06.09.2017, 4638 Zeichen
Nordkorea, Donald Trump, der starke Euro und die Probleme bei den deutschen Automobilkonzernen haben zuletzt für eine Stimmungseintrübung im DAX gesorgt. Allerdings spricht einiges dafür, dass es sich dabei nur um eine Momentaufnahme handelt und uns ein Jahresendspurt ins Haus steht.
Die 2017er-DAX-Performance kann sich immer noch sehen lassen. Allerdings sind einige der zeitweise erzielten Kursgewinne inzwischen wieder abgebröckelt. Zudem sind wir von einem Angriff auf die psychologisch wichtige 13.000-Punkte-Marke und ein neues Allzeithoch relativ weit entfernt. Stattdessen steht derzeit der Kampf um die 12.000-Zähler-Marke und die ebenfalls in diesem Bereich liegende 200-Tage-Linie im Anlegerfokus. Keine allzu guten Vorzeichen, wenn man bedenkt, dass sich das Gesamtmarktumfeld aktuell eingetrübt präsentiert und der laufende Monat September historisch als der schwächste Monat im DAX gilt.
Nach einer fast schon sorgenfreien Rekordjagd im Frühjahr 2017 drückten zuletzt neue Unsicherheiten die Stimmung der DAX-Anleger. Zu Beginn des Jahres wurde noch von einer nahenden Euro/US-Dollar-Parität gesprochen. Warum auch nicht? Die US-Notenbank Fed war gerade dabei, die Leitzinsen anzuheben, während die EZB noch längst nicht so weit war, eine Zinswende zu vollziehen. Dies hat sich nun geändert. Der Euro hat zuletzt zum Leitwesen von DAX-Anlegern eine deutliche Aufwertung gegenüber dem US-Dollar erfahren.
Am Markt scheint man der Überzeugung zu sein, dass bald auch die EZB über eine Straffung ihrer Geldpolitik nachdenken könnte. Solche Gedanken werten die europäische Gemeinschaftswährung auf. Auch die starke europäische Konjunktur beflügelt den Euro. Gleichzeitig schwächen die anhaltenden Turbulenzen in Washington rund um US-Präsident Donald Trump die US-Währung. Infolge der gescheiterten Gesundheitsreform und vieler Negativschlagzeilen zweifeln Investoren, ob die versprochenen Maßnahmen wie Steuersenkungen und eine Steuerreform umgesetzt werden können. Während ein schwächerer US-Dollar den US-Märkten zu neuen Höchstständen verholfen hat, litt der DAX unter dem starken Euro. Mit der Schwäche der großen Autowerte Daimler , BMW und Volkswagen sowie der Nordkorea-Krise kamen zuletzt weitere Belastungsfaktoren hinzu.
Trotzdem sollten DAX-Bullen nicht das Handtuch werfen. Uns könnte ein Jahresendspurt erwarten. Auch wenn der September historisch gesehen kein guter Monat für den DAX ist, gelten die Herbst- und Wintermonate insgesamt als sehr gute Börsenmonate. Nicht umsonst, heißt es in der bekannten Börsenweisheit: „Sell in May and go away, but remember to come back in September“.
Allerdings müssen sich DAX-Bullen nicht nur auf Börsenweisheiten verlassen. Laut Angaben des Statistischen Bundesamtes vom 25. August wuchs die deutsche Wirtschaft im zweiten Quartal gegenüber dem Vorquartal um 0,6 Prozent. Als Stütze erweist sich immer weiter auch der private Konsum. Trotz der jüngsten Marktunsicherheiten kletterte das GfK Konsumklima im September auf 10,9 Punkte und damit den höchsten Stand seit Oktober 2001. Dies hatte das Marktforschungsunternehmen GfK am 29. August mitgeteilt. Damit sollte die Wirtschaft weiterhin die Unternehmensgewinne und möglicherweise die Aktienkurse ankurbeln.
Spekulative Anleger, die steigende DAX-Kurse erwarten, könnten mit einem WAVE XXL Call der Deutschen Bank (WKN DM6G0V) auf ein solches Szenario setzen. Der Hebel dieses Open-End-Papiers liegt derzeit bei 5,09, die Knock-Out-Schwelle bei 9.960,00 Indexpunkten. Wer aber als spekulativer Anleger eher short-orientiert ist, könnte mit einem WAVE XXL Put der Deutschen Bank (WKN DM4UXX, aktueller Hebel 4,27; Knock-Out-Schwelle bei 14.750,00 Indexpunkten) auf fallende DAX-Notierungen setzen.
Stand: 05.09.2017
© Deutsche Bank AG 2017Bei dem vorliegenden Dokument handelt es sich um eine Werbemitteilung.Die in diesem Dokument enthaltenen Angaben stellen keine Anlageberatung dar. Weitere, ausführlichere Angaben zu den Wertpapieren einschließlich der Risiken sind den jeweiligen Basisprospekten, nebst etwaiger Nachträge („Basisprospekte“) sowie den jeweiligen Endgültigen Bedingungen zu entnehmen. Der Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen stellen das allein verbindliche Verkaufsdokument der Wertpapiere dar. Anleger können die Basisprospekte nebst den jeweiligen Endgültigen Bedingungen bei der Deutsche Bank AG, Mainzer Landstraße 11-17, 60329 Frankfurt am Main (Deutschland) kostenlos in Papierform und deutscher Sprache erhalten und unter www.xmarkets.de herunterladen.
Alle Meinungsäußerungen geben die aktuelle Einschätzung der Deutsche Bank AG wieder, die sich ohne vorherige Ankündigung ändern kann.
© Deutsche Bank AG -
Bei dem vorliegenden Dokument handelt es sich um eine Werbemitteilung.
Die in diesem Dokument enthaltenen Angaben stellen keine Anlageberatung dar. Weitere, ausführlichere Angaben zu den Wertpapieren einschließlich der Risiken sind den jeweiligen Basisprospekten, nebst etwaiger Nachträge („Basisprospekte“) sowie den jeweiligen Endgültigen Bedingungen zu entnehmen. Der Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen stellen das allein verbindliche Verkaufsdokument der Wertpapiere dar. Anleger können die Basisprospekte nebst den jeweiligen Endgültigen Bedingungen bei der Deutsche Bank AG, Mainzer Landstraße 11-17, 60329 Frankfurt am Main (Deutschland) kostenlos in Papierform und deutscher Sprache erhalten und unter www.xmarkets.de herunterladen.
Alle Meinungsäußerungen geben die aktuelle Einschätzung der Deutsche Bank AG wieder, die sich ohne vorherige Ankündigung ändern kann.
Wiener Börse Party #1208: ATX etwas leichter, ETF-Rebalancing bei AT&S, Telekom Austria gesucht und ein Spoiler zu boerse@home
BMW
Uhrzeit: 23:00:00
Veränderung zu letztem SK: 4.07%
Letzter SK: 57.48 ( 0.91%)
DAX Letzter SK: 57.48 ( 1.04%)
Deutsche Bank
Uhrzeit: 23:00:00
Veränderung zu letztem SK: 0.31%
Letzter SK: 30.98 ( 1.27%)
Mercedes-Benz Group
Uhrzeit: 23:00:00
Veränderung zu letztem SK: 3.28%
Letzter SK: 45.32 ( 1.21%)
Volkswagen
Uhrzeit: 23:00:00
Veränderung zu letztem SK: 4.11%
Letzter SK: 72.40 ( -0.96%)
Bildnachweis
1.
Markus Steinacher Sprint
>> Öffnen auf photaq.com
Aktien auf dem Radar:Kapsch TrafficCom, Lenzing, Palfinger, Austriacard Holdings AG, Amag, Semperit, Rosgix, voestalpine, CA Immo, Telekom Austria, Porr, AT&S, ATX, ATX TR, ATX NTR, Verbund, SBO, OMV, Heid AG, RBI, Wolford, BTV AG, DO&CO, EuroTeleSites AG, CPI Europe AG, Österreichische Post, UBM.
Random Partner
Polytec
Die Polytec Group ist ein Entwickler und Hersteller von hochwertigen Kunststoffteilen und ist mit 26 Standorten und über 4.500 Mitarbeitern weltweit aktiv. Das österreichische Unternehmen zählt renommierte Weltmarken der Automobilindustrie zu seinen Kunden.
>> Besuchen Sie 55 weitere Partner auf boerse-social.com/partner
Latest Blogs
» ATX leicht im Minus: AT&S überholt RBI beim Börsenumsatz, Palfinger-Upda...
» Österreich-Depots: Schwächer (Depot Kommentar)
» Börsegeschichte 28.7.: Extremes zu Zumtobel (Börse Geschichte) (BörseGes...
» Nachlese: Lilli Tagger, Alexandra Baldessarini (audio cd.at)
» PIR-News zu Palfinger, Andritz, Reploid, Porr, Addiko, Research zu RBI (...
» Wiener Börse Party #1208: ATX etwas leichter, ETF-Rebalancing bei AT&S, ...
» Wiener Börse zu Mittag etwas leichter: Telekom Austria, RBI und CPI Euro...
» ATX-Trends: Andritz, AT&S, Bajaj Mobility, wienerberger ...
» ATX startet schwächer in die Woche – Behaltefrist-Debatte spaltet Regier...
» Wiener Börse Party #1207: ATX leichter, FACC, Bajaj und Wienerberger ges...
Useletter
Die Useletter "Morning Xpresso" und "Evening Xtrakt" heben sich deutlich von den gängigen Newslettern ab.
Beispiele ansehen bzw. kostenfrei anmelden. Wichtige Börse-Infos garantiert.
Newsletter abonnieren
Runplugged
Infos über neue Financial Literacy Audio Files für die Runplugged App
(kostenfrei downloaden über http://runplugged.com/spreadit)
per Newsletter erhalten
- Bawag-Vorstand Shah kauft Aktien
- Erste Group setzt sich höheren Maßstab für finanz...
- ATX leicht im Minus: AT&S überholt RBI beim Börse...
- Wiener Börse: ATX gibt am Dienstag 0,32 Prozent a...
- Wiener Börse Nebenwerte-Blick: Telekom Austria am...
- Wie Telekom Austria, Wolford, RHI Magnesita, Heid...
Featured Partner Video
SportWoche ÖTV-Spitzentennis Podcast: ÖTV-Damen dominieren beim WTA-125-Challenger in Kitzbühel, 3x Karrierehoch in Woche 29
In Woche 29 kam es zum Comeback des WTA-Damentennis in Kitzbühel und dabei standen passenderweise erstmals überhaupt seit Einführung der Turnierkategorie WTA-125-Challenger im Jahr 2012 zwei Österr...
Books josefchladek.com
Moi Wer (Moi Ver, Moses Vorobeichic)
Ci-contre
2004
Ann und Jürgen Wilde
Fritz Kühn
Kompositionen in Schwarz und Weiß
1959
F. Bruckmann
