19.07.2021, 3033 Zeichen
Die Wiener Börse hat den Handel am Freitag mit Abschlägen beendet. Was im frühen Geschäft noch nach einem freundlichen Wochenausklang aussah, trübte sich im Verlauf zunehmend ein. Am Nachmittag wurden die Kurse noch einmal von Daten aus den USA bewegt, gute Einzelhandelsdaten liessen zunächst Hoffnung aufkommen und die Kurse zogen etwas an, allerdings brachte der schwächere Michigan Sentiment Index dann wieder eine Trendumkehr. So endete der ATX mit einem Minus von 0,5%, was auf Wochensicht gesehen einen Rückgang von 1,2% bedeutete. Richtungsweisende Nachrichten zu den Einzelwerten blieben am Freitag Mangelware, Neuigkeiten gab es aus dem Immobiliensektor. Nach dem gescheiterten s-Immo-Übernahmeversuch durch die Immofinanz könnten die heimischen Immobilienkonzerne wieder getrennte Wege gehen. Von Seiten der s Immo wurde verlautbart, dass man über die Auflösung der Überkreuzbeteiligung mit der Immofinanz verhandeln werde, diese signalisierte laut Medienberichten auch ihre Bereitschaft dazu, s Immo konnte ein Plus von 2,8% erzielen, Immofinanz rückte um 0,5% vor. Die Berenberg Bank erhöhte das Kursziel für Wienerberger von 38,0 Euro auf 41,0 Euro und bestätigte die Kaufempfehlung, der Baustoffkonzern konnte daraufhin um 0,7% vorrücken. Einen schwachen Tag hatten die Bankenwerte, die Bawag musste 1,3% nachgeben, die Erste Group verbilligte sich um 0,9% und die Raiffeisen endete mit einem Abschlag von 2,0%. Auch die Ölwerte waren erneut wenig beliebt, für die OMV, die während des Handelsverlaufes auch im positiven Terrain notiert hatte, brachte der Tag einen Rückgang von 0,7%, Schoeller-Bleckmann musste eine deutlichere Einbuße von 2,4% hinnehmen. Einen deutlichen Kursrutsch gab es für Frequentis, der Softwareanbieter rutschte um empfindliche 6,2% nach unten, auch Palfinger hatte einen schwachen Tag, für den Kranhersteller gab es einen Rückgang von 2,0%. Gewinner des Tages war Marinomed, das Biotechnologieunternehmen schaffte ohne signifikante Neuigkeiten einen Kurssprung von 7,1%. Auch FACC war am Freitag gesucht, für den Flugzeugzulieferer ging es um 1,6% nach oben. Ebenfalls zu den Gewinnern zählte Kapsch TrafficCom, der Mautsystemanbieter konnte sich um 1,4% nach oben bewegen, und auch Agrana hatte einen guten Tag und endete mit einer 1,0% höheren Schlussnotierung.
Unternehmensnachrichten
CA-IMMO
Nachdem der Vorstand der s Immo AG seine knapp 6-prozentige Beteiligung an der CA Immobilien Anlagen AG an den bisherigen CA Immo-Kernaktionär Starwood verkauft hat, werden die Amerikaner nun Hauptaktionär der CA Immo. Konkret wurden die verkauften Aktien ins Übernahmeangebot der von der amerikanischen Starwood Capital Group kontrollierten Bietergesellschaft SOF-11 Klimt CAI S.a.r.l. eingeliefert. Diese hält nun 59.176.155 Aktien der CA Immo. Der Aktienangebotspreis lag bei 37 Euro je Aktie nachdem es im Februar erfolgt war und danach noch etwas nachgebessert wurde. Anders als die s Immo lehnte der Investor Petrus Advisers mit seinen rund 4 Prozent Kapitalanteil das Angebot von Starwood ab.
BörseGeschichte Podcast: Harald Hagenauer vor 10 Jahren zum ATX-25er
Bildnachweis
1.
Aktien auf dem Radar:Austriacard Holdings AG, AT&S, Addiko Bank, Amag, SBO, Rosenbauer, RBI, ATX, ATX Prime, ATX TR, voestalpine, Porr, Bajaj Mobility AG, ATX NTR, Erste Group, VIG, Palfinger, DO&CO, Rosgix, Stadlauer Malzfabrik AG, Wiener Privatbank, Polytec Group, Frequentis, RHI Magnesita, BKS Bank Stamm, Oberbank AG Stamm, Flughafen Wien, CA Immo, EuroTeleSites AG, EVN, CPI Europe AG.
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Addiko Group
Die Addiko Gruppe besteht aus der Addiko Bank AG, der österreichischen Mutterbank mit Sitz in Wien (Österreich), die an der Wiener Börse notiert und sechs Tochterbanken, die in fünf CSEE-Ländern registriert, konzessioniert und tätig sind: Kroatien, Slowenien, Bosnien & Herzegowina (wo die Addiko Gruppe zwei Banken betreibt), Serbien und Montenegro.
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