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Börse-Inputs auf Spotify zu u.a. Bitcoin, Meta, Mobileye, SAP

27.10.2022, 7963 Zeichen

Eine Auswahl der Redaktion von boersenradio.at und boerse-social.com :

“Wieso steigt der Bitcoin?” - Meta verliert, Mobileye steigt, Texas Instruments gewinnt
Episode #480 vom 27.10.2022

Kanadas Zinsen pushen den DAX, der niedrige IPO-Preis pusht Mobileye um 38% und Motorräder schieben Harley-Davidson. Außerdem macht die Deutsche Bank den höchsten Gewinn seit 2006, Meta verliert und Musk installiert Waschbecken bei Twitter.


Von wegen digital. Texas Instruments (WKN: 852654) macht alles analog und schlägt NVIDIA, Intel und AMD.


Der Bitcoin steigt schnell, aber nicht weit. Der Grund? Eine selbst erfüllende Trading-Prophezeiung.


Diesen Podcast der Podstars GmbH (Noah Leidinger) vom 27.10.2022, 3:00 Uhr stellt Dir die Trade Republic Bank GmbH zur Verfügung. Die Trade Republic Bank GmbH wird von der Bundesanstalt für Finanzaufsicht beaufsichtigt.


OHNE AKTIEN WIRD SCHWER - Tägliche Börsen-News (00:11:58), 27.10.



Wenn die Börse geschlossen bleibt

Liebe Börsenminute-Hörer:innen in Deutschland, der Schweiz und USA. Vielleicht ist Euch ja aufgefallen, dass es am 26.10. keine Börsenminute gab. Das hängt damit zusammen, dass wir in der Alpenrepublik unseren Nationalfeiertag hochleben ließen. Deshalb fand auch an der Wiener Börse kein Handel statt. Die Sperrstunde in Wien hat natürlich keine börsenweltbewegenden Auswirkungen, sehr wohl aber, wenn das wichtigste Parkett der Welt, die US-Börse geschlossen ist, während woanders munter gehandelt wird. Dann tut sich nämlich auch an den Finanzplätzen Europa oder Asien nicht viel. Der nächste Börsenfeiertag in den USA ist Thanksgiving am 24. November. Die Börse Tokio bleibt am Tag der Kultur am 3. November, sowie nochmals am Tag der Arbeit am 23. November geschlossen. Weltweit wird nichts mehr am zweiten Weihnachtsfeiertag, am 26. Dezember gehandelt, danach ist an den Finanzplätzen bis Anfang Jänner generell wenig los. Die Fondsmanager haben auch ihre Bücher schon geschlossen. Wer noch Fonds dieses Jahre kaufen oder verkaufen möchte, tut also gut daran, die Order vor den Weihnachtsfeiertagen aufzugeben, damit sie auch ausgeführt wird. 

 

Was mache ich aber, wenn die Börse zwar offen hat, aber die Aktie, in die man investiert ist dort vom Kurszettel verschwindet? Das passiert etwa mit dem genialen deutschen Industriegas-Produzenten Linde. Der ist 2018 mit dem US-Konzern Praixair zu einem der 70 wertvollsten Unternehmen der Welt fusioniert. Seither notiert Linde mit Konzernsitz in Dublin sowohl an der Börse New York als auch Frankfurt. Jetzt will der Chemiekonzern mit deutschen Wurzeln den DAX verlassen, weil die Doppellistung nur Geld koste und angeblich auch der Bewertung nicht gut tut.  Die Bewertung von Chemieaktien sei in den USA je nach Börsenzyklus generell zehn bis 20 Prozent höher. Auch hätte die Linde-Aktie die Gasknappheit in Europa weniger belastet, wenn man ausschließlich in den USA notiert hätte. Vor allem aber macht Linde vom S&P 500 nicht einmal ein Prozent aus. Im DAX ist die Gewichtung mit zehn Prozent begrenzt, womit sie 2021 in 60 Prozent der Handelstage darüber war und somit künstlicher Verkaufsdruck entstand. Und was ändert sich jetzt für den deutschen Linde-Aktionär?  Vorerst wenig. Ein genauer DAX-Delisting-Zeitpunkt wurde ja noch gar nicht genannt. Wenn man sich dann aus Frankfurt zurückzieht erhalten Linde-Aktionäre  für ihre Frankfurter Papiere Anteilsscheine an einer neuen Dachgesellschaft in Irland, wo Linde jetzt schon ihren offiziellen Firmensitz hat. Auch beim deutschen Listing bekommt man übrigens jetzt schon die Dividende in Dollar ausbezahlt. Und wenn die Konzentration auf einen Börsenstandort der Bewertung gut tun soll, dann profitieren davon ja auch die Altanleger. Was für die New Yorker Börse spricht ist, dass die meisten Linde-Aktionäre ohnedies in Übersee beheimatet sind und es bei uns nach wie vor zu wenig kursunterstützende Aktienkultur gibt. Genau deshalb betreibe ich den Podcast  GELDMEISTERIN und hoffe, dass die GELDMEISTERIN zu einer  Bewegung mit begeisterten Aktionärinnen wird. Vielen Dank für die Unterstützung mit einem Gratis-Abo auf Podcast-plattformen oder YouTube sagt Julia Kistner

 

Wenn Euch diese Podcastfolge der Boersenminute gefallen hat, dann abonniert die BÖRSENMINUTE und die GELDMEISTERIN doch gratis auf Eurer Podcastplattform Eurer Wahl oder auf YouTube, um keine weitere Folge mehr zu verpassen. Damit unterstützt ihr mich automatisch beim Podcast-Ranking. Vielen Dank!

 

Rechtlicher Hinweis: Für Verluste, die aufgrund von getroffenen Aussagen entstehen, übernimmt die Autorin, Julia Kistner keine Haftung. Denn handelt sich weder um eine Steuer-, Rechts- noch Finanzberatung, sondern nur um die persönliche Meinung der Autorin.

 

#Börsenfeiertage #USA #Wien #Nationalfeiertag #Delisting #DAX #S&P500 #Praixair #Asien #Europ

 

Foto: Unsplash/tim mossholder

 

 


Die Börsenminute (00:04:40), 27.10.



Marktbericht Mi. 26. Okt. 2022 - Hoffnung auf weniger Zinsanhebungen lassen DAX vor EZB-Sitzung steigen, SAP Interview
Hoffnung auf weniger Zinsanhebungen lassen DAX vor EZB-Sitzung steigen, Berylls Automobil Index will die gesamte Wertschöpungskette abbilden, SAP im INterview

Am Tag vor der EZB-Sitzung sind es auch schon Notenbankthemen, die die Kurse bewegen. Diesmal ist es aber die Bank of Canada. Dort wurde nämlich der Zins weniger stark erhöht als erwartet. Nun hofft der Markt, dass das als Vorbote und Vorbild für andere Notenbanken gelesen werden kann. Werden die Notenbanken jetzt schon weniger aggressiv bei den Zinsanhebungen? Hinzu kamen schlechte Wirtschaftsdaten aus den USA, das alleine könnte schön als Anzeichen gedeutet werden, dass die Notenbank bald nicht mehr so restriktiv vorgeht. Außerdem drücken schwache Daten den Dollarkurs und das schiebt DAX an. Der DAX steigt +1,1 % auf 13.195 Punkte. Der ATX in Wien legte +1,5 % zu auf 2.863 Punkte, der ATX TR auf 6.041 Punkte. Stärkste Werte im DAX waren die Verlierer der letzten Wochen: Zalando mit +6,6 %, Fresenius mit +4 % und Siemens Energy mit +3,7 %. Auch die DAX-Berichtssaison lässt die jeweiligen Aktien steigen. Mercedes-Benz hat in Q3 mehr Autos verkauft, vor allem in China. Umsatz und Gewinn deutlich über Vorjahr. Aus Russland zieht sich Mercedes-Benz vollständig zurück, die Aktie steigt +1,1 %. Die Deutsche Bank hat in Q3 1,1 Mrd. Euro verdient und sieht sich gut gerüstet für eine mögliche Rezession, der Kurs steigt +1,2 %. Puma hat die Jahresprognose bestätigt und legt leicht zu +0,4 % und Symrise hat sogar die Prognose erneut angehoben. Der Duftstoffproduzent erwartet jetzt ein zweistelliges Umsatzwachstum für 2022. Die Aktie legt +2,9 % zu. Prominente Unternehmenszahlen aus den USA: Alphabet bricht nach Zahlen ein, hier enttäuschen vor allem die Youtube Werbeeinnahmen, Microsoft fällt auch deutlich, Visa, Waste Managament, Harley-Davidson und einige mehr kommen dagegen mit guten Zahlen. In Summe hält sich die Wall Street im Plus. Hören Sie diesmal SAP Pressesprecher Daniel Reinhard zu den Q3 Zahlen, Börsen-Coach Ulrich Müller zur Stimmung und den Bewertungen an den Börsen, Prof. Andreas Zagos von InTraCoM zum investierbaren Index auf Patente, Alzchem CEO Andreas Niedermaier zu hohen Energiepreisen und Preisanhebungen, Automobilexperte Malte Boxtermann von Berylls zum Index, der als Barometer die gesamte Branche abbilden soll und Intershop CEO Markus Klahn zum Minus in Q3 und dem guten Cloud-Geschäft

 

Sie hören Ausschnitte aus Börsenradiointerviews. Die vollständige Version der Interviews finden Sie auf https://www.brn-ag.de/ oder in der Börsenradio App.


Börsenradio to go Marktbericht (00:22:15), 27.10.


 

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(27.10.2022)

BSN Podcasts
Christian Drastil: Wiener Börse Plausch

Wiener Börse Party #1191: ATX schliesst bei sehr niedrigem Volumen knapp unter High, der DAX ist auf High, AT&S wieder über 200




 

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    Episode #480 vom 27.10.2022

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    Von wegen digital. Texas Instruments (WKN: 852654) macht alles analog und schlägt NVIDIA, Intel und AMD.


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    Was mache ich aber, wenn die Börse zwar offen hat, aber die Aktie, in die man investiert ist dort vom Kurszettel verschwindet? Das passiert etwa mit dem genialen deutschen Industriegas-Produzenten Linde. Der ist 2018 mit dem US-Konzern Praixair zu einem der 70 wertvollsten Unternehmen der Welt fusioniert. Seither notiert Linde mit Konzernsitz in Dublin sowohl an der Börse New York als auch Frankfurt. Jetzt will der Chemiekonzern mit deutschen Wurzeln den DAX verlassen, weil die Doppellistung nur Geld koste und angeblich auch der Bewertung nicht gut tut.  Die Bewertung von Chemieaktien sei in den USA je nach Börsenzyklus generell zehn bis 20 Prozent höher. Auch hätte die Linde-Aktie die Gasknappheit in Europa weniger belastet, wenn man ausschließlich in den USA notiert hätte. Vor allem aber macht Linde vom S&P 500 nicht einmal ein Prozent aus. Im DAX ist die Gewichtung mit zehn Prozent begrenzt, womit sie 2021 in 60 Prozent der Handelstage darüber war und somit künstlicher Verkaufsdruck entstand. Und was ändert sich jetzt für den deutschen Linde-Aktionär?  Vorerst wenig. Ein genauer DAX-Delisting-Zeitpunkt wurde ja noch gar nicht genannt. Wenn man sich dann aus Frankfurt zurückzieht erhalten Linde-Aktionäre  für ihre Frankfurter Papiere Anteilsscheine an einer neuen Dachgesellschaft in Irland, wo Linde jetzt schon ihren offiziellen Firmensitz hat. Auch beim deutschen Listing bekommt man übrigens jetzt schon die Dividende in Dollar ausbezahlt. Und wenn die Konzentration auf einen Börsenstandort der Bewertung gut tun soll, dann profitieren davon ja auch die Altanleger. Was für die New Yorker Börse spricht ist, dass die meisten Linde-Aktionäre ohnedies in Übersee beheimatet sind und es bei uns nach wie vor zu wenig kursunterstützende Aktienkultur gibt. Genau deshalb betreibe ich den Podcast  GELDMEISTERIN und hoffe, dass die GELDMEISTERIN zu einer  Bewegung mit begeisterten Aktionärinnen wird. Vielen Dank für die Unterstützung mit einem Gratis-Abo auf Podcast-plattformen oder YouTube sagt Julia Kistner

     

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    Am Tag vor der EZB-Sitzung sind es auch schon Notenbankthemen, die die Kurse bewegen. Diesmal ist es aber die Bank of Canada. Dort wurde nämlich der Zins weniger stark erhöht als erwartet. Nun hofft der Markt, dass das als Vorbote und Vorbild für andere Notenbanken gelesen werden kann. Werden die Notenbanken jetzt schon weniger aggressiv bei den Zinsanhebungen? Hinzu kamen schlechte Wirtschaftsdaten aus den USA, das alleine könnte schön als Anzeichen gedeutet werden, dass die Notenbank bald nicht mehr so restriktiv vorgeht. Außerdem drücken schwache Daten den Dollarkurs und das schiebt DAX an. Der DAX steigt +1,1 % auf 13.195 Punkte. Der ATX in Wien legte +1,5 % zu auf 2.863 Punkte, der ATX TR auf 6.041 Punkte. Stärkste Werte im DAX waren die Verlierer der letzten Wochen: Zalando mit +6,6 %, Fresenius mit +4 % und Siemens Energy mit +3,7 %. Auch die DAX-Berichtssaison lässt die jeweiligen Aktien steigen. Mercedes-Benz hat in Q3 mehr Autos verkauft, vor allem in China. Umsatz und Gewinn deutlich über Vorjahr. Aus Russland zieht sich Mercedes-Benz vollständig zurück, die Aktie steigt +1,1 %. Die Deutsche Bank hat in Q3 1,1 Mrd. Euro verdient und sieht sich gut gerüstet für eine mögliche Rezession, der Kurs steigt +1,2 %. Puma hat die Jahresprognose bestätigt und legt leicht zu +0,4 % und Symrise hat sogar die Prognose erneut angehoben. Der Duftstoffproduzent erwartet jetzt ein zweistelliges Umsatzwachstum für 2022. Die Aktie legt +2,9 % zu. Prominente Unternehmenszahlen aus den USA: Alphabet bricht nach Zahlen ein, hier enttäuschen vor allem die Youtube Werbeeinnahmen, Microsoft fällt auch deutlich, Visa, Waste Managament, Harley-Davidson und einige mehr kommen dagegen mit guten Zahlen. In Summe hält sich die Wall Street im Plus. Hören Sie diesmal SAP Pressesprecher Daniel Reinhard zu den Q3 Zahlen, Börsen-Coach Ulrich Müller zur Stimmung und den Bewertungen an den Börsen, Prof. Andreas Zagos von InTraCoM zum investierbaren Index auf Patente, Alzchem CEO Andreas Niedermaier zu hohen Energiepreisen und Preisanhebungen, Automobilexperte Malte Boxtermann von Berylls zum Index, der als Barometer die gesamte Branche abbilden soll und Intershop CEO Markus Klahn zum Minus in Q3 und dem guten Cloud-Geschäft

     

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