10.03.2021, 3425 Zeichen
Die auf Konsumenten und KMU spezialisierte Addiko Group hat im abgelaufenen Jahr 2020 einen Nettogewinn von 1,4 Mio. Euro (2019: 35,1 Mio. Euro) erreicht. "Das war vom Markt nicht erwartet worden", kommentiert CEO Csongor Németh bei einer Online-Pressekonferenz. Zurückzuführen sei das Ergebnis auf die wirtschaftliche Erholung im 2. Halbjahr, auf einen Anstieg der Neugeschäftsaktivitäten sowie auf straff verwaltete Betriebsaufwendungen. Die Kreditrisikovorsorgen erhöhten sich auf -48,4 Mio. Euro gegenüber -37,8 Mio. Euro per 3Q20. Die CET1 Quote hat sich auf 20,3 Prozent (2019: 17,7 Prozent) verbessert. Das Exposure in Moratorien ging im 4. Quartal weiter zurück, und zwar auf 164 Mio. Euro (minus 84 Prozent gegenüber dem Höchststand von 1.011 Mio. Euro im 1. Halbjahr). 90 Prozent des Kreditportfolios weisen keinen Zahlungsverzug auf. Die Bank will an ihrer Dividendenpolitik (60 Prozent des Nettogewinns) festhalten: Im Einklang mit der Empfehlung der EZB zu Dividendenausschüttungen wird bei der HV am 26. April ein Dividendenvorschlag beabsichtigt, der die bereits kommunizierte Dividende für 2019 in Höhe von 40 Mio. Euro und zusätzlich eine Dividende für 2020 enthalten soll. Insgesamt (für 2019 und 2020) möchte die Bank 46,6 Mio. Euro (2,39 Euro pro Aktie) ausschütten, die in zwei Tranchen, einer unbedingten (0,36 Euro pro Aktie) und einer bedingten (2,03 Euro je Aktie), überwiesen werden soll. Laut CEO ist die erste Tranche Anfang Mai und die zweite für Ende September vorgesehen.
Das Unternehmen setzt weiter auf ein Wachstum beim Loan Book und im Digitalisierungs-Bereich. "Wir sind nicht Volumen-getrieben, sondern wollen nachhaltig profitabel sein", fasst der CEO zusammen. Akquisitionen würden aktuell nicht im Vordergrund stehen, "wir haben genug Möglichkeiten für organisches Wachstum", meint Németh.
Für die Raiffeisen Reseach-Analysten ist das Gesamtbild bei Addiko "positiv" und die Formulierungen für 2021 bezeichnen sie als "vielversprechend". Sie meinen: "Während die Markterwartungen bereits einen Großteil der Umsatz-/Wachstumsprognose widerspiegeln, haben wir den Eindruck, dass der COR von < 1 Prozent etwas zu ambitioniert erscheint. Der Dividendenvorschlag ist ebenfalls leicht positiv."
Addiko Bank ( Akt. Indikation: 11,14 /11,32, 4,76%)
Verlängerung: Austrian Airlines und Do&Co verlängern den Catering-Vertrag bis zum Jahr 2027. Do&Co beliefert die Austrian Airlines Passagiere auf Mittelstreckenflügen über drei Stunden, auf der Langstrecke ab Wien, auf Austrian Holidays Charterflügen sowie in der Business Class auf Europaflügen. Auch die frisch produzierten Speisen des neuen Cateringangebots auf Flügen bis 180 Minuten Flugzeit, der „Austrian Melangerie“, stammen von Do&Co.
DO&CO ( Akt. Indikation: 72,90 /73,40, 2,59%)
Research: Die Analysten von Stifel bestätigen die Kaufempfehlung für RHI Magnesita und erhöhen das Kursziel von 4200 auf 4750 Pence. Peel Hunt bleibt bei RHI Magnesita ebenfalls auf "Buy" und erhöht das Kursziel von 4400 auf 5000 Pence. RBC Capital Markets bekräftigt ebenso das Buy-Rating für RHI Magnesita und hebt das Kursziel von 4900 auf 5200 Pence an. Raiffeisen Research bestätigt für Zumtobel die Empfehlung "Kaufen" und erhöht das Kursziel von 7,5 auf 8,0 Euro.
RHI Magnesita ( Akt. Indikation: 48,60 /49,10, -2,30%)
Zumtobel ( Akt. Indikation: 6,53 /6,58, 0,08%)
(Der Input von Christine Petzwinkler für den http://www.boerse-social.com/gabb vom 10.03.)
Wiener Börse Party #1135: ATX leicht schwächer, Wienerberger Heavyweight und Geburtstagskind, Strabag mit mehr Streubesitz
Addiko Bank
Uhrzeit: 22:07:29
Veränderung zu letztem SK: 0.91%
Letzter SK: 27.50 ( -0.36%)
DO&CO
Uhrzeit: 22:07:33
Veränderung zu letztem SK: 0.16%
Letzter SK: 182.20 ( -0.55%)
RHI Magnesita
Uhrzeit: 22:07:33
Veränderung zu letztem SK: 0.16%
Letzter SK: 30.70 ( -2.23%)
Zumtobel
Uhrzeit: 22:07:33
Veränderung zu letztem SK: 0.27%
Letzter SK: 3.70 ( 0.00%)
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