02.08.2017, 5743 Zeichen
Der Ölpreis hat seine Kursrally in der vergangenen Woche fortgesetzt. Die Dollar-Schwäche hat den Goldpreis letzte Woche auf den höchsten Stand seit rund sechs Wochen steigen lassen.
Goldpreis steigt auf frisches Sechswochenhoch
Die Dollar-Schwäche hat den Goldpreis in der vergangenen Woche auf den höchsten Stand seit rund sechs Wochen steigen lassen. Im Hoch verteuerte sich das Edelmetall bis auf über 1.270 Dollar je Feinunze, womit der höchste Stand seit Mitte Juni erreicht wurde. Zurückzuführen war der kräftige Goldpreisanstieg vor allem auf die ausgeprägte Dollar-Schwäche nach dem Fed-Zinsentscheid letzte Woche. Der Dollar-Index war in der Folge auf den tiefsten Stand seit fast 15 Monaten gesunken. Anleger und Händler rechnen immer weniger damit, dass die US-Notenbank den Leitzins in diesem Jahr noch ein drittes Mal anheben wird, was den Dollar belastet. Auch das politische Chaos im Weißen Haus unter Präsident Trump lässt den Greenback fallen. Gold und der US-Dollar sind negativ korreliert. Ein schwächerer US-Dollar kommt für gewöhnlich dem Goldpreis zugute, da der Goldpreis in Dollar notiert ist und ein schwächerer Dollar das Edelmetall für Anleger aus anderen Währungsräumen erschwinglicher macht.
Nach dem Zinsschritt im Juni hatte die US-Notenbank den Leitzins in der vergangenen Woche wie erwartet unverändert belassen. Gleichzeitig deutete die Notenbank an, das Abschmelzen ihrer Bilanzsumme schon "relativ" bald beginnen lassen zu wollen. Sollte der Abbau der Bilanzsumme wie vom Markt erwartet im September beginnen, könnte dies dafür sprechen, dass es in den kommenden Monaten zunächst zu keinen weiteren Zinserhöhungen kommt, was den Dollar belastet und den Goldpreis tendenziell steigen lässt.
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Ölpreis klettert wieder über 50 Dollar je Barrel
Der Ölpreis hat seine Kursrally in der letzten Woche fortgesetzt. Die US-Leichtölsorte WTI stieg dabei erstmals seit Mai wieder über die Marke von 50 US-Dollar. Dabei profitierten die Notierungen weiterhin von der Aussicht, dass Saudi-Arabien seine Exporte weiter einschränken wird. Saudi-Arabiens Energieminister Khalid Al-Falih hatte zu Wochenbeginn verlauten lassen, man werde die Rohölausfuhren im August auf 6,6 Millionen Barrel je Tag begrenzen – eine Million Barrel weniger als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Saudi-Arabien könne den Ölmarkt jedoch nicht alleine ins Gleichgewicht bringen, sondern andere Länder müssten mitziehen, hieß es weiter.
Zudem hatte das US-Energieministerium gemeldet, dass die Rohölbestände in den USA in der vergangenen Woche deutlicher gefallen sind als erwartet. Die Vorräte sanken um 7,2 Millionen auf 483,4 Millionen Barrel. Analysten hatten hingegen nur einen Rückgang um drei Millionen Barrel erwartet. Die Benzinbestände fielen um 1,0 Millionen auf 230,2 Millionen Barrel. Die Vorräte an Destillaten (Heizöl, Diesel) sanken um 1,9 Millionen auf 149,6 Millionen Barrel. Preispositiv wirkte auch, dass die landesweite Ölproduktion ging um 0,2 Prozent auf 9,41 Millionen Barrel pro Tag zurück.
Für weiteren Auftrieb beim Ölpreis könnte der Umstand sorgen, dass die Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) und andere wichtige Ölförderstaaten, die gemeinsam eine Reduzierung der Fördermenge beschlossen hatten, ein erneutes Treffen vereinbart haben. Die Zusammenkunft ist für den 7. und 8. August in Abu Dhabi angesetzt. Dabei soll es vor allem um die Frage gehen, warum einige Förderländer die vereinbarte Produktionskürzung nicht vollständig umsetzen. Diese Meldung führt zu Beginn der neuen Woche zu weiteren Gewinnen beim Ölpreis.
Industriemetalle profitieren von spekulativen Käufen
Stark gestiegene Stahl- und Eisenerzpreise und spekulative Wetten haben die Preise der meisten Industriemetalle in der vergangenen Woche deutlich steigen lassen. Gute Nachrichten kommen dabei auch aus China. Jüngste Stimmungsdaten haben zwar eine leichte Abschwächung der chinesischen Wirtschaft signalisiert. Gleichzeitig deutet sich aber an, dass sich die laufende Konjunkturerholung nach einer Schwächephase im vergangenen Jahr fortsetzen dürfte.
Der Preisanstieg von Kupfer und anderen Industriemetallen wird vor allem von spekulativen Käufen getrieben. Nach jüngsten Daten aus den USA haben Spekulanten ihre Netto-Long-Positionen in Kupfer zuletzt um 15 Prozent auf 85.500 Kontrakte ausgeweitet. Die Long-Positionen erreichten dabei sogar ein neues Rekordhoch.
Kaum nach oben ging es dagegen in der vergangenen Woche beim Aluminiumpreis. In den letzten Monaten waren vor allem in China umfangreiche Produktionskürzungen angekündigt worden, die dem Aluminiumpreis Auftrieb gegeben haben, wie die Rohstoffanalysten der Commerzbank im aktuellen „Rohstoffe kompakt Industriemetalle“ schreiben. Stillgelegte Kapazitäten seien bislang aber stets kompensiert worden, so dass die chinesische Produktion auf Rekordkurs sei, heißt es weiter. „Da China weiterhin große Mengen Aluminium exportiert, bleibt auch der globale Markt gut versorgt. Wir halten eine deutliche Preiskorrektur für notwendig, damit der Markt wieder ins Gleichgewicht zurückfindet“, schrieben die Commerzbank-Analysten.
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