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Tesla: Ein turbulentes Jahr geht zu Ende (Heiko Geiger)

Autor:
Heiko Geiger

Head of Public Distribution, Bank Vontobel Europe AG

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18.12.2018, 3914 Zeichen

Mit den kommenden Festtagen feiern wir den Abschluss eines wahrlich durchwachsenen Jahres. Während in der ersten Hälfte des Jahres größtenteils starke Bilanzen der Marktteilnehmer vorgezeigt werden konnten, wurde die Weltwirtschaft letztlich durch zahllose globale Krisen abgedämpft.

Vor Allem der US-amerikanische Automobilhersteller Tesla hatte 2018 einiges zu beweisen und sorgte Mitte des Jahres am laufenden Band für neue Schlagzeilen. CEO Elon Musk musste sich fast wöchentlich gegenüber Produktionszielen, roten Zahlen und persönlichen Faux-pas rechtfertigen. Zum Abschluss des Jahres konnte Elon Musk die meisten Kritiker dennoch sowohl überzeugen als auch überraschen.

Tesla überzeugt mit schwarzen Zahlen

Trotz Produktionsproblemen, Rekordverlusten und Verspäteten Auslieferungen des Modell 3 konnte Tesla im dritten Quartal erstmals seit langer Zeit wieder wie versprochen schwarze Zahlen schreiben. Elon Musk konnte seine Versprechen halten und den Rekordverlust des Vorjahresquartals in Höhe von 619 Mrd. USD in Gewinn umwandeln. Auch an den Märkten wird das Papier seitdem als eines der Krisenresistentesten Papiere gewertet. Abgesehen von kleineren Setbacks befindet sich die Tesla Aktie bereits seit Wochen auf stabilem Höhenflug. Mit einer aktuellen Marktkapitalisierung in Höhe von 60 Mrd. USD (Stand 18.12.2018) ist Tesla somit sogar um einiges bessergestellt als der US-amerikanische Automobilriese General Motors.

Streit mit der US-Börsenaufsicht

Für CEO Musk war 2018 „das schwierigste und schmerzhafteste Jahr seiner Karriere“. Zeitweise „am Ende der Nerven“ stritt Musk öffentlich nicht nur mit Finanzanalysten, sondern auch mit der US-Börsenaufsicht SEC. Als Antwort auf eine bei Twitter veröffentlichte Ankündigung zur Privatisierung von Tesla Mitte August, urteilte die SEC den Beschluss, dass es sich hierbei um falsche Angaben handele und Marktteilnehmer betrügt würden. Als Ergebnis dessen, musste das Firmenoberhaupt bereits Strafzahlungen tätigen als auch den Verwaltungsrat Vorsitz abgeben.

Rosige Aussichten - Reduzierung der Kosten und neue Modelle

Nach einem durchaus turbulenten Jahr verspricht Tesla als Ausblick auf 2019 und 2020 weitere Meilensteine und Technologiesprünge. Zum einen wird versucht, sowohl eine Erhöhung des Umsatzes als auch eine Reduzierung der Kosten zu erreichen. Im kommenden Jahr soll die Produktion des Modell 3 in China beginnen, wodurch eine 35.000 USD Version des Modell 3 möglich gemacht werden soll. Auch für das folgende Jahr gibt es bereits ehrgeizige Ziele. Die Massenproduktion des neuen Modell Y, welches aktuell nur als Prototyp bekannt ist, wird für 2020 konsequent angestrebt.

Die Aktie im Überblick

Die Tesla Aktie wird aktuell bei USD 348,4 (18.12.2018) gehandelt. Das Jahreshoch lag bei USD 387,46 (07.08.2018), das Jahrestief bei USD 244,59 (02.04.2018). Bei Bloomberg setzen 14 Analysten die Aktie auf BUY, 11 auf HOLD und 14 Analysten auf SELL. Das zwölf-Monats-Kursziel wird aktuell auf USD 337,04 gesetzt.

Da der weitere Kursverlauf der Aktie von einer Vielzahl konzernpolitischen, branchenspezifischen und ökonomischen Faktoren abhängig ist, sollten Anleger das Risiko bei ihren Investmententscheidungen berücksichtigen. Entwicklungen können jederzeit anders verlaufen, als Anleger es erwarten, wodurch Verluste entstehen können.

 

 

Im Original hier erschienen: Tesla: Ein turbulentes Jahr geht zu Ende


(18.12.2018)

Hinweis: Diese Produktwerbung ist keine Finanzanalyse i.S.d. § 34b WpHG und genügt daher auch nicht den gesetzlichen Anforderungen zur Gewährleistung der Unvoreingenommenheit der Finanzanalyse und unterliegt keinem Verbot des Handels vor der Veröffentlichung von Finanzanalysen.
Um ausführliche Informationen, insbesondere zur Struktur und zu den mit einer Investition in die derivativen Finanzinstrumente verbundenen Risiken, zu erhalten, sollten potentielle Anleger den Basisprospekt lesen, der nebst den Endgültigen Angebotsbedingungen und etwaigen Nachträgen zu dem Basisprospekt auf der Internetseite des Emittenten www.vontobel-zertifikate.de veröffentlicht ist. Darüber hinaus werden der Basisprospekt, etwaige Nachträge zu dem Basisprospekt sowie die Endgültigen Angebotsbedingungen beim Emittenten, Vontobel Financial Products GmbH, Bockenheimer Landstraße 24, 60323 Frankfurt am Main, zur kostenlosen Ausgabe bereitgehalten.Anleger werden gebeten, die bestehenden Verkaufsbeschränkungen zu beachten.
Näheres über Chancen und Risiken einer Anlage in derivative Finanzinstrumente erfahren Sie in der Broschüre "Basisinformationen über Vermögensanlagen in Wertpapieren", welche Ihr Anlageberater Ihnen auf Wunsch gerne zur Verfügung stellt. Im Zusammenhang mit dem öffentlichen Angebot und dem Verkauf der derivativen Finanzinstrumente können Gesellschaften der Vontobel-Gruppe direkt oder indirekt Provisionen in unterschiedlicher Höhe an Dritte (z.B. Anlageberater) zahlen. Solche Provisionen sind im Finanzinstrumentspreis enthalten. Weitere Informationen erhalten Sie auf Nachfrage bei Ihrer Vertriebsstelle. Ohne Genehmigung darf diese Produktwerbung nicht vervielfältigt bzw. weiterverbreitet werden.

Impressum:
Bank Vontobel Europe AG
Niederlassung Frankfurt am Main
Bockenheimer Landstrasse 24
60323 Frankfurt am Main
Telefon: +49 (0)69 69 59 96-200
Fax: +49 (0)69 69 59 96-290
E-mail: zertifikate@vontobel.de
Gesellschaftssitz:
Bank Vontobel Europe AG
Alter Hof 5
DE-80331 München
Aufsichtsrat: Dr. Martin Sieg Castagnola (Vorsitz)
Vorstand: Dr. Bernhard Heye (Sprecher), Dr. Wolfgang Gerhardt, Andreas Heinrichs, Dr. Joachim Storck
Eingetragen im Handelsregister beim Amtsgericht München unter HRB 133419
USt.-IdNr. DE 264 319 108
Zuständige Aufsichtsbehörde:
Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin)
Sektor Bankenaufsicht
Graurheindorfer Straße 108
53117 Bonn
Sektor Wertpapieraufsicht/Asset-Management
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