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PIR-News: Rosenbauer, Addiko, S&T, Research zu Polytec, Wienerberger, Andritz (Christine Petzwinkler)

13.08.2021, 3964 Zeichen

Der Feuerwehren-Ausrüster Rosenbauer hat im 1. Halbjahr 2021 einen Umsatz von 448,1 Mio. Euro erzielt (1-6/2020: 458,0 Mio Euro). Das überraschend schnelle Anspringen der globalen Konjunktur die bringt allerdings die Lieferketten unter Druck, wichtige Fertigungsbereiche kämpfen mit schlechten Materialverfügbarkeiten und verspäteten Lieferungen, erklärt das Unternehmen. Dank erlassener Covid-19 Liquiditätshilfen an mehreren internationalen Standorten konnten die Effekte aus dieser angespannten Versorgungssituation großteils kompensiert werden, sodass Rosenbauer dennoch ein gestiegenes EBIT in Höhe von 9,3 Mio. Euro (1-6/2020: 5,4 Mio Eur) verzeichnete. Das Periodenergebnis liegt bei 5,5 Mio. Euro (vs. 2,2 Mio. Euro). Das Konzern-EBT in der Berichtsperiode betrug 6,7 Mio. Euro (1-6/2020: 2,5 Mio. Euro). Der Auftragseingang lag mit 488,2 Mio. Euro über dem Vorjahr (1-6/2020: 455,3 Mio Euro). Dabei konnten alle Vertriebsregionen mit Ausnahme der Area MENA und der Area NOMA heuer mehr neue Aufträge als im Vergleichszeitraum 2020 verbuchen. Das schwierige Asien-Geschäft wies im Periodenvergleich sogar einen Anstieg um 73 Prozent aus. Der Auftragsbestand ist weiter solide und betrug zum 30. Juni 2021 1.092,0 Mio. Euro (30. Juni 2020: 1.118,2 Mio. Euro). Trotz der weiter bestehenden Unsicherheiten im Hinblick auf die Lieferketten erwartet der Vorstand für das laufende Geschäftsjahr 2021 einen stabilen Umsatz und eine EBIT-Marge im Bereich von 5 Prozent. Die Ausschreibungstätigkeit im 1. Halbjahr war laut Rosenbauer sehr rege, wobei auch wieder größere Beschaffungen zur Vergabe anstehen.
Rosenbauer ( Akt. Indikation:  52,20 /52,80, 2,14%)

Addiko-CEO Herbert Juranek hat Aktien erworben, und zwar am 11. August 1400 Stück zu je 14,197 Euro, wie aus einer Veröffentlichung hervorgeht. Er hat somit knapp 20.000 Euro investiert.
Addiko Bank ( Akt. Indikation:  14,25 /14,45, 0,70%)

Der Asset Manager Goldman Sachs hat bei S&T aufgestockt und hält über verschiedene Vehikel nun 4,15 Prozent der Stimmrechte (zuletzt 3,56 Prozent).
S&T ( Akt. Indikation:  19,95 /19,99, 1,01%)

Research: Die Analysten von Exane BNP Paribas bestätigen für Wienerberger die Outperform-Empfehlung und reduzieren das Kursziel von 40,0 auf 39,0 Euro. Goldman Sachs bleibt bei Andritz auf "Kaufen" und erhöht das Kursziel von 53,0 auf 55,0 Euro.
Wienerberger ( Akt. Indikation:  35,28 /35,32, 0,11%)
Andritz ( Akt. Indikation:  48,92 /49,00, 0,66%)

Analysten-Kommentare zu den Polytec-Zahlen: Die Analysten der Baader Bank bestätigen die Kauf-Empfehlung und das Kursziel von 16,0 Euro für Polytec. Polytec habe im 2. Quartal Gegenwind von kurzfristig geringeren Produktabrufen der OEMs aufgrund der Halbleiterknappheit, von massiven Materialpreiserhöhungen (zB Polyamid, Polypropylen, Glasfaser) und entsprechend starken Materialpreissteigerungen gespürt, so die Analysten. Während der Materialaufwand im 2. Halbjahr auf hohem Niveau bleiben sollte, werden gegen Ende des Jahres entsprechende Ausgleichszahlungen der OEMs erwartet. Für das Gesamtjahr wird seitens Polytec nun ein EBIT von 30 Mio. Euro prognostiziert (vorherige Prognose 35 Mio. Euro; Baader Helvea-Prognose 31 Mio. Euro). Die Baader-Analysten sind überzeugt, dass dieser Margen-Gegenwind nur vorübergehend ist und Polytec ca. 7 Prozent EBIT-Marge im Jahr 2022 und mittelfristig mindestens 8 Prozent erreichen wird, da das Unternehmen "von deutlich verbesserten Kostenstrukturen profitieren wird", so die Analysten.
Für die Experten von Raiffeisen Research lagen die Q2-Zahlen von Polytec ergebnisseitig unter den Erwartungen. Das reduzierte EBIT-Ziel für das Gechäftsjahr 2021 würde nun ihrer Schätzung entsprechen, verlange aber ein sehr starkes Momentum im 2. Halbjahr. Raiffeisen Research hat die Aktie derzeit mit "Kauf" eingestuft.
Polytec Group ( Akt. Indikation:  9,29 /9,38, -1,43%)

(Der Input von Christine Petzwinkler für den http://www.boerse-social.com/gabb vom 13.08.)


(13.08.2021)

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Addiko Bank
Akt. Indikation:  27.00 / 28.50
Uhrzeit:  22:59:05
Veränderung zu letztem SK:  0.91%
Letzter SK:  27.50 ( 0.00%)

Andritz
Akt. Indikation:  74.00 / 74.50
Uhrzeit:  23:00:21
Veränderung zu letztem SK:  0.34%
Letzter SK:  74.00 ( 1.65%)

Kontron
Akt. Indikation:  22.52 / 22.74
Uhrzeit:  23:00:53
Veränderung zu letztem SK:  0.85%
Letzter SK:  22.44 ( 0.63%)

Polytec Group
Akt. Indikation:  4.18 / 4.30
Uhrzeit:  23:00:57
Veränderung zu letztem SK:  1.92%
Letzter SK:  4.16 ( -1.42%)

Rosenbauer
Akt. Indikation:  57.40 / 57.60
Uhrzeit:  23:00:21
Veränderung zu letztem SK:  -0.17%
Letzter SK:  57.60 ( 0.00%)

Wienerberger
Akt. Indikation:  24.16 / 24.42
Uhrzeit:  23:00:21
Veränderung zu letztem SK:  -0.70%
Letzter SK:  24.46 ( 0.41%)



 

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    Der Feuerwehren-Ausrüster Rosenbauer hat im 1. Halbjahr 2021 einen Umsatz von 448,1 Mio. Euro erzielt (1-6/2020: 458,0 Mio Euro). Das überraschend schnelle Anspringen der globalen Konjunktur die bringt allerdings die Lieferketten unter Druck, wichtige Fertigungsbereiche kämpfen mit schlechten Materialverfügbarkeiten und verspäteten Lieferungen, erklärt das Unternehmen. Dank erlassener Covid-19 Liquiditätshilfen an mehreren internationalen Standorten konnten die Effekte aus dieser angespannten Versorgungssituation großteils kompensiert werden, sodass Rosenbauer dennoch ein gestiegenes EBIT in Höhe von 9,3 Mio. Euro (1-6/2020: 5,4 Mio Eur) verzeichnete. Das Periodenergebnis liegt bei 5,5 Mio. Euro (vs. 2,2 Mio. Euro). Das Konzern-EBT in der Berichtsperiode betrug 6,7 Mio. Euro (1-6/2020: 2,5 Mio. Euro). Der Auftragseingang lag mit 488,2 Mio. Euro über dem Vorjahr (1-6/2020: 455,3 Mio Euro). Dabei konnten alle Vertriebsregionen mit Ausnahme der Area MENA und der Area NOMA heuer mehr neue Aufträge als im Vergleichszeitraum 2020 verbuchen. Das schwierige Asien-Geschäft wies im Periodenvergleich sogar einen Anstieg um 73 Prozent aus. Der Auftragsbestand ist weiter solide und betrug zum 30. Juni 2021 1.092,0 Mio. Euro (30. Juni 2020: 1.118,2 Mio. Euro). Trotz der weiter bestehenden Unsicherheiten im Hinblick auf die Lieferketten erwartet der Vorstand für das laufende Geschäftsjahr 2021 einen stabilen Umsatz und eine EBIT-Marge im Bereich von 5 Prozent. Die Ausschreibungstätigkeit im 1. Halbjahr war laut Rosenbauer sehr rege, wobei auch wieder größere Beschaffungen zur Vergabe anstehen.
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