN
SBO
hat am Freitag beschlossen, das am 3. Mai gestartete Aktienrückkaufprogramm mit sofortiger Wirkung vorläufig zu beenden. Wie das Unternehmen mitteilt, wurden 40.597 Aktien, dies entspricht 0,2537 des Grundkapitals, zu einem Durchschnittspreis von 53,6577 Euro, erworben. Insgesamt wuden 2.167.461 Euro investiert.
Börsepeople im Podcast S25/01: Christian Drastil (Plan CD)
Alcoa
Uhrzeit: 22:40:49
Veränderung zu letztem SK: 0.00%
Letzter SK: 0.00 ( 0.00%)
ATX
Uhrzeit:
Veränderung zu letztem SK: -0.01%
Letzter SK: 5859.94 ( -1.04%)
Deutsche Bank
Uhrzeit: 19:02:35
Veränderung zu letztem SK: 1.10%
Letzter SK: 26.70 ( -2.59%)
RHI Letzter SK: 26.70 ( 0.00%)
SBO
Uhrzeit: 19:04:17
Veränderung zu letztem SK: -0.66%
Letzter SK: 34.15 ( 0.15%)
Wells Fargo
Uhrzeit: 19:04:07
Veränderung zu letztem SK: 0.24%
Letzter SK: 63.00 ( -0.50%)
Wienerberger
Uhrzeit: 19:03:00
Veränderung zu letztem SK: 0.98%
Letzter SK: 22.34 ( -3.37%)
Zumtobel
Uhrzeit: 19:03:00
Veränderung zu letztem SK: -0.56%
Letzter SK: 3.54 ( -1.67%)
Bildnachweis
1.
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