04.05.2020, 2743 Zeichen
NEWSÜBERBLICK
Willkommen zum internationalen "Star Wars - Day"! Noch ein kurzer Rückblick zu den Geschehnissen der letzten Woche: Dass der Euro unmittelbar nach der Zinssenkung der EZB fester ging, hat mich dann doch etwas überrascht. Wie bitte? Zinssenkung? "Stell' Dir vor es gibt eine Zinssenkung" - und keiner bemerkt es... Die EZB hat mit ihrer LTRO-Ankündigung den Banken Liquidität mit -1 % zugesagt, also mindestens 25 Basispunkte günstiger als bei ihren bisherigen Langfrist-Refinanzierungsaktionen - so etwas kann man durchaus auch als Zinssenkung bezeichnen. EUR/USD schnellte jedenfalls um bis zu 1 1/2 Big-Figures in die Höhe, überschritt am weitgehend dienstfreien "Tag der Arbeit" gar die 1,1000, um etwas beruhigter heute um 1,0930 in die Woche zu starten. Noch erschließt sich mir nicht ganz, wo die neugewonnene Euro-Zuversicht herkommt, vielleicht heben sich die Nebel vor meinem geistigen Auge dann ab Mittwoch, dem Tag, an dem die EU-Granden ein nach allen Seiten vertretbares und ausreichend großes Corona-Care-Paket beschließen könnten/sollten/werden. In diesem Sinne: "Möge die Macht mit Euch sein"!
Mit Abgaben zeigen sich die Aktienmärkte in Asien zu Beginn der neuen Woche. Aufgrund der Feiertage in China und Japan sind die Umsätze allerdings sehr dünn.
Die US-Börsen haben zum Start in den Mai ihre Talfahrt vom Vortag beschleunigt fortgesetzt. Neben den bekannten Konjunktursorgen kochte das Thema Handelsstreit als zusätzlicher Belastungsfaktor hoch. US-Präsident Donald Trump hat China im Streit um den Ursprung der Coronavirus-Pandemie mit neuen Strafzöllen gedroht. Ihm lägen Informationen vor, dass das Virus aus einem Labor in der chinesischen Stadt Wuhan stammen könne, hatte Trump gesagt. Die Washington Post berichtete, auf US-Seite würden Überlegungen zu Sanktionen gegen China angestellt wegen dessen Umgang mit der Pandemie.
Neue, tendenziell günstig ausgefallene Konjunkturdaten verpufften weitgehend. Unter anderem hat sich die Aktivität in der US-Industrie im April zwar stark verlangsamt, aber Ökonomen hatten noch Schlimmeres befürchtet. Die vollständigen negativen Auswirkungen der Pandemie sind weiter nicht absehbar. Zwar deuten immer mehr Konjunkturdaten das Ausmaß der weltweiten Lockdowns an, doch dürfte dies erst ein Vorgeschmack auf die kommenden Monate sein. Die Arbeitslosenzahl in den USA nimmt weiter stark zu. Ein genaueres Bild wird hier der am Freitag anstehende US-Arbeitsmarktbericht für April geben.
Die Ölpreise zeigen sich mit den Sorgen auf einen erneuten US-chinesischen Handelsstreit unter Druck. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte WTI fällt über 7 %. Saudi-Arabien hat seine tägliche Fördermenge angesichts der jüngsten Ölbaisse auf beispiellose 11 Mio. Barrel ausgeweitet.
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