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Wirecard trotzt ständigen Angriffen (Nicolai Tietze, Christoph Scherbaum)

Bild: © Aussender, Bijlipay - Wirecard bringt mPOS-Lösung nach Indien: Mit Bijlipay bargeldlos bezahlen (Bild: Wirecard)

Autor:
Christoph Scherbaum

Die Börsenblogger ist das einfache und direkte Sprachrohr von Journalisten und deren Kollegen, die teils schon mit jahrzehntelanger Arbeits- und Börsenerfahrung aufwarten können. Auch als professionelle Marktteilnehmer. Letztlich sind wir alle Börsenfans. Aber wir vertreten in diesem Blog auch eine ganz simple Philosophie: Wir wollen unabhängig von irgendwelchen Analysten, Bankexperten oder Gurus schreiben, was wir zum aktuellen (Börsen-)Geschehen denken, was uns beschäftigt. Das kommt Ihnen, dem Leser, zu Gute.

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23.02.2018, 4265 Zeichen

Dank starker Wachstumszahlen kannte die im TecDAX (WKN: 720327 / ISIN: DE0007203275) gelistete Wirecard-Aktie (WKN: 747206 / ISIN: DE0007472060) in den vergangenen Jahren fast nur den Weg nach oben. Allerdings wird das positive Bild in fast schon regelmäßigen Abständen eingetrübt. Neben starken Kurssteigerungen und einem überzeugenden Wachstum sind „Short-Attacken“ wohl auch etwas, womit Anleger im Fall von Wirecard leben müssen.

Anfang 2016 war es der bis dahin unbekannte Analyse-Dienst „Zatarra“, am 23. Januar dieses Jahres folgte der bis dahin ebenfalls unbekannte Research-Dienst „Southern Investigative Reporting Foundation“ (SIRF). Sie fuhren – wie schon andere vor ihnen – schwere Geschütze auf, um Wirecard zu kritisieren und im Grunde das gesamte Geschäftsmodell des Zahlungsabwicklers aus Aschheim bei München infrage zu stellen. Hinter solchen Analysen werden häufig so genannte „Short-Attacken“ vermutet.

Mithilfe von Leerverkäufen wollen die Verfasser solcher Analysen von fallenden Aktienkursen profitieren. Häufig wird in einer sehr provokanten Art und Weise behauptet, dass das Kursziel bei null liegen würde. In der Tat erlebte die Wirecard-Aktie bei den jüngsten Attacken kurzfristig deutliche Kursverluste, konnte sich jedoch jedes Mal erholen. Dabei ist das TecDAX-Unternehmen aufgrund seines teilweise komplexen Geschäftsmodells, eines schnellen, auch auf vielen kleineren Übernahmen fußenden Wachstums und einer starken Kursperformance der Wirecard-Aktie ein beliebtes Ziel solcher Angriffe. Trotzdem bereitete das Papier Investoren in den vergangenen Jahren viel Freude.

Positiv wird vor allem das rasante Wachstum gesehen, das vom boomenden Online-Handel profitiert. Außerdem konzertiert sich Wirecard auf weitere Wachstumsbereiche. Derzeit ist beispielsweise das Thema Mobile Payment in aller Munde. Auf diese Weise konnten im Geschäftsjahr 2017 Umsatz und Ertrag deutlich gesteigert werden. Laut Unternehmensangaben vom 29. Januar erhöhte sich der Umsatz im Konzern um rund 45 Prozent auf 1,49 Mrd. Euro. Das war jedoch nicht alles.

Der operative Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) stieg um ca. 34 Prozent auf 412,2 Mio. Euro. Besonders erfreulich: Im Schlussquartal zog die Wachstumsdynamik noch einmal an. Im vierten Quartal erhöhte sich der Umsatz im Vergleich zum Vorjahresquartal um rund 52 Prozent auf 468,4 Mio. Euro. Das EBITDA kletterte um rund 34 Prozent auf 125,6 Mio. Euro. Im Geschäftsjahr 2018 will Wirecard ein EBITDA in einer Bandbreite von 510 bis 535 Mio. Euro erzielen, was in der Spitze einen Zuwachs von knapp 30 Prozent bedeuten würde. Es stellt sich jedoch die Frage, wie lange Investoren die guten Nachrichten genießen können, bis die nächste Attacke gegen Wirecard gefahren wird.

Spekulative Anleger, die steigende Kurse der Wirecard-Aktie erwarten, könnten mit einem WAVE XXL-Call der Deutschen Bank (WKN: DM9GUU / ISIN: DE000DM9GUU4) auf ein solches Szenario setzen. Der Hebel dieses Open-End-Papiers liegt derzeit bei 4,24, die Knock-Out-Schwelle bei 82,85 Euro. Wer aber als spekulativer Anleger eher short-orientiert ist, könnte mit einem WAVE XXL-Put der Deutschen Bank (WKN: DS1D2D / ISIN: DE000DS1D2D6, aktueller Hebel 5,12; Knock-Out-Schwelle bei 107,95 Euro) auf fallende Kurse der Wirecard-Aktie setzen.

Stand: 22.02.2018/ Ein Gastkommentar von Nicolai Tietze, Direktor db x-markets

© Deutsche Bank AG 2018
Bei dem vorliegenden Dokument handelt es sich um eine Werbemitteilung.

Die in diesem Dokument enthaltenen Angaben stellen keine Anlageberatung dar. Weitere, ausführlichere Angaben zu den Wertpapieren einschließlich der Risiken sind den jeweiligen Basisprospekten, nebst etwaiger Nachträge („Basisprospekte“) sowie den jeweiligen Endgültigen Bedingungen zu entnehmen. Der Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen stellen das allein verbindliche Verkaufsdokument der Wertpapiere dar. Anleger können die Basisprospekte nebst den jeweiligen Endgültigen Bedingungen bei der Deutsche Bank AG, Mainzer Landstraße 11-17, 60329 Frankfurt am Main (Deutschland) kostenlos in Papierform und deutscher Sprache erhalten und unter www.xmarkets.de herunterladen.

Alle Meinungsäußerungen geben die aktuelle Einschätzung der Deutsche Bank AG wieder, die sich ohne vorherige Ankündigung ändern kann.


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    Anfang 2016 war es der bis dahin unbekannte Analyse-Dienst „Zatarra“, am 23. Januar dieses Jahres folgte der bis dahin ebenfalls unbekannte Research-Dienst „Southern Investigative Reporting Foundation“ (SIRF). Sie fuhren – wie schon andere vor ihnen – schwere Geschütze auf, um Wirecard zu kritisieren und im Grunde das gesamte Geschäftsmodell des Zahlungsabwicklers aus Aschheim bei München infrage zu stellen. Hinter solchen Analysen werden häufig so genannte „Short-Attacken“ vermutet.

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