03.02.2021, 3340 Zeichen
An den starken Wochenbeginn anknüpfen konnte auch der heimische Markt, der ATX schaffte eine weitere Verbesserung von 0,9%. Bei den Einzelwerten galt die Aufmerksamkeit AT&S, der Leiterplattenhersteller präsentierte seine Ergebnisse und konnte in den ersten drei Quartalen einen Rekordumsatz und ein kräftiges Gewinnplus erzielen, der Umsatz stieg um 17,3 Prozent auf 883,8 Millionen Euro, das Konzernergebnis legte um 47,8 Prozent auf 37,3 Millionen Euro zu, die Prognose für das Gesamtjahr 2020/21 wurde ebenfalls angehoben, nach einem starken Beginn drehte die Aktie am Nachmittag aber ins Minus und endete mit einer 2,0% tieferen Notierung. Die Baader Bank verdoppelte nahezu das Kursziel für Lenzing und erhöhte es von 67,0 Euro auf 123,0 Euro, gleichzeitig wurde die Einstufung von „Add“ auf „Buy“ hochgezogen, das österreichische Unternehmen wurde in die Liste der drei bevorzugten Werte im europäischen Chemiesektor aufgenommen, die Aktie konnte ihren Höhenflug fortsetzen und weitere 1,7% zulegen, während des Handels wurde der höchste Stand seit Mitte Juli 2018 erreicht. Die Berenberg Bank hob das Kursziel für FACC von 7,0 Euro auf 7,5 Euro an, bestätigte aber die Verkaufsempfehlung. Als Begründung wurde genannt, dass in den Augen der Analysten die Kursrally seit Jahresbeginn übertrieben sei, gestern musste der Flugzeugzulieferer 2,0% nachgeben. Warburg Research bestätigte sowohl die Kaufempfehlung als auch das Kursziel von 48,5 Euro für UBM Development, der Immobilienentwickler konnte sich dank dieser Einstufung um 3,2% verbessern. Die Banken hatten einen guten Tag, allen voran die Bawag mit einem Anstieg von 3,9%, die Erste Group schaffte einen Zuwachs von 1,6% und für die Raiffeisen ging es um 1,1% nach oben. Gewinner des Tages war gestern der Flughafen Wien, der von der europaweiten Sektorenstärke profitierte und um 5,0% nach oben schoss. Gesucht war auch Schoeller-Bleckmann, dank der wieder anziehenden Ölpreise ging es für den Ölfeldausrüster um 4,0% nach oben. Ebenfalls zu den Gewinnern zählte Polytec, die Stärke der deutschen Autozulieferer schwappte auch auf das österreichische Unternehmen über und liess den Titel 3,2% befestigt schliessen. Auch für Rosenbauer ging es weiter nach oben, gestern konnte der Feuerwehrausrüster 2,2% zulegen. Schwächster Titel des gestrigen Handelstages war die Österreichische Post mit einem Rückgang um 4,0%, neben den schon genannten Verlierern hatte auch Zumtobel einen schwachen Tag, der Leuchtenhersteller musste 1,2% tiefer schliessen.
Unternehmensnachrichten
Palfinger
Die PALFINGER AG hat nach dem letztwöchigen Cyber-Angriff die Kontrolle über ihre IT-Systeme weitgehend wiedererlangt und arbeitet aktuell mit Hochdruck an der Wiederherstellung ihrer vollen Einsatzfähigkeit. Nach Betriebsunterbrechungen ist für Ende dieser Woche ein schrittweises Hochfahren der Produktions- und Montagewerke geplant, um die Normalisierung des Produktionsprozesses zu erreichen. Auf Basis dieser Entwicklung und der aktuellen Prognose erwartet der Vorstand der PALFINGER AG für das 1. Quartal 2021 einen Umsatz über dem Niveau des Q1 2020 (€393,2 Mio.) und angesichts von Einmaleffekten im Zusammenhang mit dem Cyber-Angriff eine EBIT-Marge unter dem Niveau des Q1 2020 (%). Für das Gesamtjahr 2021 liegt das Ziel bei einem Umsatz von über €1,7 Mrd. und einer EBIT-Marge von 8%.
Wiener Börse Party #1082: ATX nach Rekord etwas schwächer, ATX und die Wiener Börse zu Besuch bei Stocker, Asta Energy vs. Pfisterer
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Aktien auf dem Radar:Kapsch TrafficCom, EuroTeleSites AG, RHI Magnesita, Austriacard Holdings AG, Zumtobel, Agrana, CA Immo, Polytec Group, voestalpine, Addiko Bank, DO&CO, Bajaj Mobility AG, RBI, Strabag, Wiener Privatbank, BKS Bank Stamm, Athos Immobilien, Oberbank AG Stamm, SW Umwelttechnik, Amag, EVN, CPI Europe AG, OMV, Österreichische Post, Telekom Austria, Verbund, UnitedHealth, Bayer, Continental, Fresenius Medical Care, RWE.
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Die CPI Europe AG ist ein börsenotierter gewerblicher Immobilienkonzern, der seine Aktivitäten auf die Segmente Einzelhandel und Büro in sieben Kernmärkten in Europa (Österreich, Deutschland, Tschechien, Slowakei, Ungarn, Rumänien und Polen) fokussiert. Zum Kerngeschäft zählen die Bewirtschaftung und die Entwicklung von Immobilien.
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