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ATX-Trends: AT&S, Rosenbauer, RBI, Addiko, CA Immo, Strabag ...

Der heimische Aktienmarkt schloss gestern mit Kursgewinnen. Der ATX verzeichnete gestern zu Beginn Gewinne und konnte diese im Laufe des Tages auch halten. Am Ende des Tages stand ein solider Gewinn von 0,8% bzw. 3.508,54 Punkte in den Büchern. Die positiven Vorgaben aus Asien und die Fortschritte beim Infrastrukturpaket in den USA unterstützten die freundliche Stimmung. Die Meldungslage seitens der heimischen Unternehmen war gestern sehr dünn. Heute präsentiert AT&S die Ergebnisse zum 1. Quartal. Der Gewinner des Tages war Rosenbauer, für den Feuerwehr Ausstatter gab es einen Gewinn von 2,7%, gefolgt von AMAG mit einem Aufschlag von 2,4%. Bei den Banken gab es uneinheitliche Tendenzen: die RBI musste einen Verlust von 0,6% hinnehmen, besser sah es bei der kleinen Addiko Bank aus, die einen Gewinn von 0,4% verzeichnen konnte. Am besten performten die Erste Group und die BAWAG, die ein Plus von fast 2% mitnehmen konnten. Auch die Ölwerte hatten einen guten Tag, so konnte die OMV ein Plus von 0,3% generieren und Schoeller-Bleckmann schaffte sogar 1%. Die Verlierer des Tages waren Strabag mit minus 2,2% und CA Immo mit 1,5% Abschlag.

Unternehmensnachrichten
AT&S
Der heimische Leiterplattenhersteller AT&S präsentierte heute seine Zahlen zum Q1/21-22, die ein deutliches Wachstum reflektierten. Der Konzernumsatz konnte im ersten Quartal 2021-22 um 28% auf €317,7 Mio. (von €247,9 Mio.) erhöht werden. Währungsbereinigt stieg der Konzernumsatz sogar um 37%. Die zusätzlichen Kapazitäten und die wachsende Nachfrage nach ABF Substraten trugen wesentlich zum Umsatzwachstum bei. Das EBITDA erhöhte sich um 17,2% von €39,5 Mio. auf €46,3 Mio. Zurückzuführen ist die Ergebnisverbesserung vorrangig auf den höheren Konzernumsatz. Wechselkurschwankungen beim US Dollar und Chinesischen Renminbi hatten einen negativen Einfluss auf die Ergebnisentwicklung in Höhe von €18,1 Mio. Ferner fielen im ersten Quartal temporäre Anlaufkosten für die IC Substrate Fertigung in Chongqing an. Marktseitig belastet im ersten Geschäftsjahresquartal ein veränderter Produktmix im Bereich der mobilen Endgeräte die Profitabilität. Zur Vorbereitung auf künftige Technologien und zur Verfolgung der Modularisierungsstrategie wurden in der Berichtsperiode €31,3 Mio. (Vorjahr: €22,4 Mio.) aufgewendet. Das EBIT verringerte sich von €0,2 Mio. auf €-0,4 Mio. AT&S wird sein Investitionsprogramm für neue Kapazitäten und Technologien im laufenden Geschäftsjahr fortsetzen und plant für das Geschäftsjahr 2021/22 nun mehr ein Investitionsvolumen in Höhe von bis zu €700 Mio. (zuvor: €630 Mio.). Die Erhöhung ist vor allem auf Aktivitäten im Zusammenhang mit der Errichtung des neuen Produktionsstandorts für High End Substrate in Kulim, Malaysia zurückführen. Aufgrund der guten Entwicklung in den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres und der weiterhin starken Dynamik des IC Substrate Markts erhöht AT&S die Prognose für die Umsatzentwicklung leicht und erwartet nunmehr ein Umsatzwachstum von 17 bis 19% (zuvor: 13 bis 15%). Die bereinigte EBITDA Marge wird voraussichtlich zwischen 21 bis 23% liegen.
Q1/21-22: Umsatzerlöse: €317,7 Mio. (Vj. 247,9), EBITDA: €46,3 Mio. (Vj. 39,5), EBIT: €-0,4 Mio. (Vj. 0,2), Konzernergebnis: €-5,3 Mio. (Vj. -7,9)

 

 

(03.08.2021)



 

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