31.03.2020, 3528 Zeichen
Ab nun also mit Maske... Wenn man von China absieht, wo die Fertigungsketten wieder angeworfen wurden und diverse Einschränkungen im Personenverkehr aufgehoben werden, so scheint kein Ende der Pandemie-Gemengelage in Sicht zu sein. Die Nachrichten (die uns erreichen...) sind einigermaßen horribel. Es ist dabei von Triagen in europäischen Spitälern, der Umwidmung des New Yorker Central Parks in ein Feld-Lazarett, aber auch von der Ausschaltung der Demokratie in Ungarn oder der Weigerung "Corona-Bonds" aufzulegen die Rede. Wer blickt da noch durch? Die Verunsicherung, und damit der Risk-Off-Faktor scheint wieder zuzunehmen, anstatt einer Erholung zu weichen. Und dann der Ölpreis, wohl DER Indikator für Konjunkturerwartungen schlechthin! Die Nordseesorte Brent lag gestern Abend kurzfristig schon unter 22 USD/Barrel. Nicht nur wegen des überraschenden Wintereinbruchs, der hoffentlich die Frühlingsblumen vor dem Fenster meines Home-Office verschonen möge, heißt es da wohl zukünftig "warm anziehen". EUR/USD fiel soeben wieder unter 1,1000, EUR/CHF liegt unter 1,0600 und USD/JPY knapp über 108,00 - an den FX-Märkten scheint vorerst kaum etwas los zu sein. Dass der Russische Rubel bei diesen Ölpreisen der leidtragende ist, stellt keine Überraschung dar, ebenso wenig wie der Umstand, dass die meisten Emerging Markets-Währungen erneut in die Defensive gedrängt wurden. Dass weltweit offenbar extrem hohe Nachfrage an Dollar-Valuten herrscht bestätigt die Annahme, dass der Krisen-Modus - zumindest vorerst - "gekommen ist, um zu bleiben". Bleiben auch Sie zu Hause, befolgen Sie das "social distancing" anstelle des "intellectual distancing", das einem aus diversen Medien entgegenwiehert, denn es gibt es nur eine Devise: Xundbleim!
Die Kollegen in Vaduz liefern heute folgenden Beitrag:
Nach der Talfahrt des Vortages fassen Anleger an den asiatischen Börsen heute wieder etwas Mut. Zwar überwiegen die Aufschläge, aber flächendeckend gilt das nicht. Die Weltgesundheitsbehörde WHO hält es für denkbar, dass in Europa der Wendepunkt bei der Ausbreitung der Coronavirus-Pandemie erreicht sein könnte. Zudem scheint US-Präsident Donald Trump in der Viruskrise inzwischen mehr auf Experten zu hören. Daneben gibt es aber auch handfeste Argumente für den Kauf von Aktien.
Nach dem historischen Absturz der Einkaufsmanager-Indizes in China sind diese im März sowohl für das Dienstleistungsgewerbe wie auch für den verarbeitenden Sektor wieder in den Expansionsbereich zurückgekehrt. Insgesamt hat sich die Aktivität in der chinesischen Industrie im März nach offiziellen Angaben deutlicher als erwartet von den Einschränkungen während der Corona-Epidemie erholt. Zwar stützen die Daten, lösen aber dennoch keine Euphorie aus. Volkswirte halten schon für April einen neuerlichen Einbruch für möglich. Der Wert für die Ex- und Importbestellungen blieb im Kontraktionsbereich und verheißt somit nichts Gutes. Zudem dürften Einzelhandelsumsätze und Industrieproduktion auf Jahressicht erneut deutlich gesunken sein, befürchten Volkswirte. Damit droht China im ersten Quartal erstmals seit 30 Jahren ein schrumpfendes BIP. Einige Ökonomen erwarten einen Rückgang in der Größenordnung von über 9 %.
Die Hoffnung auf medizinische Fortschritte in der Erkennung und Bekämpfung des Coronavirus hat gestern den US-Börsen zur fortgesetzten Erholung verholfen. Zu Wochenbeginn hatten laut Marktbeobachtern vor allem Hoffnungen auf schnellere Massentests Auftrieb gegeben sowie umfangreiche Forschungen zur Entwicklung eines Impfstoffes.
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